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Starke Nerven, starker Magen: 5 Tipps gegen Stress im Darm

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Wer kennt das nicht: Vorm Gespräch mit dem Chef steigt Übelkeit hoch, bei Beziehungsstress grummelt der Magen, mitten im sportlichen Wettkampf muss man plötzlich aufs Klo. Auf viele Belastungen reagiert der Körper mit Darmproblemen. EATSMARTER erklärt, was dagegen hilft und verspricht: Mit diesen 5 Tipps halten Nerven und Magen auch ohne WC-Pause durch.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Magen, was tust du da?
  2. Das richtige Magen-Futter
  3. Trink dich zur Entspannung
  4. Das Kohlenhydrat, dein Freund und Helfer
  5. Leichte Kost stärkt die Nerven

1. Magen, was tust du da?

Meine Güte, hat der Konkurrent auf dem Tennisplatz Muskeln. Der fegt sicherlich jeden gnadenlos weg. Habe ich überhaupt eine Chance? Kaum tauchen solche Fragen auf, reagiert der Magen auf die Anspannung: Er grummelt und rumort, dass sich die Gegner nach dem Ruhestörer umgucken.

Solche unangenehmen Situationen muss man aushalten – oder sich ihnen stellen. Mit folgenden 5 Tipps lädt EATSMARTER zur Ruhe ein und plädiert für starke Nerven und einen starken Magen.

Was viele Menschen nicht wissen: Neben psychischen Faktoren wie Beziehungsstress können auch sportliche Belastungen den Verdauungstrakt stressen. Es kommt in der Folge zu Appetitmangel und verlangsamter Verdauung. Oder aber das WC wird zum einzigen Ort des Tages, weil Durchfall den Betroffenen zum Hockenbleiben zwingt.

Im Allgemeinen treten solche Beschwerden häufiger bei untrainierten Personen auf, doch auch Spitzensportler leiden unter Magen- und Darmproblemen. Läufer zum Beispiel sind durch ihre vertikale Körperbewegung stärker betroffen als Radfahrer.

2. Das richtige Magen-Futter

Experten raten Betroffenen erst einmal dazu, fett- und ballaststoffreiche Speisen vor den Stresssituationen zu meiden. Stattdessen gehören leichtverdauliche Kohlenhydrate auf den Teller, etwa Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Als Zwischenmahlzeiten eignen sich reife Bananen oder fettarmer Joghurt mit Früchten.

Der Vorteil: Diese Ernährung unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern liefert auch ausreichend Vitamine für den ganzen Körper. Achtung: Sportler sollten nicht direkt nach dem Essen trainieren. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Sport müssen zwei bis drei Stunden Zeit liegen - Snacks dürfen allerdings bis zu einer halben Stunde vor Trainingsbeginn gegessen werden.

3. Trink dich zur Entspannung

Kaffee

Kaffee und Alkohol reizen den Magen unnötig – Kamillentee oder stilles Wasser hingegen verschaffen Linderung. Lauwarm tut das Getränk dem Magen besonders gut. Grundsätzlich gilt: Je größer das Flüssigkeitsdefizit im Körper, desto heftiger sind in der Regel die Magen- und Darmprobleme. Das trifft insbesondere auf Sportler zu.

Für sie ist es sehr wichtig, schon vor dem Training oder Wettkampf zu trinken, damit im entscheidenden Moment die Flüssigkeitsspeicher aufgefüllt sind. Während des Wettkampfs können Athleten in Abständen von etwa 15 Minuten Flüssigkeit zu sich nehmen.

4. Das Kohlenhydrat, dein Freund und Helfer

Rat Nummer 4 richtet sich vor allem an Sportler, die im Wettkampf Magenprobleme haben. Soweit die Sportart es zulässt (Tennis, Marathon oder ähnliches), können sie während der Belastung alle 15 bis 30 Minuten Kohlenhydrate zu sich nehmen. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Apfelschorle im Mischungsverhältnis 1:3 (mehr Wasser).

Achtung: Je höher der Anteil an Kohlenhydraten in der Nahrungszufuhr ist, desto länger ist die Verweildauer im Magen! Damit steigt die Gefahr der Verdauungsbeschwerden. Tabu sind deshalb unverdünnte Fruchtsäfte, Cola oder Limonaden.

5. Leichte Kost stärkt die Nerven

Wenn die ganze Aufregung vorbei ist – das Gespräch mit dem Chef, der Wettkampf, der Beziehungsstreit – sollte man nicht sofort zu Fast Food und Co. greifen. Der Magen freut sich vielmehr über maßvolles essen und trinken – am besten Leichtverdauliches. Denn der Verdauungstrakt ist mit der überstandenen Stresssituation noch nicht entspannt, sondern nach wie vor gereizt.

Selbst großem Hunger sollte man mit Zeit und Geduld begegnen, denn hastiges Essen und Trinken kann auf dem schnellsten Weg zurück zum Klo führen. Und dort hat man sich in der Regel schon lange genug aufgehalten.

(hsn)

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