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Herbstlich und lecker!

Zuckerarmer Kürbis-Cheesecake

Von Oona Mathys
Aktualisiert am 08. Okt. 2020

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Dabei ist der Kürbis nicht nur der unumstrittene Star in Suppen und als Beilage, sondern eignet sich auch wunderbar für süße Rezepte. Der beste Beweis ist der Kürbis-Cheesecake. Let's Kürbis!

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Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich kürbistechnisch eine Macke habe. Kaum liegen die ersten orange-roten Hokkaidos in den Regalen der Supermärkte, fange ich panisch an sie zu Hause zu horten.

Denn erfahrungsgemäß ist die Kürbiszeit viel zu kurz um all die tollen Kürbis-Rezepte auszuprobieren. Dabei gebe ich mir wirklich größte Mühe. Ungefähr ab Mitte September probiere ich täglich neue Kreationen aus.

Dabei ist der Hokkaidokürbis mein unumstrittener Liebling. Da er mit Schale gegessen wird, kann er ungeschält verarbeitet werden. Das spart nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch ordentlich nerviges Geschnippel (wer schon einmal einen Kürbis geschält hat, weiß, wovon ich rede)

Meistens gibt es bei mir Rezepte wie herzhafter Kürbis aus dem Ofen, gefüllter Kürbis mit Hack oder scharfe Kürbissuppe. Allerdings kann der Kürbis auch ein ganz Süßer sein. Durch seinen mild-nussigen Geschmack eignet er sich auch hervorragend für Nachspeisen, Kuchen und süße Snacks.

Wer gerne noch andere süße Rezeptideen sucht, findet hier reichlich Inspiration: fünf süße Kürbisrezepte.

Da der Käsekuchen seit langer Zeit mein absoluter Lieblingskuchen ist, habe ich für euch eine herbstliche Low-Carb Version kreiert. Vorhang auf für den Kürbis-Cheesecake!

Das Rezept für den Kürbis-Käsekuchen

Kürbis-Käsekuchen mit Feigen und Walnüssen

Der Kürbis-Cheesecake ist nicht nur farbtechnisch ein echter Hingucker, sondern überzeugt auch durch seinen nussigen Boden und eine wunderbar cremige Käsekuchenmasse.

Für den Boden:

  • 5-6 EL Kokosöl
  • 1 EL Zuckerersatz bspw. Xylit
  • eine Prise Zimt
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Kokosmehl

Für die Käsekuchenmasse:

  • 300 g Hokkaido-Kürbispüree
  • 3 mittelgroße Eier
  • 500 g Halbfett- oder Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 20 g Kokosmehl
  • 70 g Zuckerersatz (Xylit oder Erythrit)
  • eine Prise Pumpkin Spice

Außerdem:

  • Eine Springform (26 oder 28 cm Durchmesser)
  • einen Pürierstab, Mixer oder Zerkleinerer
  • genügend Platz im Kühlschrank

So wird das Kürbispüree gemacht:

  1. Zunächst den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann den Kürbis in zwei Hälften schneiden und mit einem Löffel das faserige Kerngehäuse entfernen. Danach die Kürbishälften mit ein wenig Kokosöl einreiben und mit der offenen Seite nach oben in eine Form oder auf ein Backblech legen. Circa 250 Milliliter Wasser in die Kürbishälften einfüllen.
  2. Der Kürbis sollte circa vierzig Minuten im Ofen backen, bis er weich ist. Aus dem Ofen holen und leicht abkühlen lassen.
  3. Anschließend die Schale des Kürbisses abziehen, kleinschneiden und das Kürbisfleisch pürieren.
  4. Das Püree in ein Küchenhandtuch (am besten nicht das Lieblingshandtuch) füllen und die Flüssigkeit auspressen. Dann das Kürbispüree für das Rezept abwiegen. Das restliche Kürbismus in Gefrierbeutel portionieren und einfrieren.

So wird der Kürbis-Cheesecake gemacht:

  1. Für den Boden das Kokosöl, die gemahlenen Mandeln, Xylit, Zimt und Kokosmehl zusammenmischen bis sich alles gut gebunden hat. Anschließend den Quark aus der Packung nehmen und abtropfen lassen.
  2. Dann die Springform mit Backpapier auslegen und den Teig für den Boden hineingeben, verteilen und gut andrücken.
  3. Jetzt die Eier mit dem Zuckerersatz schaumig rühren und löffelweise zuerst den Frischkäse und dann den Quark hinzugeben. Anschließend das Kokosmehl, das Kürbispüree und die Gewürze (Salz und Pumpkin Spice) unterrühren.
  4. Masse in die Springform geben
  5. Den Kürbis-Cheesecake auf der mittleren Schiene circa 60 Minuten backen. Dabei ist es am besten, wenn man den Kuchen nach 25 Minuten mit einem Messer ringsherum am Rand einmal einschneidet und ihn mit einem Backpapier abdeckt, damit er oben nicht zu braun wird. Nach weiteren 25 Minuten noch einmal einschneiden.
  6. Danach den Kürbis-Käsekuchen bei leicht geöffneter Backofentür (einfach einen Kochlöffel dazwischen klemmen) noch circa eine Stunde stehen lassen.
  7. Mir persönlich schmeckt der herbstliche Kürbis-Cheesecake am besten, wenn er danach noch für ein paar Stunden im Kühlschrank steht.
  8. Für meine Deko habe ich ein paar Feigen, gehackte Walnüsse, Zimt und Pumpkin Spice verwendet.

Nährwerte

Pro Kuchenstück liefert der Low-Carb Kürbis-Käsekuchen circa:

  • 250 Kcal
  • 19 Gramm Fett
  • 13 Gramm Eiweiß
  • 10 Gramm Kohlenhydrate

Dabei kommt es natürlich immer darauf an wie dick ihr die Kuchenstücke schneidet ;-) Ich habe den Kürbis-Cheesecake für diese Angaben in 12 mittelgroße Stücke geteilt.

  • Die in dem Zuckerersatzstoff Xylit enthaltenen Kohlenhydrate sind sogenannte Zuckeralkohole. So ist der richtige Zuckeranteil um den es ja im Grunde genommen bei der Low-Carb Diät geht, fast um die Hälfte geringer.

Übrigens: Wem diese Rezeptvariante noch nicht "Low-Carb" genug ist, der kann natürlich verschiedene Zutaten (wie z.B. das Kokosmehl) weglassen und die Kohlenhydrate auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und freue mich auf euer Feedback zum Rezept!

Liebe Grüße

Oona

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