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Was hilft gegen Heuschnupfen?

Von Wenke Gürtler
Aktualisiert am 11. Apr. 2022
© Pexels/ cottonbro
© Pexels/ cottonbro

Die Augen jucken, die Nase kribbelt, läuft oder ist verstopft: Wenn rundherum alles blüht, haben Menschen mit einer Pollenallergie ordentlich zu kämpfen. Doch was hilft gegen Heuschnupfen? Hier verraten wir Ihnen unsere besten elf Tipps gegen Heuschnupfen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 11 Tipps gegen Heuschnupfen
    1. Krankheit ernst nehmen
    2. Pollenflugkalender nutzen
    3. Fenster schließen
    4. Sicheres Autofahren
    5. Training trotz Heuschnupfen
    6. Haare waschen
    7. Schlafzimmer sauber halten
    8. Augen nicht reiben
    9. Rasen regelmäßig mähen
    10. Urlaub clever planen
    11. Kreuzallergien beachten
  2. Wissen zum Mitnehmen

Rund 15 Prozent der Erwachsenen leiden unter Heuschnupfen, dabei reagiert das Immunsystem überempfindlich auf Blütenstaub von Gräsern, Getreide und früh blühenden Bäumen wie Hasel, Erle und Birke. Besonders Frühjahr und Sommer sind die meisten Pollen unterwegs und verursachen Augenjucken oder Niesen. Damit sich Besserung einstellt, sollten Betroffene den Übeltätern bestmöglich aus dem Weg gehen. Das gelingt mit der TK-App "Husteblume": Sie informiert unter anderem über Pollenflugzeiten, berechnet Ihre individuelle Belastung und liefert nützliche Informationen rund um das Thema Allergie.

Zudem gibt es viele Maßnahmen, die vor Pollen schützen und so Linderung versprechen. Doch was hilft gegen Heuschnupfen? Im Live-Smarter-Blog stellen wir Ihnen hilfreiche Tipps gegen Heuschnupfen vor.

11 Tipps gegen Heuschnupfen

Mit den richtigen Heuschnupfen-Tipps können Sie Ihre Lebensqualität erhöhen. Dabei kann helfen:

1. Krankheit ernst nehmen

Heuschnupfen ist keine Bagatelle! Wer die Symptome auf die leichte Schulter nimmt, riskiert, dass die Allergie von den oberen auf die unteren Atemwege übergreift. Nur eine frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung kann diesen Etagenwechsel verhindern. Dazu ist erste Anlaufstelle die eigene Hausärztin oder der eigene Hausarzt. 

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2. Pollenflugkalender nutzen

Sie wissen, wogegen Sie allergisch sind, nicht aber, wann es fliegt? Die TK-App "Husteblume" sagt Ihnen präzise die Pollenbelastung vorher und deckt mit Ambrosia, Beifuß, Birke, Erle, Esche, Gräsern, Hasel sowie Roggen die häufigsten Allergene ab. Die Prognose kommt direkt vom Deutschen Wetterdienst. Dazu können Sie einstellen, für welche Pflanze Sie eine Warnung erhalten möchten und können Ihre Symptome in einem digitalen Tagebuch eintragen. Wenn Sie Ihre Beschwerden regelmäßig notieren, kann die App daraus Ihre individuelle Belastung noch besser berechnen.

3. Fenster schließen

Schlafen Sie wenn möglich bei geschlossenem Fenster; die beste Zeit zum Stoßlüften liegt in der Stadt zwischen sechs und acht Uhr, auf dem Land zwischen 19 und 24 Uhr. Auch nach einem Regenguss ist die Belastung am geringsten. Sie können außerdem Pollenschutzgitter oder -gaze für Ihre Fenster benutzen. Sie halten mindestens 85 Prozent des Blütenstaubs ab und ihre Montage ist dank Klebe-, Magnetstreifen oder Klemmhaken sehr einfach. Das Anbringen sollte aber vor dem Pollenflug erfolgen.

4. Sicheres Autofahren

Was hilft noch gegen Pollenallergie? Lassen Sie beim Autofahren am besten die Klimaanlage eingeschaltet und halten Sie die Fenster geschlossen. Auch hat heutzutage jedes Fahrzeug einen Innenraumfilter, der kleinste Partikel festhält. Damit er diese positiven Eigenschaften aber behält, muss er regelmäßig getauscht werden – am besten doppelt so häufig, wie es in der Betriebsanleitung steht. Für viele Automodelle heißt das halbjährlich.

Verstauen Sie außerdem Jacken oder Mäntel im Kofferraum, damit sich anhaftende Problemstoffe nicht auf dem Rücksitz verteilen. Taschentücher liegen am besten griffbereit, andernfalls müssen Sie nach ihnen im Handschuhfach oder in der Handtasche kramen und sind für einen Augenblick abgelenkt. Nicht zuletzt können manche Antiallergika Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Halten Sie daher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Rücksprache, um sich und andere Verkehrsteilnehmenden zu schützen.

5. Training trotz Heuschnupfen

Jogging-Runden, Radtouren oder Wanderungen sind grundsätzlich erlaubt. Wichtig ist nur, dass Sie sich vorher über den aktuellen Pollenflug informieren – siehe Heuschnupfen-Tipp 2. Meiden Sie etwa bei einer Gräserallergie Äcker, Mischwälder sowie Wiesen und gehen Sie stattdessen lieber in Nadelwäldern laufen. 

Außerdem wirbelt bei windigem und warmem Wetter der Blütenstaub überall umher, hingegen ist die Luft nach einem ordentlichen Regenguss wie reingewaschen. Zudem ist morgens die Pollenbelastung grundsätzlich niedriger. Ist diese aber besonders schlimm, trainieren Sie lieber in einem geschlossenen Raum statt draußen.

6. Haare waschen

Im Laufe des Tages kann sich der Blütenstaub in den Haaren verfangen. Waschen Sie sich daher nicht morgens, sondern abends die Haare, damit Sie die Übeltäter nicht über Nacht einatmen. Und wer draußen trainiert hat, geht am besten unmittelbar danach duschen, um anhaftende Pollen aus der Mähne und von der Haut zu spülen.

7. Schlafzimmer sauber halten

Normalerweise genügt es, wenn Sie das Bettzeug alle 14 Tagen bei 60 Grad waschen; während der Heuschnupfenzeit ist es ratsam, das einmal pro Woche zu tun. Waschen Sie Ihre Kleidung ebenfalls regelmäßig und lassen Sie Wäsche nicht im Freien trocknen, sondern im Wäschetrockner oder in einem Raum, der stoßgelüftet werden kann. Legen Sie außerdem bereits getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab, da an ihnen noch die Problemstoffe sitzen können.

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8. Augen nicht reiben

Typischerweise leiden Betroffene nicht nur unter Schnupfen, sondern auch unter juckenden Augen. Sind dort die Bindehäute gereizt, neigen viele von uns dazu, die Augen zu reiben. Aber auf diesem Weg können über die Hände leicht Bakterien in die Augen gelangen und eine Bindehautentzündung auslösen. Befeuchten Sie stattdessen Ihre Augen mit Tropfen. Passende Produkte finden Sie in einer Apotheke, wo Sie sich außerdem ausführlich beraten lassen können. 

9. Rasen regelmäßig mähen

Sie besitzen ein eigenes Grundstück? Halten Sie das Gras möglichst kurz, damit es nicht blüht – machen Sie das jedoch nicht selbst, sondern bitten Sie eine andere Person, diesen Tipp gegen Pollenallergie zu übernehmen. Der Grund ist: Beim Rasenmähen werden viele Pollen aufgewirbelt. Deswegen sollten Sie währenddessen auch die Fenster geschlossen halten.

10. Urlaub clever planen

Unser letzter Tipp gegen Pollenallergie: Wählen Sie in der kritischen Hochsaison ein Reiseziel mit geringer Pollenbelastung wie zum Beispiel die Alpen oder die deutschen Nord- und Ostseeinseln. Sie hat das Fernweh gepackt? In südlicheren Großstädten wie Lissabon fliegt häufig nicht so viel Blütenstaub durch die Luft wie in unseren gemäßigten Breitengraden. Dasselbe gilt auch für die Kanarischen Inseln.

Um weite Urlaubsorte zu finden, in denen die Übeltäter noch nicht, nicht mehr oder nie fliegen, können Sie weltweite Karte der Pollenmessstationen vom Helmholtz Zentrum München nutzen.

11. Kreuzallergien beachten

Wer allergisch auf Pollen reagiert, hat häufig auch mit bestimmten Nahrungsmitteln Schwierigkeiten: Noch während des Essens – etwa von Nüssen oder einem Apfel – verspüren Betroffene ein Brennen, Kribbeln oder Juckreiz im Mund. Auch Lippen oder Zunge können anschwellen. Schuld daran ist die weitverzweigte Verwandtschaft der Pflanzen untereinander. Dadurch ähneln sich die Allergene und das Immunsystem kann sie nicht auseinanderhalten. Diese Kreuzallergie wird auch als Orales Allergie-Syndrom (OAS) bezeichnet. 

Mögliche pollenassoziiertes Nahrungsmittel sind (1):

Allergen Pollenassoziiertes Nahrungsmittel
Ambrosiapollen Banane, Melone (Wassermelone, Cantaloupe, Honigmelone), Salatgurke, Tomate
Baumpollen Apfel, Birne, Haselnuss, Kartoffel (roh), Mandel, Möhre, Pfirsich, Pflaume, Kiwi, Kirsche, Sellerie
Beifußpollen Anis, Fenchelsamen, Kamille, Kümmel, Koriander, Litschi, Mango, Möhre, Petersilie, Sellerie, Sonnenblumenkerne, Weintrauben
Gräser- oder Getreidepollen Hülsenfrüchte (auch Erdnuss), Kleie, Mehle, Tomaten

Allerdings hängt die Reaktionsstärke und -bereitschaft des Körpers von vielen Faktoren ab, etwa von der Pollenbelastung. Es kann also sein, dass Sie im Frühjahr keinen Apfel vertragen, im Herbst aber schon. Außerdem beeinträchtigt Backen, Braten oder Kochen die Stabilität der Allergene, sodass ein Apfelkompott oder Kirschkuchen meist keine Beschwerden auslöst. Auch haben alte Apfelsorten wie Altländer, Gloster und Hammerstein einen geringeren Allergengehalt und sie sind auch roh einen Versuch wert; hingegen sollten Betroffene starke Allergene wie etwa Sellerie am besten ganz meiden.

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Merke!
Nehmen Sie Ihre Allergie ernst. Holen Sie ärztlichen Rat ein und reduzieren Sie die Pollenbelastung bestmöglich. Dabei hilft ein entsprechender Kalender. Halten Sie zudem die Fenster geschlossen, den Rasen kurz und das Schlafzimmer sauber.

Wissen zum Mitnehmen

Was hilft gegen Heuschnupfen bzw. was hilft gegen Pollenallergie? Der wichtigste Heuschnupfen-Tipp lautet: Lassen Sie Ihre Beschwerden ärztlich abklären, damit die Allergie nicht von den oberen auf die unteren Atemwege übergreift. Reduzieren Sie zudem die Pollenbelastung bestmöglich. Das gelingt mit der TK-App "Husteblume", die unter anderem über Pollenflugzeiten informiert. So können Sie gleichzeitig besser planen, wann Sie draußen Sport treiben können. Wer verreisen möchte, sollte sich ebenfalls vorher Gedanken machen. Geeignete Reiseziele sind zum Beispiel die Alpen, die Kanaren, die deutschen Nord- und Ostseeinseln.

Halten Sie zudem die Fenster geschlossen. In der Stadt können Sie zwischen sechs und acht Uhr beziehungsweise auf dem Land zwischen 19 und 24 Uhr stoßlüften. Lassen Sie beim Autofahren ebenfalls die Fenster möglichst geschlossen, tauschen Sie den Innenraumfilter regelmäßig aus und bewahren Sie Taschentücher griffbereit auf. Haare waschen Sie am besten nicht morgens, sondern abends oder nachdem Sie draußen trainiert haben. Und legen Sie bereits getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab, da an den Textilien noch die kleinen Partikel haften können.

Typischerweise leiden Betroffene nicht nur unter Schnupfen, sondern auch unter juckenden Augen. Linderung verschaffen Augentropfen, die Sie in Apotheken bekommen. Während der Heuschnupfenzeit reagieren viele Menschen auf bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel. Hierbei handelt es sich um das Orale Allergie-Syndrom (OAS). Diese Kreuzallergie ist in der Pollensaison schlimmer, aber Backen, Braten oder Kochen verbessert die Verträglichkeit problematischer Lebensmittel.


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