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Aloe Vera: Anwendung von innen und außen

Von Maja Seimer
Aktualisiert am 04. Jun. 2020
© Pexels/ Alex Holyoake
© Pexels/ Alex Holyoake

In der Hautpflege gilt Aloe Vera als Wunderwaffe für einen strahlenden Teint. Doch die Beauty-Pflanze wirkt auch von innen: Dabei macht sie nicht nur schöne Haut, sondern stärkt gleichzeitig das Immunsystem und hält den Darm gesund.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Königin der Heilpflanzen
  2. Wunderwaffe für die Haut
  3. Saft und Gel zur inneren Anwendung
  4. Passende Produktempfehlungen
  5. Wissen zum Mitnehmen

Mit Expertenrat von
Nicole Langer
Nicole Langer ist Reformhaus® Fachberaterin und leitet seit 2017 die Reformhaus® Ebken Filiale in Bremen-Neustadt. Mit ihrem an der Reformhaus-Fachakademie erworbenen Wissen unterstützt sie Kunden dabei, auf natürlichem Wege gesund zu bleiben. 

In der Natur ist die Wüstenlilie Aloe Vera eine echte Überlebenskünstlerin. Ihre fleischigen Blätter speichern so viel Wasser und Nährstoffe, dass sie lange in der Dürre überleben kann. Mit dieser besonderen Eigenschaft liefert die Heilpflanze uns so viel Feuchtigkeit wie keine andere ihrer Art.

Königin der Heilpflanzen

Aloe Vera gilt als eine der ältesten Heilpflanzen und wird seit jeher zur Schönheits- und Hautpflege verwendet. Aufgrund der besonderen Kombination ihrer Inhaltsstoffe ist sie auch unter dem Titel Königin der Heilpflanzen bekannt. Neben zahlreichen Naturvölkern, wie den Mayas, nutzten auch Nofretete und Cleopatra das wertvolle Innere der Pflanze, um ihre Haut von außen wie von innen zu stärken.

„In der Aloe Vera stecken etwa 200 verschiedene Vitalstoffe“, erklärt Reformhaus® Fachberaterin Nicole Langer, „darunter hochwertige Aminosäuren, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.“ Der für die heilende und regenerierende Wirkung entscheidendste Inhaltsstoff jedoch ist ein Zuckermolekül, die Aloverose, auch Acemannan genannt.

Merke!
Die Aloe Vera hat einen besonders großen Wirkstoffvorrat. Sie speichert etwa 200 verschiedene Vitalstoffe.

Wunderwaffe für die Haut

„Je höher die Konzentration an Aloverose, desto wirksamer das Aloe-Vera-Produkt“, erklärt Nicole Langer, die täglich Kunden zu passenden Produkten berät. Der Aloeverose-Gehalt ist ein messbares Qualitätskriterium. Seine heilende Wirkung entfaltet das Zuckermolekül vor allem im Zusammenspiel mit den anderen Inhaltsstoffen.

Die ausgewogene Komposition ist es, was die Aloe Vera so einzigartig macht. Ob als feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege, regenerierende Nachtcreme oder medizinisches Produkt zur Behandlung von Hauterkrankungen – für die Haut ist das Gel der Aloe-Vera-Pflanze ein wahres Wundermittel. „Es wirkt kühlend, regenerierend, entzündungshemmend, antiseptisch und spendet jede Menge Feuchtigkeit“, erklärt Nicole Langer. „Damit hilft Aloe Vera bei sämtlichen Hautproblemen.“

Aloe-Vera findet Anwendung bei:

  • unreiner Haut
  • Pickeln
  • Faltenbildung
  • trockener Haut
  • allergischen Reaktionen
  • Ekzemen
  • Abszessen
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Herpes
  • Insektenstichen

SOS-Mittel bei Verbrennungen

Eine besonders rasche Heilung fördert Aloe Vera bei Verbrennungen der Haut. Ob Sonnenbrand oder Verbrühung – ihr Gel wirkt kühlend und hilft der verbrannten Haut, schnell zu regenerieren. Wenn Sie das Gel, das Blattmark, direkt aus der Pflanze auf die betroffene Stelle auftragen, heilt diese in Windeseile. Daher sind auch Produkte, die Aloe-Vera enthalten, bei Verbrennungen jeglicher Art eine sehr wirksame und schnelle Hilfe.

Studie bestätigt schnelle Wirkung

Die Wirkung von Aloe Vera bei Brandwunden konnten Wissenschaftler in verschiedenen Studien bestätigen. An der iranischen Mazandaran University of Medical Sciences etwa fanden Dr. Khorasani und sein Team heraus, dass Aloe Vera sogar besser wirkt als der synthetische Wirkstoff Silbersulfadiazin – dieser gilt normalerweise als Mittel der Wahl bei Brandverletzungen. An der Studie nahmen 30 Personen teil, die Verbrennungen zweiten Grades erlitten hatten. Während die eine Hälfte mit Aloe-Vera-Puder verarztet wurde, erhielt die andere silbersulfadiazinhaltige Produkte als Mittel gegen die Verbrennungen. Das Ergebnis: Die Wunden, die mit Aloe Vera behandelt wurden, heilten im Schnitt drei Tage schneller als die mit silbersulfadiazinhaltigen Antibiotika behandelten Verletzungen (1).

Merke!
Aloe Vera hilft mit ihren entzündungshemmenden und heilungsfördernden Eigenschaften bei jeglichen Hautbeschwerden – auch bei Verbrennungen.

Saft und Gel zur inneren Anwendung

Während die heilungsfördernden Eigenschaften der Aloe Vera in Cremes, Kosmetika und Salben äußerlich zum Einsatz kommen, profitiert Ihre Gesundheit auch von der innerlichen Anwendung der Pflanze. „Bei Aloe-Vera-Saft und auch -Gel ist es wichtig, genau hinzuschauen“, erklärt Nicole Langer, Leiterin der Reformhaus® Ebken Filiale in Bremen-Neustadt. „Sie können aus verschiedenen Teilen der Pflanze bestehen und damit unterschiedlich im Körper wirken“.

Das Blatt der Aloe Vera ist in drei Schichten aufgebaut: Rinde, Saft und Mark. Der Saft befindet sich zwischen der Blattrinde und dem Mark, auch Gel, der Pflanze. Während der bittere Saft die Pflanze vor Fressfeinden schützt, dient das transparente Gel als Feuchtigkeits- und Nährstoffspeicher.

Achtung bei Produkten mit Aloin

Der Saft der Aloe Vera enthält die bitter schmeckende Substanz Aloin. Diese wurde früher extrahiert und als Mittel gegen Verstopfungen eingesetzt. Heute ist jedoch bekannt, dass Aloin bei zu hoher Dosierung gesundheitsschädliche Effekte hat. Daher darf die Anwendung als Abführmittel laut Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nur zweimal pro Woche und für maximal zwei Wochen erfolgen. Hier sollten Sie zudem unbedingt auf professionell aufbereitete Produkte vertrauen und den Saft nicht aus der eigenen Pflanze verwenden. „Schwangere dürfen keinesfalls Produkte mit Aloin verwenden, da diese frühzeitige Wehen auslösen können“, warnt Nicole Langer.

Aloe-Vera-Gel: auf Qualität achten

Das Gel der Pflanze dagegen hat keinerlei Nebenwirkungen und fördert die Gesundheit gleich auf mehreren Ebenen. „Die meisten Produkte, die als Aloe-Vera-Saft angeboten werden, basieren auf dem Gel der Pflanze“, erklärt Nicole Langer. „Wie viel von dem Gel tatsächlich enthalten ist, darüber informieren verlässliche Anbieter auf ihren Produkten oder in veröffentlichten Produkt-Zertifikaten.“ An der Konsistenz ist dies leider nicht immer auszumachen.

Während sich hochwertige Gele durch den Stabilisierungsprozess verflüssigen können, mischen manche Hersteller minderwertigen Produkten Verdickungsmittel bei, damit sie eine gelige Konsistenz bekommen. Wenn Sie Ihrer Gesundheit mit einem Aloe-Vera-Saft oder -Gel etwas Gutes tun möchten, sollten Sie sich hierzu unbedingt beraten lassen. Die Fachberater in Ihrem Reformhaus® können Ihnen hier verlässliche Informationen geben.

Futter für die Darmbakterien

Ein hochwertiges Aloe-Vera-Gel beziehungsweise ein Saft mit hohem Aloverose-Anteil ist Balsam für Ihren Darm. Auch innerlich angewendet zeigt er seine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung. Wissenschaftler aus Chile konnten zudem die positiven Auswirkungen auf die Darmflora nachweisen. In einer Studie vermehrten sich die förderlichen Bifidobakterien durch Aloe Vera. Der Grund: Die enthaltene Aloverose und die sogenannten Fruktane dienen den guten Bakterien im Darm als Nahrung. Portugiesische Forscher kamen in einer weiteren Untersuchung zu dem gleichen Ergebnis und forderten daraufhin sogar die Verarbeitung von Aloe-Vera-Gel in präbiotischen Lebensmitteln (2).

Boost für das Immunsystem

Auch zu einem fitten Immunsystem leistet Aloe Vera einen entscheidenden Beitrag. Für eine starke Abwehr muss der Körper optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sein. Die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe der Aloe Vera unterstützen hier gut gefüllte Körperspeicher. „Zwar sind die Mengen der einzelnen Nährstoffe bei der Aloe Vera im Vergleich zu vielen Obst- und Gemüsesorten relativ gering“, erklärt Reformhaus® Fachberaterin Nicole Langer, „doch gemeinsam sorgen sie für einen wertvollen Synergieeffekt.“ Die Aloverose trägt mit ihrer antientzündlichen Eigenschaft zusätzlich dazu bei, Entzündungsprozesse, die auch bei gesunden Menschen vorkommen, einzudämmen und so Erkrankungen vorzubeugen.

Immunstärkende Inhaltsstoffe von Aloe Vera:

  • Aminosäuren
  • Enzyme
  • Provitamin A
  • Vitamin B1, B2, B6, B12
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Eisen
  • Calcium
  • Selen
  • Zink
  • Kalium
  • Magnesium
  • Sekundäre Pflanzenstoffe, wie Tannine, Saponine und ätherische Öle

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Wissen zum Mitnehmen

Kaum eine andere Pflanze hat einen so großen Wasser- und Nährstoffspeicher wie die Aloe Vera. Damit gilt sie als die Königin der Heilpflanzen und wird seit jeher zur Haut- und Schönheitspflege verwendet.

Mit ihren antientzündlichen und heilungsfördernden Eigenschaften hilft die Pflanze bei sämtlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Herpes. Vor allem bei Verbrennungen der Haut gilt sie als Wunderwaffe: Sie spendet schnell Feuchtigkeit, kühlt und unterstützt eine schnelle Heilung – das konnten Studien nachweisen.

Von innen angewendet, als Gel oder Saft, das aus dem Blattmark gewonnen wird, unterstützt Aloe Vera eine gesunde Darmflora und ein starkes Immunsystem. Bei Produkten zur inneren Anwendung gibt es große Qualitätsunterschiede und Sie sollten sich im Reformhaus® gut beraten lassen.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten
Bild des Benutzers Monika Neumann
Das mit der schnellen Hilfe bei Verbrennungen stimmt tatsächlich – bei einem sehr dollen Sonnenbrand habe ich einmal ein Aloe Vera Blatt gekauft und das Gel direkt auf die Haut aufgetragen. Das hat sehr gut geholfen!
Bild des Benutzers Anne Scholz
Danke, liebes EAT SMARTER-Team, für den informativen Artikel! Ich habe mich schon länger gefragt, weshalb Aloe Vera so gut wirkt, aber nicht gewusst, dass es u.a. an einem Zuckermolekül liegt. Viele Grüße, Anne
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