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Weihnachtsspeck loswerden: 5 Tipps

Von Maja Seimer
Aktualisiert am 20. Feb. 2020
© Unsplash/ Brooke Lark
© Unsplash/ Brooke Lark

Zu keiner Zeit des Jahres wird so geschlemmt, wie zu Weihnachten. Mit diesen fünf Tipps werden Sie Ihre angefutterten Kilos schnell wieder los und starten schlank ins neue Jahr – ganz ohne Ihre Lebensqualität einzuschränken.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Eiweiß zum Abnehmen
  2. Bitter macht schlank
  3. Darmkur hilft beim Abnehmen
  4. Zucker-Detox nach Weihnachten
  5. Saftkur für innere Balance
  6. Passende Produktempfehlungen
  7. Wissen zum Mitnehmen

Mit Expertenrat von
Heike Munz
Heike Munz ist Reformhaus® Fachberaterin und Kosmetikerin. Sie hat ihre Ausbildung an der Reformhaus-Fachakademie absolviert. Je nach Beschwerden und Zielsetzung berät sie ihre Kunden im Reformhaus® Bietigheim und hilft ihnen so gezielt dabei, ihre Gesundheit zu verbessern.

1. Eiweiß zum Abnehmen

Wer schlank sein will, muss hungern – das gilt schon lange nicht mehr. Im Gegenteil: Sich satt zu essen, ist die Grundvoraussetzung, um erfolgreich abzunehmen. Oft scheitern Diäten daran, dass sie nicht richtig sättigen. Denn, wenn der Magen ständig knurrt und der Körper nach Essen schreit, kann das auf Dauer niemand durchhalten. 

Größter Sättigungseffekt

Das sollten Abnehmwillige unbedingt wissen: Eiweiß ist der Nährstoff mit dem größten Sättigungseffekt. Wenn Sie 500 Kalorien in Form von Eiweiß essen, sind Sie deutlich länger satt, als bei der gleichen Energiemenge aus Kohlenhydraten oder Fetten. „Die Proteinversorgung steht für den Körper immer an erster Stelle“, erklärt Reformhaus® Fachberaterin Heike Munz. „Jede unserer Zellen besteht aus Proteinen, die sich wiederum aus einzelnen Aminosäuren zusammensetzen.“ Der Körper hört erst auf „Hunger“ zu signalisieren, wenn Sie ihn gut mit seinem wichtigsten Baustoff versorgt haben. Darum gilt fürs Abnehmen: Achten Sie darauf, bei jeder Mahlzeit eine Proteinkomponente auf dem Teller zu haben. Essen Sie Hülsenfrüchte, Eier oder Fisch zuerst und lassen dafür lieber Kohlenhydrate wie Reis oder Kartoffeln liegen.

Studien belegen: appetithemmende Wirkung

Auch Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig: Eiweiß darf auf dem Weg zur Wunschfigur nicht fehlen. Sein schlankmachender Effekt wurde bereits durch zahlreiche Studien belegt. In einer Untersuchung des University College London konnten Forscher nachweisen, dass Proteine das Darmhormon PYY 3-36 freisetzen. Das Schlank-Hormon bremst das Hungergefühl und erleichtert so das Abnehmen. Schon frühere Beobachtungen der Londoner Wissenschaftler zeigten, dass durch die zusätzliche Aufnahme des reinen Darmhormons die Essensmenge um ein Drittel reduziert werden kann. Mit ihrer aktuellen Studie bewiesen sie, dass auch die Umstellung auf eine proteinreiche Ernährung zur Gewichtsabnahme führt (1).

Fettverbrennung wird angekurbelt

Zusätzlich zu ihrem Sättigungseffekt kurbeln Proteine die Fettverbrennung an. „Nehmen wir Eiweiß mit der Nahrung auf, schüttet der Körper Glukagon aus“, erklärt Heike Munz. „Während das Hormon Insulin dazu führt, dass Kohlenhydrate gespeichert werden, aktiviert sein Gegenspieler Glukagon unsere Fettdepots.“ Greifen Sie daher auch bei Hunger zwischen den Mahlzeiten zu eiweißreichen Snacks. Nüsse, Quark, Joghurt oder ein Stück Käse pur eignen sich wunderbar für zwischendurch.

Merke!
Eine proteinreiche Ernährung mit Joghurt, Nüssen und Hülsenfrüchten hat den größten Sättigungseffekt und unterstützt die Fettverbrennung.

2. Bitter macht schlank

Eines steht fest: Bitter zählt nicht zu unseren favorisierten Geschmacksrichtungen. Zugunsten unserer Vorliebe für den lieblichen Geschmack hat die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten immer mehr Bitterstoffe aus Gemüse und Getreide herausgezüchtet – leider. Denn bitter ist nicht nur gesund, sondern hilft auch beim Abnehmen.

In diesen Lebensmitteln stecken Bitterstoffe:

  • grüner Tee
  • Rosenkohl
  • Blumenkohl
  • Grünkohl
  • Chicorée
  • Rucola
  • Radicchio
  • Endiviensalat
  • Grapefruit
  • Artischocken
  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Löwenzahn
  • Thymian
  • Koriander
  • Dill

Bitterstoffe wirken nachweislich als Appetitzügler

Das intensive bittere Aroma von Rosenkohl, Chicorée und Grapefruit fördert unser natürliches Sättigungsgefühl. Wer diese Lebensmittel regelmäßig in seine Ernährung integriert, isst weniger. Das konnten Forscher der Rutgers Universität in New Jersey belegen (2). „Da in der täglichen Ernährung der bittere Geschmack zu kurz kommt, nehmen die meisten Menschen nicht ausreichend Bitterstoffe auf“, erklärt Heike Munz. Hier lässt sich mit pflanzlichen Präparaten nachhelfen.

Regen die Verdauung an

Auch für die Verdauung sind Bitterstoffe ein wahrer Segen. Sobald die Geschmacksnerven „bitter“ an das Gehirn melden, startet der Körper seine Verdauungsarbeit. Er produziert Speichel und setzt Prozesse in Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse in Gang. „Besonders unterstützend wirken Bitterstoffe auf die Fettverdauung“, sagt Heike Munz. „Ein paar Tropfen vor dem Essen kann Menschen helfen, die Schwierigkeiten haben Fett zu verdauen.“

Merke!
Bitterstoffe regen nicht nur die Verdauung an, sie unterstützen auch die Fettverbrennung und hemmen nachweislich den Appetit. Damit erleichtern sie das Abnehmen.

3. Darmkur hilft beim Abnehmen

Zu fettig, zu süß, zu viel – in der Adventszeit bringen wir unseren Darm oft an seine Grenzen. Manche bekommen das direkt in Form von Völlegefühl und Bauchschmerzen zu spüren, andere erst ein paar Tage später. Fakt ist jedoch: Das üppige, oft zucker- und fettreiche Weihnachtsessen ist für die Verdauung eine echte Herausforderung.

Bakterien im Darm

Unsere Darmflora, die aus Billionen von Bakterien besteht, entscheidet nicht nur, wie es um unsere Gesundheit bestellt ist, sie wirkt sich auch auf unser Körpergewicht aus. Abhängig von Ernährung, Lebensstil und Genetik setzt sich die Darmflora bei jedem Menschen individuell zusammen. Grundsätzlich gilt: Je größer die Diversität, das heißt die Artenvielfalt im Darm, desto besser.

Probiotika unterstützen den Darm

„Mit sogenannten Probiotika, also lebenden Bakterienstämmen, in Pulver- oder Kapselform, können Sie Ihre Darmflora unterstützen“, erklärt die Reformhaus® Fachberaterin. Heike Munz hat, wie jeder ihrer Kollegen, eine spezielle Ausbildung an der Reformhaus-Fachakademie absolviert. „Genauestens darüber Bescheid zu wissen, wie der Darm unsere Gesundheit beeinflusst, ist wichtig, um unsere Kunden bestens beraten zu können“, so Munz. 

Zusammensetzung beeinflusst Körpergewicht

Während bestimmte Bakterienstämme eher bei schlanken Menschen vorkommen, sind andere vermehrt bei Übergewichtigen zu finden. Das fanden Gastroenterologen aus den USA in einer Untersuchung heraus. Ihr Ergebnis lässt sich damit erklären, dass im Darm auch die Hormone gebildet werden, die das Sättigungsgefühl bestimmen (3).

Merke!
Die Artenvielfalt im Darm beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch das Körpergewicht. Mit Probiotika können Sie Ihre Darmflora gezielt stärken.

4. Zucker-Detox nach Weihnachten

Durch Spekulatius, Stollen und Marzipan steigt in der Adventszeit der Zuckerkonsum rapide an. Die zusätzlichen Kalorien, die wir mit dem Zucker aufnehmen, bleiben meist nicht unbemerkt. Um Ihren Weihnachtsspeck wieder loszuwerden und den Zuckerkonsum herunterzufahren, empfiehlt sich eine Auszeit.

Geschmacksnerven sensibilisieren  

Wer während einer Erkältung oder Grippe schon einmal auf Zucker verzichtet hat, kennt den schnellen Effekt: Schon nach wenigen zuckerfreien Tagen schmeckt alles süßer als zuvor. „Die Geschmacksnerven passen sich rasch an“, erklärt Heike Munz. „Sie werden sensibler und nehmen den süßen Geschmack wieder intensiver wahr.“ Genauso funktioniert es auch umgekehrt. Essen wir viel Zucker, wächst nicht nur die Toleranz, sondern auch das Verlangen nach Süßem. Ist die Weihnachtszeit vorbei, hat das Süßlevel bei vielen seinen Höhepunkt erreicht. Damit ist der Januar die perfekte Zeit für eine Zucker-Detox-Kur.

Ersatzstoffe: keine Blutzuckerwirkung 

Eine Zucker-Auszeit ist der perfekte Start für diejenigen, die den Zucker komplett verbannen oder dauerhaft reduzieren wollen. Die gute Nachricht für alle Naschkatzen: Auf den süßen Geschmack müssen Sie auf Dauer nicht verzichten. „Ersatzstoffe wie Sucolin bieten gute Alternativen“, so Munz. „Sie haben keine Kalorien und halten den Blutzucker stabil.“ Zu Ihrem passenden Ersatzstoff kann Sie Ihr Reformhaus® Fachberater individuell beraten. Vor allem Menschen mit Verdauungsbeschwerden sollten sich zum Thema Zuckerersatzstoffe gut informieren.

Merke!
Eine bewusste Zucker-Auszeit hilft nach Weihnachten beim Abnehmen. Sie sensibilisiert die Geschmacksnerven und Sie sparen Kalorien. Mit passenden Ersatzstoffen können Sie Ihren Zuckerkonsum dauerhaft einschränken.

5. Saftkur für innere Balance

Den Januar nutzen viele, um etwas für die Gesundheit zu tun. Wer sich fürs Saftfasten entscheidet, hat kaum Aufwand und unterstützt seinen Körper auf verschiedenen Ebenen. 

Sanfter Einstieg ins Fasten

Die Saftkur reinigt nicht nur von innen, sie verbessert auch die Verdauung, verleiht Energie und reduziert Entzündungsprozesse. Wer noch nie gefastet hat, kann die Trinkkur optimal als sanften Einstieg nutzen. Gegenüber Fastenplänen, die nur Wasser und Tee erlauben, trinken Sie hier über den Tag verteilt verschiedene Obst- und Gemüsesäfte.

Flexibel und einfach 

Saftkuren sind flexibel einzusetzen und für ein paar Tage auch gut alleine durchzuführen. „Viele schwören auf regelmäßige Saft-Wochenenden“, sagt die Reformhaus® Fachberaterin. Für diejenigen, die keinen Entsafter besitzen oder nur wenig Zeit haben, gibt es praktische Lösungen. „Spezielle Fastensäfte enthalten alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper braucht, um fit und gesund zu bleiben.“ Eines ist Heike Munz besonders wichtig: „Wer mehr als zwei bis drei Tage fasten möchte, sollte sich dazu unbedingt fachmännisch beraten lassen.“

Merke!
Saftkuren sind eine sanfte Fastenmethode, mit der Sie abnehmen, Entzündungsprozesse reduzieren, entgiften und Ihrer Verdauung eine Pause gönnen.

Passende Produktempfehlungen

Figura Fatburner-Kapseln von Alsitan 
Das enthaltene Guarana unterstützt den Fettabbau in der Bauchregion. Für nähere Informatioen zu dem Wirkstoff-Komplex lassen Sie sich in Ihrem Reformhaus® beraten.
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Sonnenmoor „Bitter ist das neue Süß“ Bio Kräuterspray
Bei Heißhunger hemmen schon ein bis zwei Tropfen den Appetit – vor allem bei Lust auf Süßes. Das Bitter-Spray unterstützt zusätzlich eine gute Verdauung, besonders bei fettreichem Essen.
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Darmflora intensiv von Wolz 
Mit seinen 18 selektierten Milchsäurebakterienkulturen wirkt sich Darmflora intensiv günstig auf die Verdauung und die gesamte Darmflora aus. Eine Darmkur hilft also auch dabei, in der Erkältungszeit gesund und fit zu bleiben.
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Sanatura Inulin
Damit die Darmbakterien sich ansiedeln und vermehren können, brauchen sie „Futter“. Inulin ist hier der passende Ballaststoff – in Pulverform einfach zu dosieren und flexibel einzusetzen.
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Sucolin Zuckerersatz von Reformkontor
Der Zuckerersatzstoff Sucolin hat keine Kalorien. Damit wirkt er sich nicht nur null auf Ihre Kalorienbilanz aus, sondern beeinflusst auch nicht Ihren Blutzucker.
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Schoenenberger Saftkur von Salus
Die Säfte von Salus bieten Ihnen eine einfache und praktische Schlankheitskur, bei der Sie abnehmen und Ihren Körper gleichzeitig mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgen. 
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Wissen zum Mitnehmen

Plätzchen, Stollen, üppiges Festessen – in der Weihnachtszeit wird geschlemmt, gefeiert und genossen. Der erste Monat des neuen Jahres bietet sich daher an, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Mit diesen einfachen Maßnahmen, werden Sie die angefutterten Pfunde schnell wieder los:

  1. Setzen Sie auf Eiweiß: Proteinreiche Lebensmittel haben den größten Sättigungseffekt und kurbeln zusätzlich die Fettverbrennung an.
  2. Bitter darf es sein: Bitterstoffe, die unter anderem in Chicorée, Blumenkohl und Kräutern wie Thymian und Koriander stecken, hemmen nachweislich den Appetit und helfen so beim Abnehmen.
  3. Darm in Balance: Ein gesunder Darm ist nicht nur entscheidend für ein starkes Immunsystem, er unterstützt auch Ihr Abnehmvorhaben. Mit Probiotika bringen Sie Ihre Darmflora ins Gleichgewicht.
  4. Zucker ade: Nach Stollen, Spekulatius und Plätzchen hilft eine Zucker-Auszeit dabei, den Süßhunger wieder herunter zu schrauben. Zuckerersatzstoffe bieten sich an, um Süßes zu genießen und dabei Kalorien zu sparen. 
  5. Saftkur reinigt und macht schlank: Saftfasten ist eine milde Fastenform, die Ihrer Verdauung eine Pause gönnt und den Körper gleichzeitig mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Das Abnehmen passiert hier ganz von selbst.
Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten
 
Toller Artikel. Sehr interessant und informativ. Es gibt ein Reformhaus ganz in meiner Nähe, wo ich gerne hingehe.
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