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Schützt die mediterrane Küche vor Herzkrankheiten?

Schützt die mediterrane Küche vor Herzkrankheiten? Schützt die mediterrane Küche vor Herzkrankheiten?

Fisch, Olivenöl, Tomaten: wer sich hauptsächlich von Lebensmitteln ernährt, die der mediterranen Diät zugeschrieben werden, verringert sein Risiko für Herzkrankheiten. Eine aktuelle Studie bestätigt diese Annahme.

Dass die mediterrane Ernährungsweise gesund ist, ist schon seit längerem bekannt. Eine groß angelegte Meta-Studie von griechischen Wissenschaftlern hat diese Vermutung nun noch einmal bestätigt. Insgesamt analysierten die Forscher 50 Einzelstudien, die die positive Wirkung der mediterranen Küche untersucht hatten. Die Ergebnisse sind im Fachblatt Journal of The American College of Cardiology erschienen. Das Ergebnis der Untersuchung: die mediterrane Kost wirke vor allem dem metabolischen Syndrom entgegen. Dieses Syndrom geht in der Regel mit einem erhöhten Fettanteil im Bauchbereich einher. Daneben müssen zwei von drei Bedingungen erfüllt sein: Bluthochdruck, ein erhöhter Blutzuckerspiegel oder negative Blutfettwerte. Das metabolische Syndrom erhöht das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes oder Schlaganfall. Die Studie bestätigt das gängige Bild von der gesunden mediterranen Küche. Eine aktuelle spanische Studie meldet allerdings, dass sich nicht jeder Einwohner am Mittelmeer automatisch an die gesunde Ernährungsweise hält. Vor allem in Spanien greifen immer mehr Menschen auf Fast-Food zurück, wie die Forscher melden.
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