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Tinnitus – Leben mit dem Piepen im Ohr

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Junge blonde Frau hält sich beide Ohren zu

Fast jeder kennt es: Das Piepen im Ohr nach einem lauten Konzert oder einem plötzlichen lauten Geräusch. Meist ist der Tinnitus so schnell wieder verschwunden, wie er aufgetreten ist. Doch was, wenn das Geräusch im Ohr nicht mehr weggeht?

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Bei ein bis zwei von zehn Menschen ist das Ohrgeräusch keine vorübergehende Episode, sondern kehrt immer wieder. Manchmal halten die Ohrgeräusche über Monate oder sogar Jahre an. Obwohl sie nur schwach ausgeprägt und nicht laut sind, können sie den Alltag sehr beeinträchtigen: Tinnitus stört den Schlaf, die Konzentrationsfähigkeit und taucht in genau den Momenten auf, wenn man ihn nicht braucht.

Vielen Menschen gelingt es mit der Zeit, sich an einen Tinnitus zu gewöhnen, für andere wird er zu einer starken Belastung. Weil die Gehirnbereiche, die durch einen Tinnitus beeinflusst werden, auch für die Gefühle eine wichtige Rolle spielen, können die Ohrgeräusche manchmal nur schwer erträglich sein.

Ein einfaches Behandlungsverfahren gibt es leider nicht. Doch selbst bei einem starken Tinnitus gibt es einiges, das man selbst tun kann, damit die Ohrgeräusche weniger belasten.

Woher kommt der Tinnitus?

Ursache für das nervenzerreißende Pfeifen im Ohr ist kein reales Geräusch, sondern eine Überaktivität bestimmter Nervenzellen im Hörzentrum. Die Nervenzellen sind im Hörzentrum entsprechend ihrer Frequenz angeordnet. Je nachdem, welche Zellen überreizt werden, hat das Störgeräusch also eine andere Frequenz.

Warum die Nervenzellen auf einmal hyperaktiv reagieren, ist in den wenigsten Fällen festzustellen. Wichtig ist aber zu wissen: Der Tinnitus schränkt das Hörvermögen nicht ein. Falls sich das Gehör zusätzlich verschlechtern sollte, hat das andere Ursachen. Zum Beispiel kann Tinnitus zu einem Zeitpunkt auftreten, an dem das Gehör altersbedingt schlechter wird oder es geschädigt wurde, etwa durch ein extrem lautes, plötzliches Geräusch oder eine hohe Lärmbelastung über einen längeren Zeitraum.

Tinnitus kann ein Anzeichen für andere Erkrankungen sein, zum Beispiel für die Menière-Krankheit oder eine Geschwulst des Hörnervs. Auch können Ohrgeräusche als Nebenwirkung von Medikamenten wie Acetylsalicylsäure (ASS) oder Chinin auftreten.

Bei manchen Menschen erklingt der Tinnitus rhythmisch im Takt des Pulses – in diesem Fall kann ein stark erhöhter Blutdruck die Ursache sein. Der sogenannte pulssynchrone Tinnitus kann aber auch durch eine kleine, abnormale Windung eines Blutgefäßes tief im Ohr ausgelöst werden. Hier kann ein kleiner chirurgischer Eingriff Abhilfe schaffen.

Stress übrigens ist kein medizinisch bewiesener Auslöser von Tinnitus!

Tinnitus – was hilft?

Wenn sich keine Ursache für den Tinnitus finden lässt, ist die Behandlung leider nicht einfach.

Zwar gibt es zahlreiche Behandlungsmethoden wie Infusionen, Hörgeräte und pflanzliche Präparate. Ihre Wirksamkeit ist bislang aber eher unklar.

Es gilt also, mit dem Tinnitus zurecht zu kommen und sich von dem Piepen und Pfeifen im Ohr nicht verrückt machen zu lassen.

Ein Ansatz ist die kognitive Verhaltenstherapie: Sie kann helfen, mit einem chronischen Tinnitus besser zurechtzukommen. Suchen Sie hierzu das Gespräch mit Ihrem Hausarzt, der mit Ihnen weitere Schritte bespricht.

 
Also ich habe eine sehr gute Methode um den Tinitus wegzubekommen ! Ich unterrichte und verkaufe Smovey Ringe und meine Teilnehmerin hat nach 3 Wochen Training mit mir, ihren Tinitus (seit 5 Jahren mit vielen Behandlungen)wegbekommen und er ist auch nicht mehr wieder gekommen !!!! as freut mich natürlich SEHR :-)
 
Wem soll dieser Artikrl weiterhelfen? Er enthält nur altbekannte Allgemeinplätze - und raubt ernsthaft Erkrankten sogar die in Einzelfällen durchaus berechtigte Hoffnung, naturheilkundlich Linderung zu erfahren.
 
Ich lebe schon seit Jahren mit dem Piepen im Ohr. Mal mehr, mal weniger laut begleitet es mich tagein tagaus. Der Artikel verspricht mehr, als er hält. Ich hätte mir gewünscht, dass das Thema kognitive Verhaltenstherapie wenigstens angeschnitten wird, um einen Eindruck davon zu bekommen, worum es sich dabei handelt.
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