Weichkäse

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 05. Mär. 2019
Weichkäse
Weichkäse

Alles was Sie über Weichkäse wissen sollten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über Weichkäse wissen
  2. Unsere liebsten Weichkäse-Rezepte
  3. Wie gesund ist eigentlich Weichkäse?

Das sollten Sie über Weichkäse wissen

Der Name Weichkäse kommt daher, dass sich diese Art von Käse weich anfühlt und zu 50 Prozent aus Wasser besteht. Zum Vergleich: Der harte Parmesan hat nur knapp 30 Prozent Wasser. Das bedeutet, Weichkäse sind im Prinzip fettärmer als Schnittkäse, denn der Fettgehalt bezieht sich auf die Trockenmasse des Käses. Ein Camembert oder Munsterkäse mit 50 Prozent Fett in der Trockenmasse (Abkürzung auf der Packung: "i. Tr".) enthält nur gut 25 Gramm Milchfett, ein 30-prozentiger Camembert oder Romadur hat nur gut 13 Gramm Fett. Mit der geringeren Fettstufe sinkt auch der Cholesteringehalt: 60-prozentiger Camembert enthält 90 Milligramm pro 100 Gramm, 30-prozentiger hat mit 35 Milligramm nur gut ein Drittel.

Zu der Gruppe von Weichkäse gehören so aromatische Sorten wie Camembert, Brie, Romadur, Blauschimmel- und Limburger Käse. 

Unsere liebsten Weichkäse-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Weichkäse-Rezepten. 

Wie gesund ist eigentlich Weichkäse?

In der roten schmierigen Rinde einiger Weichkäsesorten wie zum Beispiel Limburger, Livarot, Romadur oder Munsterkäse können sich Listerien vermehren. Diese weitverbreitete Bakterienart ist hauptsächlich für Neugeborene, Schwangere, für alte Menschen mit schwacher Immunabwehr und Kranke gefährlich. Bei Schwangeren kann eine Ansteckung zur Fehlgeburt führen, bei Neugeborenen und kranken Menschen lösen Listerien manchmal Hirnhautentzündungen aus.

Schwangere und Menschen, die vom Arzt mit cortisonhaltigen Medikamenten behandelt werden, streichen Weichkäse mit roter Schmiere auf der Rinde (z. B. Munster, Livarot, Romadur, Limburger) am besten vom Einkaufszettel. Sie essen stattdessen lieber Schnittkäse oder Frischkäse aus pasteurisierter Milch. Das Risiko, sich mit Listerien anzustecken, ist zwar gering, aber falls Sie zu einer der beschriebenen Risikogruppen gehören, sollten Sie es komplett ausschließen, weil die Folgen schwerwiegend sind. Die Rinde von Rotschmierekäse immer großzügig abschneiden – dafür sprechen kulinarische Gründe, aber auch die Vorsicht vor Infektionen.

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