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Die große Fleisch-Diskussion Teil II

Fünf Gründe, warum man auf Fleisch nicht verzichten sollte

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In der großen Fleisch-Diskussion stellte EAT SMARTER gestern fünf Gründe für ein vegetarisches Leben vor. Doch obwohl die Zahl der Vegetarier zunimmt, essen die meisten Menschen immer noch Fleisch. Aus gutem Grund? Lesen Sie im zweiten Teil der Diskussion: Fünf Gründe, warum man auf Fleisch nicht verzichten sollte.

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Wichtige Nährstoffe
Fleisch enthält viele Nährstoffe. Natürlich gibt es zahlreiche Studien, die nachweisen, dass zu viel Fleischgenuss krank machen kann. Das gilt aber im Prinzip für alle Lebensmittel, die man im Übermaß zu sich nimmt. Tatsache ist auch, dass moderater Fleischkonsum durchaus gesund ist. So enthält Fleisch die wertvollen Mineralstoffe Eisen und Zink. Kein Lebensmittel deckt den Eisenbedarf des Körpers so gut ab wie Fleisch. Eisen sorgt dafür, dass Sauerstoff zu den Zellen transportiert wird. Fleisch ist außerdem ein exzellenter Eiweißlieferant und das wichtige Vitamin B 12 kommt sogar ausschließlich in tierischen Produkten vor.

Schon die Ahnen aßen Fleisch
Fleisch zu essen ist eine ureigene menschliche Angewohnheit. Die Frage, ob der Mensch ein Fleischfresser, ein Pflanzenfresser oder ein Allesfresser ist, ist ein Dauer-Streitthema. Vegetarier argumentieren gern, dass die Anatomie des menschlichen Verdauungsapparates sowie das Fehlen von Reißzähnen und Klauen belegen, dass der Mensch ein geborener Pflanzenvertilger ist. Dagegen spricht eine wissenschaftliche Untersuchung: Forscher der Universität von Arkansas haben Bissspuren an Tierknochen gefunden, die sich bis zur Gattung Homo zurückverfolgen lassen, ein Urahn des modernen Menschen, der vor 2,5 Millionen Jahren gelebt hat.

Ein sinnlicher Genuss
Fleischessen ist ein sinnlicher Genuss. Es ist ein eigentlich banales Argument – aber Fleisch schmeckt und riecht einfach gut. Der unnachahmliche Geschmack und Geruch von Fleisch ist ein sinnliches Erlebnis: Grillduft im Sommer, ein Sonntagsbraten beim Familienfest, die deftige Brotzeit mit Wurst bei einer Bergtour. Das sind Erlebnisse, die kein Fleischesser missen möchte. Kein anderes Lebensmittel bietet so viele Geschmacksrichtungen und kann auf so unterschiedliche Arten zubereitet werden.

Ein Sattmacher
Fleisch ist einfach zu braten. Es hat hervorragende Eigenschaften, um schnell und schmackhaft den Hunger einer Familie zu stillen. Dank der vielen Nährstoffe, die im Fleisch enthalten sind, macht maßvoller Konsum gesunde Ernährung extrem leicht. Man muss sich nicht um die Vitamin- und Mineralstoffzufuhr kümmern. Und um ein leckeres Schnitzel zu braten oder eine Wurststulle zu belegen, muss niemand einen Kochkurs belegen. Fleisch in der Pfanne bringt auch Männer zum Kochen – im besten Sinne.

Wenn Fleisch, dann hochwertig
Ethisch korrekter Fleischkonsum ist heute einfacher denn je. Bei allen positiven Eigenschaften, die Fleisch ohne Zweifel hat, steht ebenso außer Frage, dass die Zustände bei der industriellen Massentierhaltung nicht unterstützt werden sollten. Jeder Fleischkonsument sollte sich seiner Verantwortung den Nutztieren gegenüber bewusst sein und entsprechend handeln. Heutzutage ist es ohne große Probleme möglich, qualitativ hochwertiges Fleisch abseits der industriellen Massenproduktion zu kaufen. Scheuen Sie sich nicht, dem Hof, von dem ihr Fleisch kommt, einen Besuch abzustatten. Ein guter Fleischproduzent sollte nichts zu verbergen haben.

(sw)

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Bisherige Kommentare

 
Mich stört hier ziemlich viel!! Nur weil unsere Ahnen eventuell Fleisch gegessen haben, heißt das doch noch lange nicht, dass wir es auch machen müssen. Es gibt soooo viele Alternativen zu Fleisch, die genau so viele nährstoffe bringen und sogar noch leckerer sind. In dem Artikel wird auch immer nur von Fleisch gesprochen und nie von toten Tieren! Auch die Produktion von Fleisch benötigt einen enormen Energieaufwand. Für 1kg Fleisch werden ca 18000 Liter Wasser benötigt! Und das bei konventionell und Bio!!! Und dafür, dass irgend so ein Honk in Deutschland angebliches Bio-Fleisch aus Mastbetrieben aus den Niederlanden essen kann verdursten in Afrika Kinder!! Bei getreide sind es gerade einmal 2000 Liter wasser. Auch ethisch korrekter Fleischkonsum ist unmöglich. Tiere nur für den eigenen Geschmack zu töten ist nicht OK. Die Tiere haben auch Gefühle und wollen auch leben. Wenn man sich einmal vorstellt, dass jemand seinen Hund tötet um ihn zu essen, würde jeder denken, er sei verrückt. Warum ist das dann bei Kühen anders??? Die haben auch Spaß am Leben und verstehen nicht, warum sie jetzt sternben müssen. Ich finde auch die Ausrede dumm, dass wenn die Tiere von Bio Fleisch nicht merken würden, dass sie getötet werden. Auch auf einem Bio-Hof im Hochschwarzwald wissen sie, dass sie gleich sterben werden und haben unheimliche Angst. Ich finde generell, dass es keine wirklich Überzeugenden Argumente FÜR Fleisch gibt.
 
Gut, dass angesprochen wurde, dass man auf Fleisch aus Massentierhaltung verzichten sollte. Was mich jedoch extrem stört, ist, dass in diesem Punkt auch erwähnt wird, dass es dann "ethisch korrekter Fleischkonsum" sei. Ein Tier zu töten um es zu essen, ist nie "ethisch korrekt".
 
Diese Website kam mir schon immer Unseriös vor. Nun bin über eine Suchmaschine auf diesen Artikel gestoßen und jetzt habe ich nur eine Bitte an euch: Fahrt eure Server runter, trinkt ein Kaffee, grillt ein paar Würstchen und überlasst ein so wichtiges Thema wie Ernährung denen die verantwortungsvoll mit ihren Ratschlägen umgehen.
 
Wow, der Artikel ist ja nun schon älter und ich weiß auch nicht mehr, über welche Umwege ich darauf gestoßen bin, aber nachdem ich die Teilüberschriften überflogen habe, war ich kurz davor, mein Profil zu löschen... Bis ich dann die Reaktionen in den Kommentaren gesehen habe. Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag nur noch existiert, weil die Welle an Rückmeldungen einfach überwältigend einleuchtend war und man dieses Erbe nicht einfach zerstören kann. Yeah...ich bin Berufsoptimist :D
 
Eisen (mg/100g) im Fleisch: Bresaola 2,4 Pferd 3,9 Kalb 2,3 Schwein 1,6 Eisen (mg/100g) im Pflanzen: Cacao 14.3 Rübensaftkonzentrat 11 Sesam 10.4 Weizenkeime 10 Tahin (aus Sesamsamen) 8.8 Trockene Bohnen 8 Trockene Linsen 8 Radicchio 7,8

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