STUDIENSCHAU

Enge Beziehungen machen uns glücklicher & gesünder

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. Heute informieren wir Sie darüber, dass soziale Kontakte uns glücklicher und gesünder machen können.

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Studie zur Gesundheit 

Dass sich körperliche Bewegung, eine gute Ernährung sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol positiv auf unsere Gesundheit auswirken und sogar unser Leben verlängern kann, sind keine überraschenden Neuigkeiten. Doch Forscher der Harvard Universität fanden jetzt heraus, dass auch die Pflege der sozialen Kontakte eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt.

Zwei Langzeitstudien decken auf 

In ihren zwei Studien über einen Zeitraum von insgesamt 75 Jahren befragten die Wissenschaftler über 700 US-Amerikaner, um der Frage nachzugehen, welche Faktoren dazu beitragen, dass wir im Alter glücklich und gesund bleiben.

In der „Grant-Study“ wurden 268 Harvard-Absolventen aus den Jahrgängen 1939-1944 untersucht. An der „Glueck Study“ nahmen 456 Männer teil, die in ärmeren Vierteln von Boston groß wurden.

Über die Jahrzehnte sammelten die Forscher wichtige Daten über die Studienteilnehmer. Sie verfolgten ihre Lebensgeschichten durch regelmäßige Interviews. Zudem wurden die Probanden im Abstand von fünf Jahren medizinisch untersucht und führten Gespräche mit Psychologen.

Enge Beziehungen sind gut für unsere Gesundheit

Nach der Analyse der Studiendaten kamen die Wissenschaftler zu einem spannenden Ergebnis: Gute soziale Kontakte machen uns glücklicher und gesünder! Sie haben positive Auswirkungen auf unsere emotionale Stabilität, können sowohl psychischen als auch physischen Schmerz lindern und tragen zu einem entspannten Nervensystem und gesunden Gehirn bei.

Wichtig ist hierbei aber, dass es nicht auf die Anzahl der Beziehungen und Freundschaften ankommt, sondern vielmehr auf deren Qualität. Die Studienteilnehmer, die sich lange Zeit sehr einsam fühlten und wenig soziale Kontakte hatten, waren nicht nur unglücklich, sondern auch ihre Gesundheit wurde im Alter schlechter.

Ihre Gehirnfunktionen nahmen eher ab und sie starben früher als die Studienteilnehmer, die ihre Beziehungen als gut und stabil bewerteten. Die Probanden, die im Alter von 50 Jahren von engen sozialen Kontakten berichteten, waren im Alter von 80 Jahren am gesündesten.

Zur Studie ►

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