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Wie bakterielle Infektion: Viel Fett und Kalorien machen krank

Von Aaron Jöcker
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. In der heutigen Studie erfahren wir, warum viel Fett und Kalorien für unseren Körper wie eine bakterielle Infektion sind und uns auf lange Sicht krankmachen können.

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Studie zur Ernährung

Wer sich typisch westlich ernährt, mit vielen Kalorien und reichlich Fett, macht sein Immunsystem langfristig aggressiver. Dies fördert Entzündungsprozesse im Körper, welche langfristig sogar das Risiko erhöhen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher der Universität Bonn. Untersucht wurden zunächst Mäuse, denen man eine typisch westliche Ernährung zu fressen gab. Interessant für die Forscher waren die Vorläuferzellen der Immunzellen im Knochenmark. Diese wiesen eine vermehrte Anzahl an aktivierten Genen auf. Doch was bedeutet das konkret?

Immunsystem verändert sich langfristig

Es kam zu einem signifikanten Anstieg der Immunzellen. Akute Entzündungsprozesse im gesamten Körper wurden verstärkt. Langfristig beobachteten die Wissenschaftler eine zunehmende Aggressivität des Immunsystems, selbst gegen kleine Erreger.

Im Anschluss stellte man die Mäuse für 4 Wochen auf ihre arttypische Nager-Kost um. Man beobachtete einen Rückgang der Entzündung. Doch die aktivierten Gene blieben überraschenderweise weiterhin aktiv. Erklärt werden kann dies dadurch, dass  sich das Immunsystem Zeiten der Infektion merken kann, bei Mäusen wie auch bei Menschen. Durch diesen Effekt werden die Immunzellen regelrecht trainiert.

Die Suche nach dem "Fast-Food-Sensor"

Um den „Fast-Food-Sensor“ zu finden, der bei dieser Untersuchung eine wichtige Rolle spielt, analysierte man die Blutwerte von 120 Probanden. Einige Testpersonen wiesen einen besonders hohen immunologischen Trainingseffekt auf.

Beteiligt daran war das so genannte „Inflammasom“, welches wie ein Sensor fungiert. Aktiviert wird es durch bestimmte Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln. Entdeckt es nun eine schädliche Substanz, werden in Folge entzündliche Botenstoffe freigesetzt.

Höheres Risiko für zahlreiche Krankheiten

Ernährt sich eine Person langfristig besonders kalorienreich, zuckerreich und fettlastig, wird der Bereich der DNA, der für die Inflammasome zuständig ist, leichter ablesbar. Die Folge ist eine starke Immunreaktion, schon bei kleinen Reizen durch Nahrungsmittel.

Dieser Effekt bleibt durch den Lerneffekt des angeborenen Immunsystems auch lange nach einem Umstieg auf eine gesunde Ernährung bestehen. Ernährt sich jemand weiterhin ungesund, fördern die ständigen Entzündungsprozesse direkt die Entstehung von Arteriosklerose und Diabetes. So steigt auch das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Die Entwicklung in der westlichen Welt führt nun erstmals dazu, dass die Lebenserwartung wieder sinkt. Heute geborene Kinder haben eine niedrigere Lebenserwartung als ihre Eltern. Dies ist zu einem großen Anteil durch eine schlechte Ernährung und mangelnde Bewegung zu erklären. Die Erkenntnis, der Wissenschaftler, trägt maßgeblich dazu bei, diesen Effekt ein wenig besser zu verstehen.

Zur Originalstudie ►

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