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02. Februar 2017

13. DGE-Ernährungsbericht

Ernährung: Deutsche so dick wie nie

Ernährungsgewohnheiten: Die Deutschen werden immer dicker. Woran das liegt, verraten die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in dem 13. Ernährungsbericht im Februar 2017 vorstellt. Sie betonen zudem, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit hoher Energiedichte eingeschränkt werden muss, um das Risiko für Adipositas zu reduzieren.

Gemüse

Ernährungsgewohnheiten: Die Deutschen sind zu dick

Übergewicht wird in Deutschland zu einem immer häufiger auftretenden Problem: 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen sind zu dick. Männer nehmen mit dem Alter besonders viel zu: Am Ende ihres Berufslebens sind 74,2 Prozent übergewichtig – bei Frauen im gleichen Alter sind es 56,3 Prozent. 

Prof. Helmut Heseker, ehemaliger Präsident der DGE, der das Thema für den 13. DGE-Ernährungsbericht bearbeitete, erklärt: "Viele Menschen in Deutschland essen zu viele energiereiche Lebensmittel und bewegen sich zu wenig." Die Handlungsmöglichkeiten, um die Adipositashäufigkeit zu minimieren, werden in den folgenden Ernährungsgewohnheiten deutlich.

Positive Ernährungsgewohnheit: Mehr Gemüsevielfalt auf dem Teller

Der Verbrauch von Gemüse (vor allem von Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Blatt– und Stängelgemüse) , Beeren- und Schalenobst steigt parallel dazu an. Dieser Trend führt zu einer höheren Aufnahme von einigen Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

Der Verbrauch von Frischobst und Zitrusfrüchten ging jedoch zurück. Prof. Dr. Peter Stehle, Chefredakteur des 13. DGE-Ernährungsberichts sagt dazu: "Wir müssen unsere Anstrengungen weiter hochhalten, den Verzehr von Lebensmitteln mit einer vergleichsweise niedrigen Energiedichte voranzutreiben. Dazu gehören vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse und Obst."

Fisch wird zu selten verzehrt

Während der Fleischverbrauch seit einigen Jahren zwar zu hoch, aber in der Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten konstant verläuft, wird seit 2010 zu wenig Fisch verzehrt. Dies wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung aus, da wichtige Omega 3–Fettsäuren und Jod zur Prävention von koronaren Herzkrankheiten fehlen.

Verzehr von Getreideerzeugnissen: gut für die Gesundheit

In den letzten Jahren entwickelten sich die Ernährungsgewohnheiten dahin, kontinuierlich mehr Hartweizengrieß, Teigwaren und Reis zu verzehren. Dies bewertet die DGE positiv: Die Getreideballaststoffe senken mit Wahrscheinlichkeit das Risiko für Diabetes mellitus und Dickdarmkrebs.

Mehr Käse ist gut, aber Vorsicht sollte walten

Der Verzehr von Frischmilchprodukten blieb in den letzten Jahren relativ stabil, jedoch stieg der Verzehr von Käse an. Diese Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten beeinflusst die Gesundheit durch eine höhere Aufnahme von Proteinen, Calcium, Jod und Vitamin B2 positiv. Vorsichtig sollte jedoch mit fettreicheren Varianten umgegangen werden, da sie möglicherweise zu einer höheren Energiezufuhr beitragen können.

Der Verzehr von Wasser als Durstlöscher sollte weiter steigen

Die Deutschen trinken mehr Wasser und Erfrischungsgetränke, jedoch empfiehlt die DGE für die Ernährungsgewohnheiten, den Wasserkonsum noch weiter zu erhöhen und den Verzehr zuckerhaltiger Getränke zu verringern, um Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 zu vermeiden.

Den Anstieg im Kaffeekonsum begründet die DGE mit dem "To-go-Trend" und warnt vor energiehaltigen Kaffeespezialitäten.

Eine Tafel Schokolade mehr pro Jahr

Seit dem Jahr 2000 ist der Schokoladenverbrauch in der Bevölkerung um insgesamt 25 Prozent gestiegen. Zwar gibt es einen rückläufigen Trend im Verzehr von Süßwaren, jedoch isst jeder Deutsche durchschnittlich eine Tafel Schokolade mehr im Jahr als früher.

Zum Ernährungsbericht ►

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