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Smartphone und Kurzsichtigkeit: Gibt es einen Zusammenhang?

Von Lina Nagel
Aktualisiert am 23. Okt. 2018
Smartphone und Kurzsichtigkeit

Die Zahl der kurzsichtigen Menschen steigt weltweit. Einige Forscher machen Computer und Smartphone dafür verantwortlich, dass immer mehr Leute eine Brille brauchen. Der wahre Grund ist wahrscheinlich aber ein anderer.

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Im Jahr 2050 wird die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Meta-Studie aus dem Jahr 2016 (1). Rund 10 Prozent der Weltbevölkerung dürfte laut den Studienautoren in drei Dekaden unter schwerer Kurzsichtigkeit mit mehr als -5 Dioptrien leiden.

Vor allem in Südostasien, in Ländern wie Singapur, Hong-Kong Taiwan oder China, steigt die Zahl der Kurzsichtigen besonders schnell. Dort werden, wenn der Trend sich fortsetzt, Im Jahr 2050 80-90 Prozent aller Teenager kurzsichtig sein. Die Studienautoren machen dafür Umwelteinflüsse, aber auch eine generelle Änderung des Lebensstils verantwortlich: immer weniger Zeit wird draußen verbracht, immer mehr Zeit dafür in Räumen mit künstlichen Lichtquellen. Durch das hochintensive Bildungssystem verbringen bereits sehr kleine Kinder viel Zeit in geschlossenen Räumen.

Der wichtigste Faktor, um eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln, ist anscheinend die Qualität des Lichtes, das auf den Augapfel trifft. Je weniger direktes Tageslicht das Auge aufnimmt, desto mehr wird das Längenwachstum des Augapfels angeregt. Ein zu langer Augapfel ist die häufigste Ursache für Kurzsichtigkeit (2).

Anscheinend besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem urbanen Lebensstil und dem Verschlechtern des Sehvermögens. Doch auch die Nutzungsgewohnheiten des Smartphones scheinen dazu zu führen, dass der Augapfel wächst. Denn häufig wird das Smartphone viel zu nah ans Gesicht gehalten. An diese Verhaltensänderung scheint der Augapfel sich anzupassen – in Form von Kurzsichtigkeit.

Jetzt könnte man denken: „Ja, gut, aber gegen Kurzsichtigkeit gibt es doch Brillen oder Kontaktlinsen.“ Das stimmt auch; doch je höher die Fehlsichtigkeit ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, an Krankheiten wie Makuladegeneration oder Grauem Star zu erkranken und eventuell sogar zu erblinden. Daher gilt es, einer Fehlsichtigkeit schon so früh wie möglich vorzubeugen.

Merke!

Im Jahr 2050 braucht die Hälfte der Weltbevölkerung eine Brille, in manchen Regionen sogar fast jeder.

Smartphone und Kurzsichtigkeit: So können Sie vorbeugen

"Es wurden verschiedenste Therapie- und Prohylaxemöglichkeiten untersucht“, sagte der Co-Autor der Studie, Kovin Naidoo, der Huffington Post (3). „Doch am wirkungsvollsten hat es sich erwiesen, wenn Kinder jeden Tag mindestens zwei Stunden draußen verbringen.“

Das gelte auch für Teenager und Erwachsene, so Naidoo: „Auch wenn man täglich viel auf dem Computer- oder Smartphone-Bildschirm liest, hat es noch immer einen schützenden Effekt, mindestens zwei Stunden draußen zu verbringen.“

Merke!

Jeden Tag zwei Stunden draußen zu verbringen schützt vor Kurzsichtigkeit

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