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Dr. Ingo Froböse

High Intensity Interval Training: Gefährlicher Fettkiller?

Von Prof. Dr. Ingo Froböse
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Frau mach Rückentraining unter Anleitung

High Intensity Interval Training, kurz HIIT, verspricht schnelle Fitness- und Abnehmerfolge bei minimalem Zeitaufwand von circa 15 bis 30 Minuten. Fitness-Doc Ingo Froböse erklärt, warum das Training nicht für jedermann geeignet ist und sogar gefährlich sein kann.

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Es klingt ziemlich gut, liebe EAT SMARTER-Leser: Dreimal die Woche auf „höchster Stufe“ trainieren, und schon schmelzen die Fettpolster. In diversen Online-Abnehm-Programmen wird HIIT als die Wunderwaffe für einen schönen und straffen Körper angepriesen. Auf der anderen Seite stehen Abnehmwillige, die nach der HIIT-Einheit über Schmerzen und seltsame Phänomene wie kleine, blaue Flecken an Bauch, Oberarmen und Oberschenkeln klagen. Für jedes Fitnesslevel scheint das vermeintliche „Wundertraining“ also nicht geeignet zu sein.

HIIT: Hoher Trainingseffekt bei fast jeder Sportart

Tatsächlich lassen sich mit HIIT in relativ kurzer Zeit die selben oder sogar bessere Ergebnisse erzielen als mit einer Stunde oder mehr Training. Grund dafür ist die knackige, hochintensive Ausführung der Einheiten, die maximale Trainingsreize setzt.

In Studien wurde für HIIT außerdem der sogenannte „Nachbrenneffekt“ nachgewiesen: Nach kurzen intensiven Einheiten ist der Stoffwechsel nachweislich erhöht. Während des Trainings dienen vorwiegend Kohlenhydrate als Energielieferant. Da der Stoffwechsel aber auch nach der Aktivität weiter erhöht bleibt, steigt auch die Fettverbrennung.

Im Prinzip kann so gut wie jede Sportart als HIIT-Training absolviert werden. Besonders bei Ausdauersportarten bietet es sich an. Beispielsweise kann man das Joggen in Drei-Minuten-Intervalle gliedern, wobei abwechselnd hochintensiv und dann wieder in moderatem Tempo gelaufen wird.

Auch das Training auf dem Fahrradergometer im Studio oder zu Hause lässt sich mit HIIT aufpeppen: Gehen Sie ebenfalls in Intervallen an die Belastungsgrenzen und fahren Sie dann wieder in normalem Tempo.

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Bisherige Kommentare

 
Sehr gut erklärt, ich merke es oft beim Fahrrad fahren. Mal nebenbei schnell einen kurzen Berg hoch, bringt den Puls zu sehr nach oben. Daher ist ihr Ratschlag super. Lieber Schritt für Schritt, als 2 vor und 3 zurück. ☺️

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