Wie gesund ist Salat?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 13. Dez. 2018
Schön grün: Salat
Schön grün: Salat

Der Inbegriff von Salat ist für die meisten von uns noch immer der gute alte Kopfsalat. Gerade sein gesundheitlicher Wert ist aber nicht besonders hoch. Grüner Salat hat nämlich weder besonders viele Vitamine noch Mineral- oder Ballaststoffe, auch nicht in der Freilandsaison im Sommer. In der kalten Jahreszeit steht es noch um einiges schlechter mit den Nährwerten. Dann kommen nämlich die meisten Salatköpfe aus dem Treibhaus.

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Für Wärme, Wasser und Dünger ist dort zwar reichlich gesorgt, für Agrarchemie selbstverständlich auch, doch in unseren nördlichen Breiten kriegen die Pflanzen im Gewächshaus viel zu wenig Licht. Die Folge: Ohne ausreichendes Tageslicht lagert der Salat große Mengen Nitrat ein. Nach Einschätzung einiger Wissenschaftler kann sich dieser an sich harmlose Rückstand von Düngemitteln innerhalb des Körpers zu einem krebserregenden Stoff, dem Nitrosamin, umwandeln.

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Außerdem findet die Lebensmittelüberwachung besonders häufig Pestizidrückstände in Kopfsalaten aus dem Treibhaus. Deshalb zur Sicherheit Sommersalate nicht im Winter kaufen! Das gilt auch für die zunehmend beliebter werdenden Sorten Lollo rosso, Eisberg-, Eichblatt- oder Römersalat. Besser, Sie stellen sich in der kalten Jahreszeit auf Rohkost aus Wintergemüsen um. Besonders zu empfehlen sind Salate aus geraspelten rohen Möhren, Sellerie, Porree, Weiß- oder Rotkohl. In diesen deftigen und preisgünstigen Gemüsesorten stecken nämlich große Mengen Ballaststoffe, die zum Kauen anregen und die Verdauung fördern. Außerdem enthalten solche Gemüsesalate mehr anregende ätherische Öle und ein Vielfaches an Vitaminen und Mineralstoffen als Salatblätter.

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