Meine 10 Weeks BodyChange Erfahrung Woche 5

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Aufgeben oder nicht? Nach langem Hin und Her, Hochs und Tiefs, schlechter Laune und Müdigkeit ist die Entscheidung getroffen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Die Woche begann
  2. Das Team-Essen
  3. Die Pause vom Programm
  4. Die Entscheidung
  5. Ich und das Programm
  6. Die Probleme
  7. Für wen ist das Programm gedacht
  8. Meine Sicht
  9. Angst vor Kritik
  10. Mein Plan
  11. Wie ich mich ernähre
  12. Diät
  13. Die Waage
  14. Tracking
  15. Mehr Informationen über das BodyChange Programm

Die fünfte Woche begann mit genau so wenig Motivation wie die Letzte. Trotzdem wollte ich standhaft bleiben und versuchen so gut es geht durchzuhalten. Leider ist das Einzige was sich pro Woche am Programm verändert, das Sportprogramm. Es gibt keine neuen Rezepte oder neue Lebensmittel, die integriert werden können. Das Ernährungskonzept bleibt die kompletten zehn Wochen gleich. In den ersten Wochen habe ich noch aufgeregt nachgeguckt, was es auf der Seite Neues gibt oder was die neue Woche mit sich bringt. Mittlerweile gucke ich einmal ganz kurz am Montag. Das war's!

Die Woche begann

Am Montag begann die Woche wie immer mit meinen gekochten Eiern, Gemüse und schwarzem Kaffee. Ich musste mich Montag und Dienstag wirklich zusammenreißen, da ich ziemlich schlechte Laune hatte. Mir kam mehrmals der Gedanke einfach aufzuhören und es jetzt wirklich sein zu lassen. Aber ich blieb standhaft. Am Dienstag absolvierte ich wie jede Woche das Sportprogramm. Aus drei Übungen á zwei Wiederholungen, wurden mittlerweile drei Wiederholungen. Das Sportprogramm steigert sich also langsam in der Intensität. Trotzdem geht das Workout nicht länger als 20 Minuten, was für mich immer noch viel zu kurz ist. Um das Gefühl zu bekommen richtig etwas getan zu haben, trainiere ich mindestens eine Stunde. Zur Belohnung gab es dann einen frischen Salat. Dazu habe ich mir Hackfleisch angebraten. Obwohl ich Hackfleisch auch schon nicht mehr wirklich sehen konnte.

Das Team-Essen

Am Mittwoch stand das, alle zwei Wochen stattfindende Teamessen an. Hier geht die Online-Redaktion von Eat Smarter gemeinsam in einem Restaurant Mittagessen. Die Praktikanten dürfen hier ebenfalls teilnehmen. Die letzten Wochen habe ich das Essen ausfallen lassen. Ich hatte Angst nichts zu finden, das BodyChange konform ist. So richtig gesellschaftsfähig ist das Ganze nämlich nicht. Natürlich kann ich immer etwas extra bestellen oder etwas mit nehmen. Aber nerven tut man damit alle anderen in jedem Fall. 

Diesmal ging es aber in einen Burgerladen und ich liebe Burger. Natürlich wusste ich, dass ich den Burger nicht mit Brötchen essen darf, was mich ziemlich nervte, aber meine Kollegen motivierten mich, mitzugehen. Ich bestellte, wie alle, das Mittagsmenü. Die anderen aßen Cheeseburger mit Pommes und tranken eine Limonade dazu. Ich bestellte ein Wasser, Coleslaw und einen Burger ohne Käse und ohne Brot. Es war zwar nicht so lecker wie normalerweise, aber es schmeckte definitiv sehr gut. Dooferweise musste ich genau so viel bezahlen wie alle anderen. Obwohl ich die Hälfte weggelassen hatte. Mir war es ehrlich gesagt ziemlich unangenehm die Bestellung aufzugeben. In dem Moment, als ich mein ganzes Mittagsmenü umplante, hätte ich mich gerne in Luft aufgelöst. Auch der Nachbartisch guckte etwas merkwürdig, als ich eigentlich nur eine Frikadelle mit Soße und Salat bestellte. 

Die Pause vom Programm

Abends fuhr ich auf den Geburtstag meines Bruders, wo gegrillt wurde. Bei Grillfesten gibt es ja Gott sei Dank immer Fleisch und Salat. Zum Nachtisch habe ich dann noch eine Handvoll Nüsse gegessen. Es war ok, aber der Nudelsalat hat mir schon ein-, zweimal zugezwinkert.

Am Donnerstag bin ich nach der Arbeit aus Hamburg nach Kiel gefahren. Ich habe ein Zelt und Isomatten abgeholt, um Freitag auf ein Festival zu fahren. Ich habe die Karten für das Festival schon lange vor dem Programm gekauft. Ich wusste, dass ich dieses Wochenende genießen will und mich in keinster Weise einschränken möchte. Also entschied, ich für die Zeit aus dem Programm auszutreten. Da ich die zwei Wochen zuvor sowieso begann an dem Programm zu zweifeln, tat es wirklich gut mal wieder unbeschwert zu leben.

Die Entscheidung

Als ich 18 Jahre alt war wog ich ungefähr 75 Kilogramm. Das ist bei einer Körpergröße von 169 Zentimetern ein Body-Mass-Index von 26,3. Das heißt, ich hatte leichtes Übergewicht. Ich war sicherlich nicht dick, aber pummelig kann man das auf jeden Fall nennen. Zu der Zeit machte ich keinerlei Sport und aß große Mengen ungesunder Lebensmittel und Fast Food. Ich begann für die Abiturprüfungen in Sport zu trainieren. Ging laufen, spielte Handball und machte Step Aerobic. In relativ kurzer Zeit verlor ich einige Kilos. Das spornte mich an und ich begann mit meiner ersten Diät. Mittlerweile habe ich so viele Diäten hinter mir, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnere, worauf ich damals achtete. Von den vorherigen 75 Kilo habe ich mit 19 Jahren dann nur noch 65 gewogen. Ich war super stolz auf mich. Viele Leute und Freunde sprachen mich an und waren überrascht, wie fit ich auf einmal aussah und auch war. Aber ich fühlte mich immer noch nicht wohl. Ich wollte meine restlichen Pfunde verlieren und richtig schlank werden. Also begann ich auf Lebensmittel zu verzichten und machte wahnsinnig viel Sport. Aber nach einer radikalen Diät kam immer wieder der Jojo-Effekt. So wanderte ich von 65 auf 60 Kilo und dann aber recht schnell wieder auf 67 Kilogramm. Ich habe mich so oft gequält um abzunehmen. Ob es die 17 Tages Diät war oder der komplette Verzicht auf Kohlehydrate. Jedes mal nahm ich nach dem Programm mehr zu als ich Abgenommen hatte. Bis heute springe ich von der einen Diät in die andere. Mit BodyChange dachte ich, endlich eine Möglichkeit zu finden mein "Traumgewicht" zu erreichen. Denn schon immer wollte ich circa 55 Kilo wiegen.

Ich und das Programm


Die ersten drei Wochen des Programmes liefen gut. Ich war motiviert und könnte die Ernährungsvorgaben gut einhalten. Doch dann kamen immer wieder Tage, an denen ich mit Heißhunger zu kämpfen hatte. Ich habe einfach in diesen fünf Wochen gemerkt und auch für die Zukunft gelernt, dass VERZICHT nicht das ist, was mich ans Ziel bringt. Dadurch, dass ich auf bestimmte Lebensmittel verzichte, verspüre ich ein umso größeres Verlangen danach. Am schlimmsten war es mit Schokolade. Klar mag ich Schokolade, aber sie ist nicht die Süßigkeit, die ich bevorzuge. In den gesamten fünf Wochen hatte ich aber ein sehr starkes Verlangen nach Schokolade. Außerdem hatte ich die letzten zwei Wochen oft Kopfschmerzen und schlechte Laune. Normalerweise bin ich immer der Clown in einer Gruppe und habe gute Laune. Das Denken an Essen und diese Einschränkungen habe mir aber die Laune verdorben. 

Die Probleme

  • Durch den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel wird das Verlangen danach umso größer.
  • Es handelt sich für mich um keine Ernährungsumstellung, die ein Leben lang durchzuhalten ist.
  • Es ist nicht gesellschaftsfähig. Keiner hat Lust immer penibel darauf achten zumüssen, etwas zu kochen mit Zutaten, die für mich auch konform waren. Man brauchte ständig irgendwelche Extras.
  • Ich habe nur noch über Essen nachgedacht. 
  • Der Cheatday war das Einzige, worauf ich mich gefreut habe. Die anderen Tage habe ich nicht genießen können. Teilweise bin ich extra früh ins Bett gegangen, damit die Woche schneller um ist.
  • Es ist für Studenten sehr teuer. Fast alle zwei Tage musste frisches Gemüse und Fleisch eingekauft werden. Diese beiden Lebensmittel sind sehr teuer.
  • Die Diät ist wirklich sehr zeitaufwendig. Man muss sich täglich etwas vorkochen. Auch morgens ist es nicht möglich, einfach schnell ein Brot zu schmieren. Man muss fast immer den Herd anschmeißen.
  • Es ist nicht nachhaltig. Es wird jede Menge Fleisch gegessen und ich habe wöchentlich zwei Pakete à zehn Eier vertilgt. 
  • Wer Veganer oder Vegetarier ist, kann diese Diät komplett vergessen. Auch ich, die sehr wenig Fleisch mag, hatte schon Probleme Gerichte zu kreieren.

Für wen ist das Programm gedacht

  1. Meiner Meinung nach ist das Programm für Übergewichtige geeignet, die in kurzer Zeit ganz schnell und viel abnehmen wollen. Sie werden von Detlef in die gesunde Ernährung eingeführt und bekommen ein Gefühl dafür, was für Abnehmturbos es gibt. Außerdem beginnen die vorherigen Couchpotatos, sich zu bewegen. Das Programm sollte aber durch das Next-Programm ergänzt werden. Da man sonst ganz schnell wieder in alte Ernährungsmuster verfällt und durch den Jojo-Effekt das alte Gewicht schnell wieder auf der Hüfte trägt. 
  2. Menschen, denen Essen nicht so wichtig ist und denen eigentlich egal ist was sie essen, können das Programm auch gut durchhalten. Sie benötigen im besten Falle nicht mal den Cheatday und haben nicht das Gefühl auf irgendetwas verzichten.
  3. Auch für viele Männer ist diese Diät gut geeignet. Es gibt viele, die Fleisch lieben und am besten jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben. Diese können hier ohne schlechtes Gewissen zulangen. 
    Außerdem kann immer so viel gegessen werden, wie man möchte. Das heißt, normalerweise hat man wenigstens nicht mit einem Hungergefühl zu kämpfen. 
  4. Im Allgemeinen würde ich sagen, ist diese Diät für alle geeignet, die mit den erlaubten Lebensmitteln nicht das Gefühl haben, auf viel zu verzichten. Man sollte mit Hülsenfrüchten, Fleisch, Gemüse, Ei und den Turbos als Lebensmittelauswahl zufrieden sein. Für diese Personen ist es die perfekte Diät. Sie werden schnell Erfolge sehen, haben gute Laune, sind fit und können diese Ernährungsweise auch ein Leben lang weiter führen. 

Meine Sicht

Ich bin ein totaler Genussmensch. Ich liebe Essen. Ob alleine kochen oder in Gesellschaft, es muss einfach lecker schmecken und mich glücklich machen. Ich liebe Joghurt und Quark, aber auch Obst schmeckt mir einfach gut. Darauf zu verzichten schränkt mich persönlich einfach zu stark ein. Sicherlich gibt es Menschen, denen Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchte genau das geben, was mir andere Lebensmittel geben. Aber für mich ist eine Ernährung aus diesen Quellen einfach keine Option. Ich esse normalerweise, wenn es hochkommt, einmal in der Woche Fleisch. Sonst bilden Milchprodukte, Gemüse und gute Kohlehydrate wie Haferflocken und Vollkorn meinen Speiseplan.

Das heißt, für Bodychange musste ich meine normale Ernährung fast zu 100 Prozent umstellen. Normalerweise bin ich wirklich willensstark und ziehe das, was ich mir vorgenommen habe auch komplett durch. Da ich aber psychisch zu doll unter der Umstellung gelitten habe, musste ich für mich feststellen, dass diese Art sich zu Ernähren nicht meine Art ist. Ob es für andere eine Option ist, muss jeder für sich persönlich herausfinden. Es gibt immer Menschen, die es können und die es nicht können.

Angst vor Kritik

Es kostete große Überwindung, das Programm zu beenden. Ich Angst hatte, andere würden mich als schwach betiteln. Gott sei Dank haben mich alle bei dieser Entscheidung unterstützt. Die meisten waren sogar überrascht, dass ich es überhaupt so lange durchgehalten habe. Sie bewunderten mich sogar dafür. Anfangs war ich wirklich super motiviert. Das lag sicherlich auch an der Zahl auf der Waage, die sich immer weiter senkte. Aber jeden Morgen das Bedürfnis zu haben, sich zu wiegen oder jeden Morgen in den Spiegel zu gucken und zu hoffen, dass man dünner geworden ist, ist wirklich kein gesundes Verhalten. Man lebt zehn Wochen nur dafür dünner zu werden und nichts anderes ist einem wichtig. Für psychisch schwache Menschen ist das der direkte Weg in eine Essstörung. Aus diesen Gründen habe ich für mich entschieden I make u Sexy abzubrechen! 

Mein Plan

Wie schon gesagt, habe ich gelernt, dass ein Verzicht auf Lebensmittel nicht das ist, was für mich das Richtige ist. Denn ich denke nur noch an diese Dinge und habe ein viel größeres Verlangen danach. Was ich auch gelernt habe, ist, dass Radikaldiäten einfach nichts bringen außer Quälerei und einen Jojo-Effekt. Vielleicht musste es diese ganzen Jahre dauern. Aber immerhin weiß ich es nun besser. Es macht keinen Sinn in kurzer Zeit so viel wie möglich abzunehmen. Genau so lange, wie es gedauert hat, diese Kilos zuzunehmen wird es auch dauern, sie wieder los zu werden. Um gesund und dauerhaft abzunehmen, muss man langsam und stetig an Gewicht verlieren. Ich will natürlich auch am liebsten von heute auf Morgen 5 Kilo weniger auf der Waage stehen haben. Aber das ist physisch einfach nicht möglich. Der Körper braucht seine Zeit. Man wacht nicht auf und hat zwei Kleidergrößen verloren.


Nach den fünf Wochen BodyChange wiege ich nun ungefähr 60,5 Kilogramm. Das heißt, ich habe 3 Kilo verloren. Mit diesem Gewicht habe ich einen BMI von 21,2. In meiner Altersgruppe ist ein BMI von 19-24 Idealgewicht. Die letzten Kilos, die mich stören, bekomme ich nicht durch eine Diät weg. Ich muss mich gesund ernähren und viel Sport treiben, um meinen Körper zu formen.

Um das letzte Fett loszuwerden, werde ich gesund essen aber mir nichts verbieten. Außerdem werde ich versuchen, in einem Kaloriendefizit von 500 Kalorien am Tag zu bleiben. Um ein Kilogramm Fett zu verlieren, muss man ungefähr 7000 Kalorien einsparen. Mit 500 Kalorien am Tag dauert es also an die zwei Wochen. Genau so und nicht anders kann man gesund abnehmen. 1 Gramm Fett hat übrigens 9 Kalorien. Rechnerisch, würde man also eigentlich mit einem Defizit von 9000 Kalorien rechnen. Der Verdauungsverlust liegt aber bei rund 2.000 kcal. Also sind es ungefähr 7000 Kalorien für ein Kilogramm Körperfett.

Wie ich mich ernähre

  • Ich trinke täglich aber auch schon seit einigen Jahren, eine ausgepresste Zitrone mit Leitungswasser vor dem Frühstück.
  • Im Allgemeinen trinke ich drei bis vier Liter Wasser oder Tee am Tag.
  • Morgens werde ich Kohlehydrate essen in Form von Hafer, Dinkel oder Vollkorn. Dazu gibt es eine Eiweißquelle (Joghurt, Quark) und Obst. Am meisten freue ich mich auf leckere, sommerliche Erdbeeren.
  • Mittags gibt es dann die zweite Portion Kohlehydrate mit Gemüse. Wenn es passt, integriere ich auch hier eine Eiweißquelle. Am liebsten esse ich mittags Pellkartoffeln oder Couscous-Salat. Als Nachtisch gönne ich mir auch hier gerne ein Stück Obst. 
  • Am Abend verzichte ich auf Kohlehydrate in jeglicher Form. Hier gibt es dann Salate, Ei-Gerichte, Fleisch oder leckere Aufläufe mit Feta und Gemüse.
  • Wenn Abends eine Feierlichkeit ansteht, werde ich nicht auf alles verzichten und nur Salat essen. Hier werde ich genießen wie alle anderen Gäste. Dafür mache ich an dem Tag einfach etwas länger Sport und esse mittags nicht so viel. Schon ist das ganze kein Problem mehr und die Feier kann genossen werden.
  • Sport versuche ich drei mal die Woche zu integrieren. Je häufiger man sich bewegt um so besser.

Diät

Das Wort Diät wird aus meinem Leben verbannt. Ich will mich mein Leben lang ganzheitlich gesünder ernähren und nicht für eine kurze Zeit eine komische Diät machen. Es soll Teil meines Lebens werden, gesund zu essen. Ernährung soll wieder Spaß machen und nicht nur ein Mittel zum Zweck sein. Immer wieder eine neue Diät zu beginnen, die für einen kurzen Zeitraum irgendeine Ernährungsweise vorgibt, macht einfach keinen Sinn.

Es ist wichtig etwas zu finden, was mich glücklich macht. Glücklich macht mich eine ausgewogene Ernährung, bei der auch mal ein Burger gegessen werden darf, oder ein Schokoriegel genascht. Es muss alles in Maßen erlaubt sein. 

Mach keine Diät, die Du nicht Dein ganzes Leben lang durchhältst!

Die Waage

Schmeißt bitte alle die Waage aus dem Fenster. Die hat eigentlich nie recht! Sie gehört in die Küche und nicht ins Badezimmer. Wassereinlagerungen oder der Mageninhalt können immer unterschiedlich sein. Es kann sein, dass du an einem Morgen zwei Kilo mehr wiegst. Auch die Periode oder andere Faktoren können das Gewicht beeinflussen. Es sagt jedoch nichts darüber aus, ob man zugenommen hat oder nicht. Wenn du am Abend eine Portion Spaghetti gegessen hast und morgens zwei oder sogar drei Kilo mehr wiegst, ist das kein Fett.

Um zwei Kilo Fett zuzunehmen, musst du 18.000 Kalorien essen. Das ist so viel wie neun Pakete Butter oder 18 Pizzen. Nehmen Sie sich ein Maßband und messen sich aus. Das ist das Präziseste was man zuhause machen kann. Taille, Hüfte, Oberschenkel, Oberarme, Po ausmessen und dann die Maße regelmäßig kontrollieren. Aber auch das nicht jeden Morgen. Nehmen Sie sich einen Tag die Woche, an dem Sie sich messen. Vielelicht ist Sonntag Ihr persönlicher Messtag. 

Tracking

Um festzuhalten, was ich esse und um einen Überblick zu erhalten, werde ich mein Essen tracken. Hier gibt es einige Apps für Android und IOS, die einem Helfen festzuhalten, wie viele Kalorien man gegessen hat und wie viele man noch essen darf. Anfänglich ist es etwas zeitaufwendig alle Lebensmittel einzutragen, aber das Programm speichert die Inhalte und mann kann sie dann einfach am nächsten Tag erneut auswählen.

Am Anfang ist auch eine Waage nötig, da man das Gewicht seiner Lebensmittel angeben muss. Das hat man aber schnell raus und kann Mengen gut abschätzen. Wenn ein Tag mal nicht so läuft, wie er laufen sollte, ist das so. Dann sollte man es akzeptieren und sich nicht unnötig fertigmachen. Jeder hat mal schlechte Tage. Außerdem leben wir nur einmal. Dieses Leben sollte genossen werden und nicht in jeder Sekunde von dem Gedanken an Abnehmen geprägt sein. 

In fünf Wochen werde ich berichten wie es mir nun geht. Ob ich den befürchteten Jojo-Effekt hatte, oder ob ich weiter abgenommen habe. Sie können gespannt sein. Bis dahin immer schön Spaß haben beim Essen haben!


Mehr Informationen über das BodyChange Programm

Der Erfahrungsbericht zu meiner 1. Woche der 10 Weeks BodyChange Challenge >>

Der Erfahrungsbericht zu meiner 2. Woche der 10 Weeks BodyChange Challenge >>

Der Erfahrungsbericht zu meiner 3. Woche der 10 Weeks BodyChange Challenge >>

Der Erfahrungsbericht zu meiner 4. Woche der 10 Weeks BodyChange Challenge >>

Weitere Infos zum BodyChange Programm >>

Hier ein paar Rezepte für figurbewusste die es sich gerne schmecken lassen!

 
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Bild des Benutzers EAT SMARTER
Hallo Sandra, der fünfte Teil ist der letzte Teil. Es gibt keinen weiteren Artikel. Herzliche Grüße von EAT SMARTER
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