Im Diät-Check: das "LowFett 30"-Prinzip | EAT SMARTER
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Sophia Thiel
Im Diät-Check: das "LowFett 30"-PrinzipDurchschnittliche Bewertung: 5151

Fette Kalorien zählen

Im Diät-Check: das "LowFett 30"-Prinzip

Für Gabi Schierz und Gabi Vallenthin, die Erfinderinnen von LowFett 30, ist Fett das große Problem bei allen Figurfragen. Ihr Diät-Prinzip ist deshalb schnell erklärt: Maximal 30 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien dürfen aus Fett stammen. Wir haben das Konzept, das sich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientiert, einmal etwas genauer betrachtet.

Fett ist der Nährstoff mit den meisten Kalorien – und deshalb steht Fett auf der roten Liste bei LowFett 30. Zum Vergleich: Ein Gramm Kohlenhydrate oder Eiweiß liefern je circa vier Kilokalorien, ein Gramm Fett mit neun Kilokalorien gleich fast doppelt so viel.
 
Die LowFett 30-Schlussfolgerung: Wer bei der Ernährung am Fett spart, der nimmt ab. Versprochen werden ein halbes bis ein Kilo pro Woche.
 

Das steht auf dem Diät-Plan
Die Grundregel lautet: Maximal 30 Prozent der Kalorien, die man täglich aufnimmt, dürfen aus Fett stammen. Der Speiseplan bei LowFett 30 besteht darüber hinaus aus einem gesunden Mix aus Gemüse und Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Reis, Nudeln, Brot, magerem Fleisch und fettarmen Milchprodukten. In Maßen sind pflanzliche Öle (Olivenöl, Rapsöl) und fetter Fisch erlaubt. Dazu stehen täglich 30 Minuten Bewegung auf dem Programm.
 
Ansonsten gibt es keine strengen Verbote und auch kein Kalorienzählen. Neben der 30 Prozent-Regel sind nur noch zwei Dinge wichtig:
 
Nur dann essen, wenn man hungrig ist
Mit dem Essen aufhören, wenn man satt ist
 
Spezielle Tabellen verraten, ob ein Lebensmittel den LowFett 30-Kriterien entspricht. Dazu enthalten die Ratgeber-Bücher viele Tipps zum fettarmen Kochen.
 

Ausweitung auf den Online-Bereich
Inzwischen haben Gabi Schierz und Gabi Vallenthien schon diverse LowFett 30-Ratgeber herausgebracht. Ein kostenpflichtiges Online-Programm mit Rezepten, Wochenplänen und Kalorienkontrollen rundet das Angebot ab. Übrigens: Manche Krankenkassen bezuschussen den 12wöchigen Online-Kurs!
 
Fazit: LowFett 30 birgt keine Gesundheitsrisiken. Regel zwei und drei sind schwierig umzusetzen, wenn man seine Hunger- und Sattsignale nicht kennt. Die Ernährung ist gesund und selbst, wenn der Abnehmerfolg mitunter kleiner ausfällt, als erwartet, hat man sich doch etwas Gutes getan.
 
 
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Diese Low Fat Produkte nerven einfach nur. Fett ist ein Geschmacksträger, wer keine tierischen Fette und viele verschiedene pflanzlichen Fette isst braucht auf den Fettgehalt überhaupt nicht zu achten und nimmt trotzdem ab.
 
I. Grundsatz Wieder einmal ein Ansatz, der dem Anwender vorgaukelt, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Wichtig ist nämlich nicht (allein) die Methode der Ernährung, sondern die Disziplin und Konsequenz in der Umsetzung. Demzufolge wird auch mit dieser Konzeption scheitern, wer nicht willens oder fähig ist, seine Ernährung dauerhaft durch gesunde Produkte, maßvoll konsumiert, sicherzustellen. II. Zur Methode Jedenfalls aus obiger Darstellung wird nicht deutlich, wie die Methode die behauptete Gewichtsreduktion erzielen will. Wenn mein Körper zB 2000 kcal am Tag benötigt, ich aber 3000 kcal zuführe, hilft mir auch nicht weiter, dass "nur" 30% hiervon aus Fett stammen. Auch dann werde ich zunehmen. Umgekehrt ist davon auszugehen, dass eine Gewichtsabnahme einträte, auch wenn man 100% Fett konsumiert, indes statt der beispielhaften 2000 kcal nur 1000 zuführt (entspricht ca. 110 Gramm reinen Fettes). Ferner unterscheidet die Darstellung nicht explizit zwischen den verschiedenen Fetten/Fettsäuren. Stammen die 30% Fettanteil vollständig aus gesättigten Fetten, kann dies tendenziell ungesünder sein als höhere Anteile von diversen ungesättigten Fetten. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Makronährstoffen ebenso verkannt wie die Wirkung von Kohlenhydraten und Eiweißen auf den Körper. Wenn also beispielsweise nur marginal Eiweiß aufgenommen wird, hilft der konzeptionelle Anteil von "nur" 30 Prozent Fett höchstwahrscheinlich auch nicht weiter. Letztlich besteht auch die Gefahr, dass Fett als per se schlecht und ungesund einsortiert wird. Dies aber birgt weitere Gesundheitsrisiken, die langfristig nicht unbedingt angenehmer sein müssen als Übergewicht. III. Fazit Kalorienbewußt und ausgewogen ernähren, indem durch Umstellung auf gesunde Lebensmittel bewußter genossen wird. Zudem hat ein wenig Bewegung noch nie geschadet.
 
Hallo, ich bin total begeistert von Low Fett 30, ich habe damit 20 Kg abgenommen und halte das Gewicht.ich habe sogar mehr gegessen als vorher, was mein Freund überhaupt nicht verstanden hat, dass ich esse und esse und trotzdem abnehme. Ich hab sogar jeden abend Eis gegessen. Natürlich fettarm (von Mövenpick).Zu Weihnachten kann man trotzdem Süßes essen wie z.b. Lebkuchen oder Dominosteine usw. Man muss nur am Anfang sich etwas damit beschäftigen um das Prinzip zu verstehen, aber dann bringt es sogar richtig Spass.....Ich kann es nur empfehlen