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Der Good-Food-Blog

Wie lernen Kinder gesund essen?

Von Dr. Alexa Iwan
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Für die körperliche und geistige Entwicklung, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie für die Stärkung der Immunabwehr benötigen Kinder eine optimale Nährstoffversorgung. Aber wie sieht eine gesunde Kinderernährung aus und welche Rolle nehmen Eltern dabei ein? Dr. Alexa Iwan gibt Ihnen einen Einblick in die bedeutende Thematik.

Kinder gesund essen
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Kinder brauchen Liebe

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, dann startet für die Eltern ein großes Abenteuer. Jede Mutter und jeder Vater möchte nur das Beste für ihr/sein Kind und deshalb denkt man pausenlos darüber nach, ob man in dieser oder jener Situation auch wirklich die richtige Entscheidung getroffen hat.

Sind die Windeln schadstofffrei? Enthält der Schnuller auch wirklich keine Weichmacher? Ist der Roller sicher? 

Gesunde Ernährung bei Kindern

Essen ist dabei auch immer ein großes Thema, denn natürlich möchten wir Eltern, dass unsere Kleinen optimal ernährt sind. Aber was heißt optimal? Zunächst einmal gilt es, die Nährstoffversorgung sicher zu stellen, denn nur wer ausreichend mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt ist, kann gesund wachsen.

Daneben sollen Kinder aber auch lernen, wie eine gesunde Ernährung im Alltag aussieht und funktioniert. Beides sind Familienaufgaben, die tagtäglich bewältigt und gelebt werden müssen, denn mit einer einmaligen Entscheidung ist es hier leider nicht getan.

Welche Nährstoffe brauchen Kinder?

Kinder, die frisch und abwechslungsreich essen, haben hierzulande eigentlich keine Defizite. Nichtsdestotrotz sollten Eltern folgende Nährstoffe im Blick behalten (1):

Wie lernen Kinder gesund essen?

  • Kinder lernen sehr viel durch Abgucken. Das heißt: eine gesunde Ernährung müssen wir Eltern vormachen und vorleben. Ansonsten werden unsere Kinder nicht verstehen, wie es geht. Zwei bis drei Portionen frisches Gemüse pro Tag sollten zum Alltag gehören.
  • Geschmäcker sind verschieden und Kinder ändern ihren Geschmack. Das ist Teil ihrer Entwicklung. Nehmen Sie Ihr Kind beim Essen deshalb ernst. Wenn es sagt „Das mag ich nicht“, ist es groß genug, um genauso sagen zu können, was es gerne mag.
  • Kochen Sie! Und zwar mit Ihren Kindern. Es ist wichtig, dass Kinder sehen, dass vernünftiges Essen nicht aus der Packung kommt, sondern zubereitet wird.
  • Zähmen Sie kleine Naschkatzen, indem Sie klare Regeln für Süßigkeiten einführen. Das kostet am Anfang Kraft, wird Ihnen später aber viel Mühe ersparen. Bei kleinen Kindern gilt: Mama/Papa verwalten die Süßigkeiten. Die Kinder dürfen fragen, aber die Eltern sagen nicht fünfmal am Tag „ja“.
  • Größere Kinder kann man mit „Naschboxen“ zur Selbstständigkeit anleiten. Die Box wird einmal in der Woche gefüllt und das Kind darf sich die Süßigkeiten während der Woche selbst einteilen. (Wichtig: nicht nachfüllen, wenn die Box in der ersten Woche nach drei Tagen leer ist!).

Und ansonsten gilt: Kinder brauchen Liebe, aber keine Perfektion. :)

Herzlichst,

Dr. Alexa Iwan
Dipl. Ökotrophologin

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