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Der Schlankmacher Blog

Gute Kohlenhydrate – böse Kohlenhydrate

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Machen Kohlenhydrate dick?

Machen Kohlenhydrate nun dick oder nicht? Die Antwort lautet: jein. Ein kleiner Überblick über fiese Fettmacher und gesunde Brennstoffe.

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Low Carb ist in aller Munde. Wer auf Kohlenhydrate verzichtet, der wird schlank, heißt es immer wieder. Und so lassen viele von uns abends Kartoffeln und Nudeln links liegen und stochern schlecht gelaunt im Salat herum. Dabei sind Kohlenhydrate wichtige Energielieferanten für unseren Körper und man sollte sie nicht grundsätzlich verteufeln.

Schnelle Kohlenhydrate – die Dickmacher

Kurzkettige Kohlenhydrate sind tatsächlich echte Dickmacher. Man nennt sie auch „schnelle Kohlenhydrate“, da unser Körper sie ratzfatz in der Blutbahn verteilt und sie zur Energiegewinnung verbrennt. Klingt eigentlich gut, man muss aber wissen: Es werden immer zuerst Kohlenhydrate verbrannt, bevor unser Körper die lästigen Fettdepots anzapft. Sorgen wir also ständig für gut brennbaren Nachschub, wird es schwer mit dem Abnehmen. Noch dazu reagiert der Körper bei hohem Zuckerkonsum mit einer verstärkten Ausschüttung von Insulin, der Blutzuckerspiegel sinkt rapide ab und dann kommt das, was Sie wahrscheinlich auch kennen: Heißhunger. Heißhunger auf mehr Süßes! Ein Teufelskreis...

Zu den kurzkettigen Kohlenhydraten gehören zum Beispiel Zucker, Traubenzucker und Milchzucker. Sie stecken in Süßigkeiten, Weißbrot und Weißbrötchen, hellen Nudeln und weißem Reis, in Fruchtsäften, gezuckerten Getränken, Frühstücksflocken, Müsli mit Zuckerzusatz und auch Marmelade und anderen süßen Brotaufstrichen. Alles, wo Zucker drinsteckt und alle Produkte aus Weißmehl sind also echte Figurkiller. 

Langsame Kohlenhydrate: Zugreifen erlaubt!

Dann gibt es aber noch die hochwertigeren langkettigen Kohlenhydrate. Dazu gehören unter anderem Stärke, Glycogen und auch Ballaststoffe. Solche langkettigen Kohlenhydrate stecken vor allem in Vollkorn und Vollkornprodukten (Brot, Brötchen, Nudeln, Reis, Haferflocken etc.), Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse (hier vor allem in Form von Ballaststoffen). Diese „langsamen Kohlenhydrate“ sättigen lang und es entsteht nicht so schnell Heißhunger. Nach dem Verzehr wird weniger Insulin ausgeschüttet,  außerdem versorgen die Kohlenhydrate unser Gehirn mit Energie.

Jeden Tag Nudeln müssen trotzdem nicht sein, aber wer immer schön viel Gemüse isst und es ab und zu durch Vollkornprodukte ergänzt, muss Kohlenhydrate nicht komplett vom Speiseplan streichen. Sind das nicht gute Nachrichten, liebe Kartoffelfans?

Nicole Benke

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Bisherige Kommentare

 
Der Artikel fasst das Thema Kohlenhydrate gut zusammen. Viele fragen Sich ja auch, wann sie denn überhaupt noch Kohlenhydrate essen dürfen. Grundsätzlich immer, vorzugsweise jedoch in vollwertiger Form, d.h. Vollkorn-Brot und –Brötchen, -Müsli, auch –Nudeln und –Reis, Kartoffeln, ohne viel Fett und Zucker. Wussten Sie, dass in einem Fertig-Müsli bis zu einem Viertel Zucker ist? Schlussendlich kommt es einfach darauf an, was Sie wollen: Nachmittags fit sein? Dann essen Sie besser keine Nudelberge am Mittag.
 
Da nicht explicit erwähnt kann ich nur mutmaßen: Die Kartoffel gehört zu den langsamen Kohlenhydraten?
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Richtig!
 
aus obigem Artikel: Zu den kurzkettigen Kohlenhydraten gehören zum Beispiel ... und Reis. Weiter unten: Dann gibt es aber noch die hochwertigeren langkettigen Kohlenhydrate. Dazu gehören unter anderem ... Reis,... Sehr sinnvolle Information von einem schlampigen Journalisten ?
 
Da könnte man auch definitiv freundlicher drauf hinweisen...

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