6
Live Smarter Blog der Techniker Krankenkasse

Was hilft gegen Migräne?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Etwa jeder vierte Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Eine besondere Art des Kopfschmerzes ist die Migräne. Sie tritt meist plötzlich und heftig auf und kann zwischen vier Stunden und drei Tagen anhalten. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die bei einer Migräne helfen können. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was hilft gegen Migräne? Was hilft gegen Migräne?
6
Drucken

Die Symptome einer Migräne

Betroffene, die unter einer Migräne leiden, haben heftige Kopfschmerzen, die anfallartig auftreten, regelmäßig wiederkehren und häufig mit einem pochenden oder pulsierenden Schmerz einhergehen. Meist ist nur eine der beiden Kopfhälften von dem Schmerzanfall betroffen.

Die wichtigsten Formen der Migräne sind solche mit und ohne Aura, wobei das Krankheitsbild ohne Aura am häufigsten auftritt.

Migräne ohne Aura

Oft wird der Migräneanfall ohne Aura von weiteren Beschwerden begleitet. Dazu können eine gesteigerte Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen gehören.

Migräne mit Aura

Bei einer Migräne mit sogenannter Aura merken Betroffene schon Tage vor dem eigentlichen Anfall, dass sie bald eine Migräne bekommen werden. Zu den Symptomen einer Aura gehören Wahrnehmungsstörungen wie beispielsweise Farbflecken, die vor dem Auge gesehen werden, ein Hall beim Hören sowie ein veränderter Geschmacks- oder Geruchssinn.

In schweren Fällen können auch Schwindel, Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen auftreten. Eine Aura kann zwischen 20 und 30 Minuten dauern.  

Frau sitzt vor einem Stapel Aktenordner

Die Auslöser der Stresserkrankung

Verschiedene Trägerfaktoren können die Entstehung einer Migräne begünstigen, indem sie den Körper unter Stress setzen. Dies könnte beispielsweise eine zu geringe Nahrungsaufnahme an diesem Tag sowie der Genuss von Alkohol am Vortag – insbesondere Rotwein –, ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, hormonelle Einflüsse oder auch Stress sein.

Auch Schwankungen des Koffein- oder Blutzuckerspiegels können Auslöser sein. Meist tritt ein Migräneanfall nicht direkt bei akutem Stress auf, sondern wenn dieser abfällt. Die Auslöser einer Migräne sind von Patient zu Patient sehr individuell und unterschiedlich.

Das hilft gegen Migräne

Bei einem akuten Migräneanfall hilft es den Betroffenen, sich in einem abgedunkelten Raum aufzuhalten und Stress zu vermeiden. Auch kalte Kompressen oder Schlaf unterstützen die Migränepatienten während eines akuten Anfalls.

Natürlich können zudem Medikamente das Leiden vorübergehend lindern. Bei starken Migränebeschwerden und zusätzlichen Begleiterscheinungen wie Übelkeit sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.

Auf die richtige Atmung kommt es an!

Die Migräne-Prävention

Ein gesunder Lebensstil kann dabei helfen, einer Migräne vorzubeugen und einen akuten Anfall schwächer auftreten zu lassen. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßiger Sport und Entspannung sowie bestimmte Methoden der Stressbewältigung.

Hilfe bei Migräne

Gemeinsam mit der Schmerzklinik Kiel, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und rund 400 Schmerztherapeuten hat die Techniker Krankenkasse ein bundesweites Netzwerk aufgebaut, das bei der Therapie von Migräne neue Wege gehen will. Neben einem Behandlungskonzept, das drei Phasen umfasst, werden fachübergreifende Therapieverfahren angeboten. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Dr. Johannes erklärt:

Top-Deals des Tages

PREMAG Wood Pattern Portable Garderobe für Hängende Kleidung, Kombischrank, modulare Schrank für platzsparende, Ideale Storage Organizer Cube für Bücher, Spielzeug, Handtücher
VON AMAZON
56,94 €
Läuft ab in:
PREMAG Wood Pattern Portable Garderobe für Hängende Kleidung, Kombischrank, modulare Schrank für platzsparende, Ideale Storage Organizer Cube für Bücher, Spielzeug, Handtücher
VON AMAZON
39,09 €
Läuft ab in:
PREMAG Wood Pattern Portable Garderobe für Hängende Kleidung, Kombischrank, modulare Schrank für platzsparende, Ideale Storage Organizer Cube für Bücher, Spielzeug, Handtücher
VON AMAZON
63,74 €
Läuft ab in:
Zu allen Top-Deals des Tages

Bisherige Kommentare

 
Den ersten Migräneanfall hatte ich mit 11 Jahren und führte dies aber auf eine Lebensmittelunverträglihkeit zurück, weil zu den rasenden Kopfschmezen auch noch Übelkeit und Erbrechen dazu kam. Während der folgenden 25 Jahre hatte ich viele unliebsame Ereignisse der selben Art und wusste auch relativ bald, dass es sich bei mir um echte Migräne handelt. Ärztlicherseits versuchte man mich zuerst mit Muttekornalkaloiden zu kurieren, was ich nach drei Jahren ohne Ergebniss und Contrazeptionshemmern (nach 12 Wochen) einstellte. Ich hörte etwas von Vitamin B-Komplex, den ich ständig (leider zu schwach dosiert) einnahm. Die Besserung war nicht nennenswert. "Zufällig" verordnete mir eine Allgemeinmedizinierin 25 Jahre später gegen schwerste Rückenschmerzen (lagerungsbedingt nach einer Außenbandzerrung eines Fußknöchels), weil ich wegen Stillens des Neugeborenen keine Schmerzmeikamente nehmen wollte, 3x täglich Neurotrat forte, damals mit jeweils 100mg Vitamin B1, B6 und 2000µ B12. Die Rükenschmerzen waren erstaunlich schnell besser und der Milchfluss optimal, so dass ich messerscharf schloss, die Wunderpillen bei dem nächsten Migräneanfall zu probieren. Durch die nervige Auro, nach deren Auftreten meist ein Stunde vergeht, bis die rasenden Schmerzen und noch etwas später die Übelkei/Erbrechen kommen, nahm ich das hodchdosierte Vitamin B-Präparat zusammen mit Magnesium 400mg. Zum ersten Mal blieben die Schmerzen - nach Abklingen der Aura - weg! Das hat in der Folgezeit immer funktionier bis heute. Das "Kind" ist heute 34 Jahre alt, also so lange keine Migräneschmerzen mehr. Allerdings nehme ich auch US-B-Präparationen (Vit.B.complex 100,) in denen auch Vitamin B2 100mg und ca. 3000µ B12 enthalten sind, heute oft auch gegen andere Leiden Poyneuropathien bei Borreliose und dadurch ebenfalls diverse Gelenkschmerzen). Es geht auch das Gerücht, dass Vitamin B2 das Mittee der Wahl gegen Migräneschmerzen sein soll, und es gibt dafür eine entsprechende Präparation.dafür. Habe allerdings keine Erfahrung damit. In Deutschlnd haben die entsprechenden B1/B6 Präparate mit jeweils 100mg immer die Vorsilbe Neuro -Ratiopham, -Stada, -A1, -Lichtenstein. Ich möchte noch anführen, dass die Broschüre, der Firma Normark (Hersteller von Neurotrat forte) aus den frühen Achtzigern über Migräne der vorausgegehenden Version einer Erweiterung der Hirngefäße widersprach und die Migräne auf eine Überreizung der Hirnnerven (bei mir Kinobesuche und Fernsehsendungen) zurückfühte. Migräne mit Aura ist offensichtlich nicht hormonell bedingt.
 
Ich hatte häufiger heftige Migräne Attacken inkl. Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Eine Knirschschine (übernimmt i.d.R. die Krankenkasse), die ich von meiner Zahnärztin bekam hat meine Migräne Attacken drastisch sinken lassen. Ansonsten beuge ich wie folgt vor: regelmäßig Essen (Blutzucker) und regelmäßiger Schlaf.
 
Schon der alte Theophrast von Hohenheim (Paracelsus) hatte seine liebe Not mit der Hystrie, wie manm damals die Migräne nannte. Seit der Zeit hat sich nicht viel getan. Trotz modernster Methoden muss man feststellen. die Wissenschaft ist nicht viel weiter als der Paracelsus im Mittelalter. Die heutigen Fachleute weigern sich standhaft das Neuro-Okklusale-Syndrom als Hauptursache anzuerkennen. Das beruht vor allem darauf, dass ews eine Interdisziplinäre Krankheit, Neurologie/Zahnheilkunde ist. Da wollen sich die Neurologen nicht reinreden lassen, von der finanziellen Seite mal ganz abgesehen. Bei den Zahnärzten ist es leider so, dass sich eine völlig falsche Sicht des Kauvorgangs als Lehrmeinung eingebürgert hat. Darum sind es auch die Zahnärzte selbst, die in vielen Fällen die Krankheit erst auslösen. Hier sind es vor allem die Kieferorthopäden, die ihre Patienten auf den langen Leidensweg schicken. Der Grund liegt auf der Hand. Wenn man den Kauvorgang falsch beurteilt, kan man auch keine korrekte Okklusion herstellen. So wird es weitergehen, die Patienten leiden bis zum Selbstmord, Stress und eine schwache Psyche werden verantwortlich gemacht. Ich habe Frauen erlebt, die vor Erleichterung heulten, als es ihnen klar wurde, dass sie ganz klar im Kopf und keine Hypochonder waren.
 
Die Migräne begleitet mich seit ca. 18 Jahren. Es begann mit dem Eintreten meiner Periode; häufigste Ursache sind also Hormon-Schwankungen vor der Blutung, seltener mit dem Eisprung verbunden. Aber auch physischer/psychischer Stress können einen Anfall triggern. Einige Male war nach einem anstrengenden Herz-Kreislauf-Training ein heftiger Anfall am Folgetag die Knock-Out-Quittung. "Lass die Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung" (Hippokrates). Was mir persönlich sehr hilft ist eine bewusste Ernährung (starke Reduzierung von Weizen, Zucker, Kuhmilchprodukten, kurzkettigen Kohlenhydraten/Fettsäuren, Verzicht auf Alkohol und Fertigprodukte). Yoga und Meditation tragen ebenfalls sehr positiv dazu bei. Eine der wichtigsten Aufgaben meiner Erfahrung nach, ist das Auseinandersetzen mit den eigenen Schattenseiten und wunden Punkten der Seele. Sie machen sich so lange durch Schmerzen bemerkbar, bis sie endlich ans Licht dürfen um durch Annahme und Akzeptanz zu heilen. Unser Körper macht uns sehr deutlich klar, wo ein Ungleichgewicht herrscht. Dort liegt der Ursprung... Ich wünsche allen Betroffenen viel Mut und Kraft auf der Reise in das eigene Ich. Und eine leistungsstarke Taschenlampe! ;) Alles Liebe & seid gesund!
 
Die Vorboten einer Migräne können zusätzlich auch tränende Augen, vermehrtes Gähnen, Heißhunger auf Schokolade sein. Nicht immer ist es so deutlich, dass es sich um eine klassische Migräne handelt. Deshalb halte ich es für unbedingt notwendig, dass bei ständig wiederkehrenden Kopfschmerzen ein Facharzt d.h. ein Neurologe aufgesucht wird, der eine sichere Diagnose stellen kann. Mit dieser Entscheidung war ich bestens beraten und habe so auch zügig eine vernünftige Therapie erhalten, ohne mit allen möglichen Medikamenten "herum zu probieren". Denn: erst die Diagnose, dann die Therapie!!.

Seiten

Schreiben Sie einen Kommentar