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Schweizer Käse: Entdecken Sie die einzigartige Spezialität

Von Helena Jacoby
Aktualisiert am 22. Okt. 2020

In der malerischen Schweiz sind unzählige Sorten des würzigen Milchproduktes beheimatet – da findet garantiert jeder Käse-Fan seinen persönlichen Liebling für jeden Anlass. Wir verraten Ihnen was gerade die Spezialitäten aus der Schweiz so besonders macht.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Schweizer Käse: Zutaten mit Vorzeigeherkunft
  2. Schweizer Käse: Qualität ohne Zusatzstoffe
  3. Schweizer Käse: Diese Sorten sollten Sie kennen
    1. Appenzeller®
    2. Le Gruyère AOP
    3. Schweizer Emmentaler AOP
    4. Tête de Moine AOP
  4. Schweizer Käse richtig lagern
  5. So smart ist Schweizer Käse
  6. Rezept: Original Schweizer Käsefondue
  7. Käse-Wissen testen & gewinnen

In der Schweiz wird Handwerk groß geschrieben – die weltbekannten Käse-Originale, darunter Appenzeller®, Schweizer Emmentaler AOP, Le Gruyère AOP und Tête de Moine AOP, kommen nicht aus großen Käsefabriken und überzeugen mit einzigartigem Geschmack. Lesen Sie hier, was die Schweizer Käsespezialitäten so besonders macht.

Schweizer Käse: Zutaten mit Vorzeigeherkunft

In den Kantonen der Schweiz gibt es rund 700 Sorten Käse. Die Käsesorten werden, wie damals zu Großvaters Zeiten, nach überlieferten Rezepturen handwerklich in kleinen Schweizer Dorfkäsereien gefertigt. Diese meist familiär geführten Betriebe bekommen die Milch täglich frisch angeliefert. Und zwar von Bauernhöfen, die maximal 30 Kilometer von der Dorfkäserei entfernt liegen. Das ist verbindlich festgeschrieben. Die kurzen Wege schonen die Umwelt und sorgen für das Maximum an Frische. Aber nicht nur die Rohstoffqualität selbst überzeugt. 

Auch die Kühe können sich in der Schweiz glücklich schätzen, denn das Land hat eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt. Zu den artgerechten Lebensbedingungen der Schweizer Milchkühe gehören Wiesen und Almen mit frischen Weidegräsern und Kräutern satt. Im Stall gibt es nur hochwertiges Heu. Silage, also haltbar gemachtes Gärfutter, ist hingegen tabu.

Schweizer Käse: Qualität ohne Zusatzstoffe

Bei der Natürlichkeit der Zutaten machen die Schweizer Käsermeister keine Kompromisse. Das wird durch das Schweizer Reinheitsgebot garantiert, eine einzigartige Verzichtserklärung, dass weder Zusatzstoffe noch gentechnisch veränderte Substanzen bei der Käseherstellung zum Einsatz kommen dürfen. 

Durch die Zulassungsnummer der zertifizierten Dorfkäsereien lässt sich jeder Laib der großen Sorten zurückverfolgen und auf Echtheit überprüfen. So können Sie immer ganz sicher sein, dass Sie ein hochwertiges, naturbelassenes Lebensmittel auf Ihrem Teller haben.

Schweizer Käse: Diese Sorten sollten Sie kennen

Appenzeller®

Er ist der würzigste aller Schweizer Käse, weil jeder Laib regelmäßig und mit großer Sorgfalt mit einer speziellen Kräutersulz gepflegt wird, deren Rezeptur ein seit Jahrhunderten streng gehütetes Geheimnis ist. Je nach Reifezeit, Fettgehalt und Produktionsauflagen (etwa bio) entstehen unterschiedliche Varianten.

Le Gruyère AOP

Die Produktion des beliebten Hartkäses erfolgt in einem Gebiet, das sich von Gruyères bis nach Genf erstreckt, nach traditionellem Rezept. Neben dem Klassiker, dem „Réserve“ und der Bio-Version begeistert die Sommersorte Le Gruyère d’Alpage AOP mit dem feinen Aroma saftiger Alpenwiesen. Die Abkürzung AOP steht für „Appellation d’Origine Protégée“ und bezeichnet ein Produkt, das in einem geschützten Ursprungsgebiet aus Rohstoffen der Region nach strengen Vorgaben gefertigt wird.

Schweizer Emmentaler AOP

Unter dem nussigmilden „Classic“, dem ausgeprägt würzigen „Réserve“ sowie dem kräftigen Emmentaler URTYP® findet jeder seinen Lieblings-Emmentaler. Egal ob kalt oder warm, der großlöchrige Schweizer Käse ist ein echter Allrounder.

Tête de Moine AOP

Dabei handelt es sich um den einzigen Käse weltweit, der nicht geschnitten oder gehobelt, sondern mit der sogenannten Girolle zu blumig-würzigen Rosetten gedreht wird. Das verändert die Struktur des Käseteigs und ermöglicht die volle Entwicklung des aromatischen, zartschmelzenden Geschmacks.

Schweizer Käse richtig lagern

Um möglichst lange von Ihrem Käseglück zu profitieren, sollten Sie Schweizer Käse stets im Kühlschrank aufbewahren. Die optimale Lagertemperatur für Schweizer Käse liegt im Bereich zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Vor dem Verzehr sollten Sie die Käsespezialitäten aus der Kühlung nehmen. Nach 30 Minuten kommt der Geschmack perfekt zur Geltung. Dabei sollte der Käse niemals in luftundurchlässige Plastikfolie verpackt sein. Setzen Sie stattdessen lieber auf Käsepapier, dieses verhindert Austrocknen und lässt den Käse atmen.

So smart ist Schweizer Käse

Viele glauben, Käse sei eher ungesund. Dabei hat er viele Vorzüge zu bieten: So lässt sich mit dem vielseitig einsetzbaren Proteinlieferanten ein bunter Salat, eine heiße Gemüsesuppe oder eine Vollkornbrotmahlzeit ideal ergänzen. Darüber hinaus sind Milch und Käse tolle Quellen für Calcium, das für starke Knochen sorgt. Bereits 30 Gramm Schweizer Hartkäse decken rund ein Viertel unseres täglichen Bedarfs.

Durch das ebenfalls enthaltene Vitamin D wird die Calciumaufnahme im Körper zusätzlich gefördert – eine klasse Kombi. Nennenswerte Mengen der Vitamine A, B2 und B12 sowie eine interessante Fettsäurenzusammensetzung mit relativ viel Omega-3, bedingt durch die artgerechte Fütterung, machen das Nährstoffpaket Käse komplett. Dem regelmäßigen Genuss dieses tollen Lebensmittels steht also nichts im Wege.

Rezept: Original Schweizer Käsefondue

Der Klassiker unter den Schweizer Käsefondues, das „Moitié-Moitié“, besteht zu gleichen Teilen aus Le Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois AOP.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 halbierte Knoblauchzehe
  • 400 g frisch eriebener Le Gruyère AOP
  • 400 g frisch geriebener Vacherin Fribourgeois AOP
  • 350ml Weißwein
  • 4 leicht gehäufte TL Maisstärke
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Gläschen Kirsch

Zubereitung

  1. Das Caquelon mit der Knoblauchzehe ausreiben, den Le Gruyère AOP mit Maisstärke vermischen und zusammen mit dem Weißwein und dem Zitronensaft unter kräftigem Rühren aufkochen.
  2. Die Hitze reduzieren, den Vacherin Fribourgeois AOP beigeben dazugeben. Das Fondue im Anschluss auf dem Rechaud nur noch warm halten.

Käse-Wissen testen & gewinnen

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Zum Käse-Quiz

Weitere Infos und tolle Rezepte rund um Schweizer Käse finden Sie unter: www.schweizerkaese.de

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