Darum geht der Speck nicht weg

Bauchfett reduzieren: Die häufigsten Trainingsfehler

Von Jessica Bolewski
Aktualisiert am 26. Nov. 2020
Bauchfett reduzieren - Taillenumfang wird gemessen

Regelmäßig wird im Fitnessstudio geschwitzt oder Outdoor trainiert und der Bauchspeck verschwindet trotzdem nicht? Dann könnten Trainingsfehler der Grund für die Flaute beim Abnehmen sein. Wer sein Bauchfett reduzieren möchte, und das erfolgreich, sollte deswegen diese sechs Dinge beim Bauch-Weg-Workout beachten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Ausreichend Proteine für den Körper
  2. Ausdauersport erst zum Trainingsende
  3. Keine langen Pausen zwischen den Übungen
  4. Trainingsgewichte regelmäßig anpassen
  5. Die richtige Intensität wählen
  6. Intervalltraining nutzen

1. Ausreichend Proteine für den Körper

Viele treiben regelmäßig Sport und haben dabei ein Ziel vor Augen: Endlich das lästige Bauchfett zu reduzieren. Dass das trotz des Trainings nicht immer so einfach klappt, könnte daran liegen, dass dem Körper wichtige Proteine fehlen.

Sportler, die nach dem Workout beispielsweise einen Proteinshake zu sich nehmen, können mehr Muskelmasse aufbauen, die wiederum Fett verbrennt. Dabei sind die ersten 30 Minuten nach dem Training entscheidend, denn nur in diesem Zeitraum nehmen die Muskeln die Proteine besonders gut auf.

2. Ausdauersport erst zum Trainingsende

Wer sein Ausdauertraining zu Beginn der Sporteinheit einbaut, läuft Gefahr, einen Großteil seiner Energie hierfür zu verbrauchen, anstatt es für das Krafttraining zu verwenden. Mit mehr Power ist es jedoch besser möglich, mit schwereren Gewichten u. a. an den Geräten zu trainieren.

Diese helfen nämlich beim Muskelaufbau, was die Fettverbrennung anregt und somit das Bauchfett reduzieren kann. Denn je mehr Muskeln der Mensch hat, desto mehr Körperfett verbrennt er auch. Netter Nebeneffekt: Durch den erhöhten Anteil an Körpermuskulatur erhöht sich auch der Grundumsatz an Energie. 

3. Keine langen Pausen zwischen den Übungen

Wird zwischen den Übungen zu lange gewartet, sinkt die Pulsfrequenz und weniger Fett wird verbrannt. Wer sein Bauchfett reduzieren möchte, sollte beim Training deswegen möglichst erst zwischen Übungen vier bis sechs pausieren.

Dies hat noch den weiteren Vorteil, dass die Fettverbrennung auch noch nach dem Training auf Hochtouren läuft und ordentlich Kalorien vom Konto verschwinden.

Frau beim Training

4. Trainingsgewichte regelmäßig anpassen

Die Rechnung ist einfach: Wer sein Bauchfett reduzieren will, muss Muskelmasse aufbauen. Doch letzteres funktioniert nur, wenn die Trainingsgewichte regelmäßig angepasst und gesteigert werden. Denn nur, wenn der Körper gefordert wird und neue Trainingsanreize erhält, klappt auch der Muskelaufbau. 

5. Die richtige Intensität wählen

Wie bei fast allem ist auch beim Workout ein "zu viel" nicht gut. Ist man übertrainiert, steigt nicht nur der Verletzungsgrad drastisch an: Die Muskeln haben zudem auch keine Zeit sich zu regenerieren und können somit weniger leisten.

Das Stresslevel steigt zusätzlich enorm an, wenn zu viel trainiert wird. Dadurch werden Stresshormone ausgeschüttet, die wiederum das Fett in den Zellen einlagern und nicht zu reduziertem Bauchfett führen.

6. Intervalltraining nutzen

Wer sein Bauchfett reduzieren möchte, sollte ein Intervalltraining absolvieren. Das bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren und verbrennt ordentlich Fett – und das sogar noch bis zu 24 Stunden nach der Trainingseinheit!

Und das Beste: Nicht nur der Bauchspeck wird weniger, auch die Workoutzeit verkürzt sich. Als Intervalltraining genügen nämlich schon 25 Minuten Sport für drei- bis viermal pro Woche.

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