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Warum Spargel so gesund ist

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Endlich ist die Spargelzeit da! Grüner oder weißer Spargel sind eine saisonale Delikatesse und dazu noch sehr gesund – wenn Sie ein paar Zubereitungstipps beachten.

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Spargel mit Schinken, Spargelsuppe, Spargel mit neuen Kartoffeln... Jeder hat sein spezielles Spargel-Leibgericht. Heimischen Spargel gibt es nur wenige Monate im Jahr, am 24. Juni endet offiziell die Spargelzeit.

Das, was wir vom Spargel essen, ist der Keim der eigentlichen Pflanze. Spargel wird geerntet, sobald die Köpfchen durch die Erde brechen. Weil er bis dahin noch nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt war, erhält der weiße Spargel seine erhabene Farbe. Grüner Spargel hingegen darf und soll Sonne tanken, am besten sogar so viel wie möglich. Denn das ergibt nicht nur die charakteristische Farbe, sondern vor allem auch den typischen Geschmack, etwas „gemüsigeren“ Geschmack.

Egal, ob Sie sich für die weißen oder grünen Stangen entscheiden, einen guten Griff für die Gesundheit tun Sie auf jeden Fall. Denn Spargel hat aus gutem Grund seit Jahrhunderten einen Platz in der Naturheilkunde. Er enthält neben reichlich Asparaginsäure auch viel Kalium. Beides regt den Stoffwechsel an, wirkt entwässernd und blutreinigend.

Mit einer Portion Spargel (500 Gramm) decken Sie zudem bereits die Hälfte des Tagesbedarfs an Folsäure. Weiterhin enthält Spargel hohe Anteile an Magnesium, Eisen, Zink und Mangan.

Eine gesundheitliche Einschränkung gibt es allerdings beim Spargel: Wer an Nierensteinen oder erhöhten Harnsäurewerten im Blut leidet, bei dem könnte Spargel die Krankheitssymptome verstärken. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob und wie viel Spargel Sie essen dürfen.  

Spargel gesund zubereiten

Klar, der Spargel an sich ist ein gesundes Gemüse. Doch es kommt auf die Zubereitung und die Beilagen an.

Am besten entfaltet sich der feine Spargelgeschmack, wenn man die Stangen nur gerade eben mit leicht gesalzenem Wasser bedeckt gart. Je nach Dicke benötigt der Spargel zwischen 10 bis 25 Minuten Kochzeit. Auch kurz gebraten oder gegrillt sind sowohl weißer als auch grüner Spargel ein Genuss!

Klassischer Begleiter zum Spargel ist die Sauce Hollandaise. Leider ist die gelbe Sauce eine echte Cholesterinbombe und enthält in der Fertig-Version auch viele Zusatzstoffe sowie Zucker. Seien Sie also sparsam mit der Hollandaise und setzen Sie lieber auf den puren Spargelgeschmack.

Eine klassische Kombination sind Spargel und Katenschinken. Wer zu erhöhten Cholesterinwerten neigt, könnte statt des Schinkens zum Beispiel fein geschnittenen Räucherlachs versuchen – ebenfalls köstlich-herzhaft, aber mit viel „guten“ Fetten!

Für alle, die ihren Spargel-Genuss variieren möchten, hier noch drei Rezept-Anregungen:

 

 

 

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