Promi-Fragebogen

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit, Stefan Schröder?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Stefan Schröder (l.) ist einer der besten Rechtsaußen weitweit. © HSV Handball
Stefan Schröder (l.) ist einer der besten Rechtsaußen weitweit. © HSV Handball

Werfen kann er. Und kochen kann er auch. HSV-Handballstar Stefan Schröder, 32, ist mit vielen Talenten gesegnet. Bei EAT SMARTER plaudert der Weltmeister von 2007 und amtierende Champions-League-Sieger über sein Fitness-Geheimnis, seine Leibspeise und Tabus bei der Ernährung!

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Der Mann hat Geschmack! HSV-Handballstar Stefan Schröder, Weltmeister von 2007, Deutscher Meister, Pokalsieger und amtierender Champions-League-Sieger, war nach eigener Aussage einer der Ersten, der auf der Homepage von EAT SMARTER Rezepte gesucht und danach gekocht hat. „Gesunde Ernährung ist schließlich ein Muss für einen Profi-Sportler“, sagt der pfeilschnelle 32-Jährige, den die Hamburger Handball-Fans nur „Schrödi“ rufen. In der Bundesliga hält der dreifache Familienvater seit 2009 einen wohl einzigartigen Rekord: In einem einzigen Spiel warf der Rechtsaußen des HSV ganze 21 Tore – ein historischer Erfolg! Grund genug, bei dem gebürtigen Schweriner nach seinem Erfolgsrezept in Sachen Fitness und Ernährung zu fragen...

Herr Schröder, was ist für Sie eine kulinarische Versuchung?

Stefan Schröder: Richtig gutes Sushi. Dazu ein Glas Weißwein – es gibt nichts Besseres. Allen Hamburgern sei noch der Bestellservice von "Sushi für Hamburg" empfohlen. Geschmacklich und auch optisch ist das ganz große Klasse!

Sie bezeichnen sich selbst als Hobbykoch. Welches Gericht gelingt Ihnen besonders gut?

Stefan SchröderSchröder: Selbstgemachte Pasta. Inzwischen habe ich den Dreh raus, und mit meiner Pastamaschine erschaffe ich immer wieder neue Kreationen. Die Saucen kann man natürlich ebenfalls variieren. Alles in allem klappt das ziemlich gut.

Bei welcher Länderküche werden Sie schwach?

Schröder: Bei allem, was mediterran ist. So eine italienische Antipastiplatte ist schon etwas Feines. Aber auch die spanische Küche reizt mich sehr.

Haben Sie ein Lieblingsobst oder -gemüse?

Schröder: Für Obst kann ich mich nicht sonderlich begeistern. Aber für Gewürzgurken. Das mag im ersten Moment vielleicht seltsam klingen, aber für mich sind Gewürzgurken die absolute Nummer eins unter den Gemüsesorten!

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Schröder: Vorweg würde ich Soljanka wählen – eine säuerlich-scharfe Suppe, die vor allem in Osteuropa sehr beliebt ist. Die Hauptspeise bestünde aus Senfei mit Stampfkartoffeln und Rote Bete. Und das Dessert: ein richtig gutes Tiramisu – da könnte ich nicht Nein sagen...

Gibt es etwas, worauf Sie als Profisportler bei der Ernährung verzichten müssen?

Schröder: In der Tat. Die Weihnachtsgans ist tabu, weil wir meist am ersten oder zweiten Weihnachtstag ein wichtiges Bundesligaspiel bestreiten müssen. Da würde sich eine fette Gans im Magen nicht sonderlich gut machen.

Was ist Ihr Tipp für einen durchtrainierten Körper?

Schröder: Im Grunde ist der erste und wichtigste Tipp eine gesunde und ausgewogene Ernährung: viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch, viel Wasser. Damit fängt alles an. Wer dann auch noch regelmäßig trainiert, kommt seinem Traumkörper Schritt für Schritt näher.

Auf welche Trainingsübung könnten Sie gut und gerne verzichten?

Schröder: Krafttraining. Ich hasse Krafttraining. Alle Übungen ohne Ball bereiten mir ehrlich gesagt nur wenig Freude.

Und was ist für Sie das Besondere am Handball?

Schröder: Es ist ein grundauf ehrlicher Sport. Und das ist eigentlich alles, was man über Handball wissen muss.

Interview: Janina Darm

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