Warum kosten Bio-Lebensmittel mehr?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Bio-Lebensmittel sind teurer © jcavale
Bio-Lebensmittel sind teurer © jcavale

Bio-Lebensmittel sind nicht ohne Grund teurer als konventionelle Waren aus dem Supermarkt. EAT SMARTER erklärt Ihnen, warum das so ist.

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Die Bio-Zucht ist zeitintensiver

Im Schnitt kosten Grünzeug, Müsli, Milch oder Käse als Bio-Lebensmittel ein Drittel mehr. Der Fleischeinkauf beim Biometzger kann sogar doppelt so teuer werden wie der an der Fleischtheke im Supermarkt. Warum? Biolandbau ist arbeits- und zeitintensiv. Ohne synthetische Pflanzenschutzmittel und mineralische Stickstoffdünger spart der Biobauer zwar Kosten, aber der Ertrag fällt geringer aus. Außerdem muss er jederzeit damit rechnen, dass Schädlinge und Krankheiten die Ernte vernichten können.

Biobauern halten weniger Tiere pro Fläche

Ein weiterer Grund für hohe Preise der Bio-Lebensmittel: Öko-Bauern müssen rund ein Drittel ihrer Äcker für die Gründüngung mit Klee oder Lupinen freihalten. Zudem brauchen Biopflanzen länger zum Wachsen. Auch die Tierzucht macht mehr Arbeit. Der Biobauer hält weniger Tiere pro Fläche. Ein Bio-Schwein oder -Rind braucht im Schnitt doppelt so lange, bis es geschlachtet werden kann.

 
Ich verstehe trotzdem nicht, warum 500g getrocknete Hülsenfrüchte 3 bis 4 Euro kosten müssen. Das sind bis zu 300% Aufschlag für ein unverarbeitetes Grundnahrungsmittel. Das kann echt nicht sein. Ich denke, dass die Biomärkte aus dem Trend Profit schlagen wollen.
 
Is doch klar. Als weiteren Grund könnte man noch nennen, dass keine synthetischen Mittel verwendet werden und die Lebensmittel strengeren Reglementierungen unterlieden und somit auch mehr ausgesiebt werden.
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