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Ist Surimi Krebsfleisch?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 16. Jul. 2014

Innen weiß, außen orange wie ein Krebs: Surimi gibt es inzwischen in fast jedem Supermarkt. Sushi-Fans kennen die Stäbchen auch aus dem Japan-Restaurant. Aber das feste, quietschrote Fleisch kommt nicht etwa vom echten Krebs - es ist ein Imitat.

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Man könnte denken, wir Europäer haben das Krebsfleisch-Imitat erfunden, als die asiatische Küche auch bei uns immer moderner wurde. Doch Surimi hat in Japan eine jahrhundertlange Tradition. Hergestellt wird es auf der Basis von Fischeiweiß und meist aus dem Fleisch des Alaska-Pollaks, ein Fisch aus dem Nordpazifik. Gehäutet und von Gräten befreit wird der Fisch mit Kochsalzwasser ausgewaschen, in einen weißen, fast geschmacksfreien Brei zerkleinert und schließlich gepresst. Durch Zugabe von Sorbit (ein zuckerähnlicher Stoff), Phosphaten, Hühnereiweiß und Wasser entsteht die typische Konsistenz, Geschmack bekommt der Pressfisch durch zugesetzte Gewürze und Aromastoffe. Danach wird das Fleisch meist gedämpft, mitunter aber auch gebraten oder frittiert, die Oberfläche wird in Krebs-Farbe eingefärbt. Im Kühlregal landet Surimi dann in vielen Variationen – zum Beispiel als Stäbchen oder in Scampi- oder Krebsscherenform. Auf der Packung muss ein expliziter Hinweis (z.B. „Surimi – gepresstes Krebsfleischimitat“) stehen. Pluspunkte gibt es für den niedrigen Fett- und Kaloriengehalt und den hohen Anteil an Eiweiß und Kalzium.

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