7 geniale Marmeladen zum Verschenken oder Selbstvernaschen

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 20. Okt. 2020

Marmelade selbst einzukochen ist einfach, wunderbar erdend und das Frühstücksbrötchen schmeckt mit eigenproduziertem Aufstrich doppelt so gut. In außergewöhnlichen Kombinationen ist eine Konfitüre ein schönes Mitbringsel statt Blumen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Kürbis-Marmelade
  2. Apfel-Zucchini-Marmelade
  3. Chardonnay-Birnen-Marmelade
  4. Kastanien-Marmelade
  5. Feigen-Johannisbeer-Marmelade
  6. Pikantes Brombeer-Gelee
  7. Löwenzahnblüten-Gelee

Marmelade versüßt den Afternoon Tea oder Kaffee auf Scones, Honigkuchen oder braunen Kuchen und pikante Varianten kommen auch bei herzhaften Genießern gut an. Kalorienbewusste können die Frucht-Zucker-Verhältnisse ändern, sollten dann aber die verkürzte Haltbarkeit bedenken. Eine gesunde Sünde sind die Aufstriche allemal, denn sie enthalten wichtige Mineralstoffe. Wichtig: Die Marmeladengläser vor dem Befüllen mit heißem Wasser ausspülen. Das tötet Keime ab und macht die Marmelade länger haltbar.

1. Kürbis-Marmelade

„Trick or Treat“ tönt es in der Halloween-Nacht am 31. Oktober. Ein leckeres Treat für die Gastgeber einer Halloween-Party ist Kürbis-Marmelade mit Ingwer: Dafür werden die Würfel von zwei Kilo Kürbis, einem Stück Ingwer und zwei geschälten Äpfeln zusammen mit drei Stangen Zimt, dem Saft einer Zitrone und 200 Gramm Zucker in einen Topf gegeben und weich gekocht. Dann die Zimstangen herausnehmen, die Masse pürieren und nochmals mit einem Kilogramm Gelierzucker aufkochen, bis die Marmelade sämig ist.  

2. Apfel-Zucchini-Marmelade

Da werden nicht nur Naschkatzen schwach: Für diesen gesund-leckeren Obst-Gemüse-Mix werden jeweils ein Kilo saure Äpfel und ein Kilo Zucchini fein gerieben. Mit Wasser bedecken und zusammen mit dem Saft von zwei Zitronen und zwei Kilo Gelierzucker aufkochen und etwa fünf Minuten sprudelnd kochen lassen. Die heiße Masse in Gläser füllen und diese sofort verschließen.

3. Chardonnay-Birnen-Marmelade

Birnen

Nicht in der Flasche sondern im Marmeladenglas kommt hier der Wein daher. Für die Chardonnay-Birnen-Marmelade werden etwa 1,2 Kilo gewürfelte Birnen mit 300 ml Chardonnay und einem Teelöffel Zimt in einen Topf gegeben. Etwa eine Stunde lang ziehen lassen, dann aufkochen und ein Paket Gelierzucke im Verhältnis 1:3 hinzugeben. Mit dem Pürierstab oder Kartoffelstampfer wird die gewünschte Konsistenz erzielt.  

4. Kastanien-Marmelade

Kastanien-Marmelade hat einen leckeren, milden Geschmack und lässt sich als Geschenk toll mit gesammelten (nicht essbaren) Rosskastanien verpacken. Das Schälen der zwei Kilo Kastanien ist etwas aufwändiger und geht am besten, wenn die Früchte warm sind. In einem großen Topf mit 1,5 Litern Wasser bei schwacher Hitze weich garen, dann mit einer Schaumkelle abschöpfen und durch ein Passiergerät geben.

Das Püree mit 200 ml Wasser und 1000 Gramm Zucker etwas zehn Minuten bei starker Hitze und unter ständigem Rühren kochen. Wenn die Konsistenz einer Paste erreicht ist, ist die Kastanien-Marmelade fertig und kann in Gläser gefüllt werden.

5. Feigen-Johannisbeer-Marmelade

Die köstliche Mischung aus süßen Feigen und sauren Johannisbeeren bekommt durch Cassis oder Grenadine ihr I-Tüpfelchen. Für die Eigenproduktion werden 1400 Gramm vollreife Feigen gebraucht, deren Fruchtfleisch ohne Schale 800 Gramm auf die Küchenwaage bringen sollte.

Mit 700 Gramm roten Johannisbeeren mischen, mit Wasser bedecken und zusammen mit 500 Gramm Gelierzucker 1:3 in einem Topf zum Kochen bringen. Unter ständigem Rühren mindestens drei Minuten kochen, 100 ml Cassis oder Grenadine dazu geben und eine weitere Minute kochen.

6. Pikantes Brombeer-Gelee

Brombeermarmelade

Das herzhafte Beeren-Gelee mit Nelken, Zimt und Thymian passt bestens zu Wildgerichten und lässt sich gut auf Crackern zum Wein vernaschen. Einen Esslöffel Gewürznelken, zwei Zimtstangen, einen Teelöffel Thymian und einen Teelöffel Pimentkörner in ein Stück Musselin einbinden und zusammen mit 150 ml Gewürzessig und 1800 Gramm Brombeeren in einem Topf zum Kochen bringen und etwa 30 Minuten unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

Das Musselinsäckchen entfernen, die Mischung durch ein Sieb streichen, 900 Gramm vorgewärmten Zucker hinzu geben und weiter köcheln lassen, bis die Masse eingedickt ist. In Gläser geben und vor dem Verzehr mindesten drei Wochen kühl, trocken und dunkel lagern.

7. Löwenzahnblüten-Gelee

Im Frühling zaubert Löwenzahn auf viele Wiesen gelbe Farbkleckse. Seine Blätter landen oft im Salat, aber auch die gelben Blüten können sich nützlich machen: Als Gelee ergeben sie einen leckeren Frühstücksaufstrich. Beim Sammeln sollte darauf geachtet werden, dass der Standort nicht als Hunde-Klo frequentiert wird und von Abgasen belastet ist. Fürs Gelee etwa 250 Löwenzahnblüten sammeln. Die kleinen gelben Blütenblättchen müssen abgezupft werden, das ist etwas aufwändig.

Dann mit einem Liter Wasser und den Scheiben einer Zitrone kurz aufkochen und über Nacht an einem kühlen Ort stehen lassen. Am nächsten Tag den Sud durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit mit 1000 Gramm Gelierzucker zum Kochen bringen.  

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