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HelloFresh Test: Wie gut ist die Kochbox?

Von Leonie Busse
Aktualisiert am 31. Mär. 2021

Ich koche gerne frisch und gesund – manchmal fehlt aber die Zeit, alle Zutaten einzukaufen. Dann wird es doch oft ein Standard-Gericht. Aber eigentlich will ich gerne Abwechslung auf dem Teller haben. Mit HelloFresh wird mir diese Entscheidung sowie der Einkauf abgenommen. Aber wie gut schneidet die Kochbox von HelloFresh im Test ab? Und kann ich damit Zeit sparen?

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Inhaltsverzeichnis

  1. HelloFresh Test: Kochbox 
  2. Lieferumfang
  3. Ökobilanz des HelloFresh Tests
  4. Classic Box: Rezepte
  5. Veggie Box: Rezepte
  6. HelloFresh vs. selbst kaufen/Lieferdienst?
  7. Wie groß ist das Helferpotenzial?
  8. Fazit

HelloFresh Test

HelloFresh Test: Kochbox 

Die HelloFresh Kochbox enthält – je nach gebuchtem Paket – Zutaten für drei bis fünf Rezepte und wird wöchentlich versandt. Es kann zwischen Classic, Veggie und Obst gewählt werden. Geliefert werden frische, gesunde und saisonale Zutaten für immer neue Rezepte. So entfällt das Einkaufen, ohne deswegen auf Fertigprodukte, Fast Food oder Lieferdienste ausweichen zu müssen. 

Laut der Rezeptkarten sollen die Gerichte alle in etwa 35 Minuten fertig sein – also perfekt geeignet für Menschen, die wenig Zeit haben und trotzdem gesund essen wollen. 

Zur Auswahl stehen drei verschiedene Boxen:

  • Classic Box: saisonale Produkte und Rezepte, Fisch und Fleisch, für 2 - 4 Personen
  • Veggie Box: vegetarische Produkte und Rezepte, also alles, was die Classic Box bietet, nur ohne Fisch und Fleisch, für 2 - 4 Personen
  • Obst Box: Auswahl an saisonalem Bio-Obst

Die Classic und Veggie Box kann man auch einmalig als Probierbox bestellen. Mittlerweile werden die meisten Rezepte auch als Thermomix-Rezepte angeboten.   

Lieferumfang

HelloFresh Test: Zutaten

Für meinen HelloFresh Test habe ich sowohl die Classic Box als auch die Veggie Box mit jeweils drei Gerichten für zwei Personen bekommen. 

Meine Classic Box enthielt: 

​Meine Veggie Box enthielt:

​Hier können Sie die HelloFresh Classic Box und die HelloFresh Veggie bestellen.

Für wen ist die HelloFresh Box?

Das Konzept hinter HelloFresh, gesunde und frische Gerichte schnell und einfach auf den Tisch zu bringen, richtet sich an alle, die trotz Zeitmangel eine gesunde Ernährung nicht missen möchten. Aber auch wer prinzipiell ungern einkaufen geht oder nach neuen Rezeptideen sucht, wird in der HelloFresh Box einen Segen sehen.

Die Wahl zwischen vegetarischen oder fleischhaltigen Gerichten sowie der Zusatz mit Thermomix-Rezepten richtet sich so an eine breite Zielgruppe und ist für Familien geeignet. Die Portionen sind nicht allzu üppig, sodass man die Box auch in einem Single-Haushalt bestellen und die zweite Portion beispielsweise am nächsten Tag essen kann.  

Ökobilanz des HelloFresh Tests

HelloFresh setzt bei der Lieferantenwahl auf Transparenz und präsentiert auf der Homepage einige Lieferanten, hierbei handelt es sich größtenteils um Bio-Betriebe und Premium-Lieferanten wie Andechser, Greenorganics oder Herzberger Bäckerei. 

Die Ware ist größtenteils lose oder in Papier verpackt und HelloFresh weist direkt auf das korrekte Recyclen hin. Hier wird gebeten, die speziellen Kühltüten zu sammeln und kostenfrei an HelloFresh zurückzusenden – dort werden sie aufbereitet und können noch mal verwendet werden.

Kühlprodukte wie Fleisch, Käse- und Milchprodukte werden mit ausreichend Kühlpacks in spezielle mit Schafswolle gefüllte Tüten verpackt, da Schafswolle als Kälte- und Isolationsschutz wirkt. Durch das spezielle Recyclingprogramm wird hier auf eine gute CO₂ Bilanz geachtet und die Nachhaltigkeit erhält einen großen Stellenwert bei HelloFresh.

Da die Portionen bereits vorgegeben sind, fallen kaum Reste an! Die vegetarischen Gerichte sind jedoch etwas üppiger, was sicherlich kostenbedingt ist: Fleisch kostet natürlich meist mehr, vor allem wenn es Bio-Fleisch ist. Bei den vegetarischen Gerichten waren es gefühlt eher drei statt zwei Portionen, aber ich habe es dann einfach am nächsten Tag als Lunch gegessen. 

Essen wegschmeißen gibt es hier also nicht und der Müll wird richtig recycelt. Hier wurde sehr auf eine gute Ökobilanz geachtet, daher vergebe ich 5 von 5 Sternen in meinem HelloFresh Box Test.


Classic Box: Rezepte

Im Test: HelloFresh Classic Box

Die Rezepte klingen alle sehr einfach und versprechen, schnell auf dem Teller zu sein. Doch wie lange dauert die Zubereitung wirklich? Und wie gut schmecken die Gerichte? Hier mein Fazit zu den Rezepten der HelloFresh Classic Box. 

Schweinefilet mit Kräuterkruste und Schwarzwurzel-Gemüse

HelloFresh Test: Classic Box Rezept

Zum Thermomix-Rezept ►

Zutaten für 2 Personen

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 2 Schweinefilets
  • 5 g Basilikum
  • 5 g Petersilie
  • 5 g Thymian
  • 5 g Gewürzmischung "Schweinefilet"
  • 3 Schwarzwurzeln
  • 1 Schalotte
  • 75 g Créme fraîche
  • Außerdem: Öl, Salz, Pfeffer, Senf, Gemüsebrühe, Butter

Zubereitungsschritte: 

  1. Gemüse und Kräuter waschen. Alle Zutaten und Utensilien bereitstellen. Wasserkocher füllen und anschalten. Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze (200 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Kartoffeln schälen, in circa zwei Zentimeter große Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen (etwas Platz für das Fleisch lassen), einen Esslöffel Olivenöl darüber träufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen 20 – 25 Minuten backen.
  3. In einer großen Pfanne einen Esslöffel Öl erhitzen, Schweinefilets darin circa drei Minuten rundherum scharf anbraten. Dann herausnehmen und beiseitestellen. Blätter von Petersilie und Basilikum abzupfen und hacken. In einer kleinen Schüssel einen Teelöffel Senf mit der Gewürzmischung verrühren. Schweinefilets dünn mit dem Würz-Senf bestreichen und mit den gehackten Kräutern ummanteln. Für die letzten 15 Minuten der Backzeit Schweinefilets zu den Kartoffelwürfeln in den Backofen geben.
  4. Schwarzwurzeln schälen und in circa drei Zentimeter große Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit kochendem Wasser füllen, salzen, aufkochen lassen, Schwarzwurzelstücke darin acht bis zehn Minuten garen. Danach in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  5. 150 Milliliter heiße Gemüsebrühe vorbereiten. Schalotte abziehen und würfeln. Blätter vom Thymian abzupfen. In einer kleinen Pfanne je einen Teelöffel Butter und Olivenöl erhitzen, Schwarzwurzelstücke darin drei bis fünf Minuten scharf anbraten, bis sie etwas bräunlich werden.
  6. Einen Teelöffel Olivenöl in der großen Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel darin circa drei Minuten andünsten. Thymiannadeln circa eine Minute mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Crème fraîche, Salz und Pfeffer unterrühren.
  7. Schweinefilets in Scheiben schneiden. Mit Thymian-Crème-fraîche-Soße, Ofenkartoffeln und Schwarzwurzeln auf Teller verteilen.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 35 Minuten auf dem Teller? Nicht ganz, das hat dann doch knapp 45 Minuten gedauert. Das Schnippeln braucht eben immer seine Zeit. Geschmacklich gut und die Portionsgröße war auf jeden Fall ausreichend. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 647 kcal
  • Kohlenhydrate: 50 g
  • Fett: 30 g
  • Eiweiß: 36 g
  • Ballaststoffe: 13 g

Putensteaks mit Rote-Bete-Püree

HelloFresh Test: Classic Box Rezept Putensteak

Zum Thermomix-Rezept ►

Zutaten für 2 Personen

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln
  • 250 g vorgegarte Rote Bete
  • 10 g Cashekerne
  • 2 gelbe Karotten
  • 5 g Petersilie
  • 5 g Schnittlauch
  • 5 g Oregano
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 Putenbrust
  • 75 g Schmand
  • Außerdem: Öl, Salz, Pfeffer, Butter

Zubereitungsschritte: 

  1. Gemüse und Kräuter waschen. Alle Zutaten und Utensilien bereitstellen. Wasserkocher füllen und anschalten. 
  2. Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Rote Bete ebenfalls in grobe Stücke schneiden, den Saft in einer kleinen Schüssel für später aufbewahren. In einen großen Topf reichlich kochendes Wasser geben, salzen, aufkochen lassen, Kartoffel- und Rote-Bete-Stücke darin circa 20 Minuten garen. In einer kleinen Schüssel einen Esslöffel Butter Zimmertemperatur annehmen lassen.
  3. In einer großen Pfanne Cashewkerne ohne Fettzugabe bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Karotten schälen, längs halbieren und schräg in dünne Streifen schneiden. Blätter von Petersilie und Oregano abzupfen und grob hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden. Knoblauch abziehen.
  5. In einen kleinen Topf kochendes Wasser geben, salzen, einmal aufkochen lassen, Karottenstreifen darin circa acht Minuten garen. Danach in ein Sieb abgießen.
  6. Putenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. In der großen Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen, Putenbrust darin je Seite drei bis vier Minuten anbraten.
  7. Kräuter zur weichen Butter geben, Knoblauch dazu pressen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles verrühren. Kartoffel- und Rote-Bete-Stücke in ein Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Schmand und Rote Bete-Saft zufügen und mit einer Gabel zu einem groben Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Rote-Bete-Püree auf Teller verteilen. Putensteaks und Karottenstreifen dazu anrichten, Cashewkerne auf die Karotten streuen. Zusammen mit Kräuterbutter genießen.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 35 Minuten auf dem Teller? Auch hier stimmt die Zeitangabe leider nicht, ich habe sogar 55 Minuten gebraucht. Begeistert hat mich das Rote-Bete-Pürree, das werde ich definitiv ab jetzt häufiger kochen. Auch dieses Gericht war wirklich einfach zuzubereiten. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 650 kcal
  • Kohlenhydrate: 58 g
  • Fett: 25 g
  • Eiweiß: 39 g
  • Ballaststoffe: 10 g

Mein Fazit im HelloFresh Test:

Besonders gut hat mir das Püree geschmeckt, so in der Variante habe ich das noch nie gegessen. Die Zubereitung war wirklich sehr einfach, hat allerdings ebenfalls länger gedauert als angegeben. 

Jamies rauchiges Süßkartoffel-Chili

HelloFresh Test: Jamie Oliver

Zutaten für 2 Personen

  • 160 g Naturreis
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 frische rote Chilischote
  • ½ Knoblauchzehe
  • ½ rote Paprikaschote
  • 1 Süßkartoffel (etwa 200 g) 
  • ½ TL Chilipulver
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • ¼ TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Dose Eiertomaten (400 g)
  • 1 Dose schwarze Bohnen (400 g)
  • 2 Weizentortillas
  • 15 g Koriandergrün
  • 1 Limette
  • 2 EL Joghurt
  • Außerdem: Meersalz, schwarzer Pfeffer, Öl

HelloFresh Test: Jamie Oliver

Zubereitungsschritte:

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Reis in kochendem Salzwasser in etwa 25 Minuten weich garen. In einem Sieb gut abtropfen lassen, dann wieder in den Topf geben. Mit schwarzem Pfeffer würzen, zudecken und beiseitestellen.
  2. Inzwischen die Frühlingszwiebeln putzen. Die weißen und grünen Teile getrennt voneinander in dünne Ringe schneiden.
  3. Die Chilischote fein hacken (nach Belieben vorher entkernen). Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprikahälfte entkernen und grob hacken. Die Süßkartoffel schälen und raspeln.
  4. In einem großen Topf ½ EL Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Weiße Frühlingszwiebelringe, Knoblauch und Chili, dann Chili- und Paprikapulver sowie den Kreuzkümmel hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren 2 Minuten braten.
  5. Paprika und Süßkartoffel hinzufügen. Die Tomaten und eine halbe Dose Wasser dazugeben, die Tomaten dabei mit einem Löffel zerdrücken.
  6. Aufkochen lassen. Die Bohnen in ein Sieb schütten, abspülen und abtropfen lassen. In den Topf geben und den Chili 25 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eingedickt ist.
  7. Die Tortillas aufrollen und in ein Zentimeter breite Streifen schneiden. In etwas Öl wenden, dann auf einem Backblech verteilen. Zehn Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
  8. Die Blätter vom Koriandergrün abzupfen und grob hacken.
  9. Das Chili mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  10. Den Joghurt und die grünen Frühlingszwiebelringe unterrühren. Den Reis auf Teller verteilen. Das Chili darübergeben und mit Koriandergrün bestreuen. Mit den knusprigen Tortillastreifen servieren.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

Fertig in 35 Minuten? Nein, auch hier stimmt die Zeitangabe nicht. Tatsächlich habe ich fast eine Stunde für das Gericht gebraucht. Geschmeckt hat es wirklich sehr gut. Die Portion hat locker für drei Personen gereicht, so dass ich am nächsten Tag noch etwas davon hatte!

Gesamtfazit des HelloFresh Box Tests:

Zu bemängeln habe ich bei der Classic Box lediglich die angegebene Zeit der Kochdauer. Ich habe immer etwas länger gebraucht als angegeben – das Ergebnis war jedoch stets top und ich würde die Gerichte alle wieder kochen!


Veggie Box: Rezepte

Im Test: HelloFresh Veggie Box

Die Rezepte in der Veggie Box sind bis auf das Jamie Oliver-Rezept anders als in der Classic Box. Hier wurde also nicht einfach das Fleisch weggelassen, sondern es gibt eigene Rezepte. Das finde ich eine gute Lösung – schließlich ist die vegetarische Küche sehr vielfältig. Doch wie einfach sind diese Gerichte umzusetzen?

Jamies rauchiges Süßkartoffel-Chili

HelloFresh Test: Jamie Oliver

Rosarote Pasta mit Pesto trifft Ziegenkäse

HelloFresh Test: Veggie Box Rezept

Zum Thermomix Rezept ►

Zutaten für 2 Personen

  • 250 g Fusilli 
  • 250 g vorgegarte Rote Bete
  • 5 g Schnittlauch 5 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Walnüsse
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Babyspinat
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • Außerdem: Salz, schwarzer Pfeffer, Olivenöl

Zubereitungsschritte: 

  1. Gemüse und Kräuter waschen. Alle Zutaten und Utensilien bereitstellen. Wasserkocher füllen und anschalten.
  2. Reichlich kochendes Wasser in einen großen Topf geben, salzen, einmal aufkochen lassen, Fusilli zugeben und darin circa acht Minuten garen. Anschließend in ein Sieb abgießen, zurück in den Topf geben, Deckel aufsetzen und warmhalten.
  3. Währenddessen: In einer kleinen Schüssel den Saft der Roten Bete auffangen. Rote Bete in grobe Stücke schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Knoblauch abziehen.
  4. In einem hohen Rührgefäß Rote Bete, Walnüsse, Knoblauch und einen Teelöffel Olivenöl mit einem Pürierstab zu einem feinen Pesto pürieren. Falls dieses zu dick wird, noch etwas Rote-Bete-Saft zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer großen Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen, Zwiebelwürfel darin circa eine Minute glasig andünsten. Babyspinat portionsweise zufügen und zusammenfallen lassen.
  6. Fusilli im restlichen Rote-Bete-Saft schwenken und Pesto untermischen.
  7. Babyspinat auf Teller verteilen, rosa Fusilli mit Pesto darauf anrichten. Mit Schnittlauch bestreuen und zusammen mit einem Klecks Frischkäse genießen.

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 25 Minuten auf dem Teller? Dieses Rezept ist wirklich schnell zubereitet und war bei mir nach 30 Minuten auf dem Teller. Geschmeckt hat es fantastisch – die Kombination aus Rote Bete und Ziegenkäse hat mir sehr gut gefallen. Auch dieses Rezept wird zukünftig öfter bei mir nachgekocht. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 634 kcal
  • Kohlenhydrate: 100 g
  • Fett: 23 g
  • Eiweiß: 24 g
  • Ballaststoffe: 7 g

Schupfnudeln auf super-tomatigem Sauerkraut

HelloFresh Test: Veggie Box Rezept

Zum Thermomix Rezept ►

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 500 g Sauerkraut
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 g Gewürzmischung "Kräuter der Provence"
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Kirschtomaten
  • 500 g Schupfnudeln
  • 5 g Thymian
  • 20 g Parmesan
  • Außerdem: Butter, Salz, Pfeffer

Zubereitungsschritte: 

  1. Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einem großen Topf einen Esslöffel Butter erhitzen, Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze circa eine Minute anschwitzen. Dann Sauerkraut zugeben und circa fünf Minuten anbraten. Dabei mehrmals umrühren.
  2. Ein Teelöffel Tomatenmark, Gewürzmischung und circa 100 Milliliter heißes Wasser zum Sauerkraut geben und circa fünf Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Währenddessen: Frühlingszwiebeln in schräge Ringe schneiden, Kirschtomaten halbieren. Beides unter das Sauerkraut heben und drei Minuten weiterköcheln lassen, mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. In einer kleinen Pfanne einen Teelöffel Butter erhitzen, Schupfnudeln darin circa fünf Minuten rundum anbraten, bis sie sich goldbraun färben.
  5. Blätter vom Thymian abzupfen, Parmesan reiben.
  6. Tomaten-Sauerkraut auf Teller verteilen, Schupfnudeln darauf anrichten, mit Thymian und Parmesan bestreuen und genießen.
  7. TIPP: Für Unterwegs-Esser ist dieses Gericht übrigens genau das Richtige: In der Lunch-Box einfach alles verpacken, mitnehmen und am nächsten Tag genießen.

HelloFresh Test: Rezepte

Mein Fazit im HelloFresh Test:

In 30 Minuten auf dem Teller? Ein weiteres Nein: Trotz Unterstützung beim Kochen habe ich etwa 45 Minuten gebraucht. Hier hat mich das Gericht auch nicht wirklich umgehauen – es war lecker, aber die anderen Rezepte sprechen mir mehr zu. 

Durchschnittliche Nährwerte pro Portion:

  • Kalorien: 610 kcal
  • Kohlenhydrate: 87 g
  • Fett: 17 g
  • Eiweiß: 17 g
  • Ballaststoffe: 14 g

Gesamtfazit für die HelloFresh Box im Test:

Die vegetarischen Gerichte sind kreativ zusammengestellt und mengenmäßig sogar üppiger als die fleischhaltigen Rezepte. Die Nährwerte sind auch hier sehr smart und geschmacklich überzeugen die Gerichte. Nur kommt auch hier die kurze Zubereitungszeit nicht wirklich hin.  


HelloFresh Test: Fazit

HelloFresh Test

Nun habe ich eine Woche mit gleich zwei HelloFresh Boxen verbracht und kann sagen: Ich habe auf jeden Fall ein paar neue Lieblingsrezepte dazu gewonnen. Praktisch war es auch, da die Zutaten direkt vor der Haustür auf mich warteten – ich musste nach einem Arbeitstag also nicht noch den Supermarkt durchforsten. 

HelloFresh Kochbox

Preis

39,99 € Euro pro Woche (Abopreis, 3 Gerichte für 2 Personen)

Hersteller HelloFresh
Inhalt 3 - 5 Gerichte für 2 - 4 Personen inkl. Rezeptkarten
Bestelloptionen

Probierbox 2/4 Personen, 3 Gerichte (44,99 € / 66,99 €)
Abo 2 Personen, 3/5 Gerichte (39,99 € / 54,99 €)
Abo 4 Personen, 3/5 Gerichte (59,99 € / 89,99 €)


Wie gut funktioniert es?

Die Anmeldung ist schnell und einfach – ist das erste Paket bestellt, kann man auch noch Gerichte umbestellen. Prinzipiell kann man die Gerichte austauschen, wenn einem etwas nicht zusagt. Das Abo ist flexibel pausierbar oder kündbar – man ist also nicht gebunden, sondern kann es ganz individuell anpassen. 

Bei der ersten Lieferung gab es eine kleine Komplikation durch den Feiertag, daher bekam ich dann beide Testboxen in einer Woche – da hat die Lieferung dann aber prima geklappt. Das Paket wurde bei einem Nachbarn abgegeben, kann aber auch vor der Haustür abgestellt werden.

Durch die korrekte Kühlung der Lebensmittel kann das Paket ohne Probleme eine Weile vor der Tür stehen. Man könnte das Paket sogar auf die Arbeit liefern lassen, ohne dass die Lebensmittel dort verkommen, und abends mit nach Hause nehmen.

Die gelieferten Lebensmittel waren alle in gutem Zustand und ich konnte sofort loslegen. Auf den beiliegenden Rezeptkarten wurde auch empfohlen, wann die Gerichte zubereitet werden sollen. Die Putensteaks sollten zum Beispiel in den ersten drei Tagen gekocht werden. 

Die Gerichte waren durchweg wirklich sehr leicht umzusetzen. Einziger Abzugspunkt in dieser Kategorie ist der Zeitfaktor: Die angegebene Zeit auf dem Rezept kam bei mir nie hin, ich brauchte immer etwas länger.

Trotzdem spart man Zeit, da das Einkaufen entfällt und die Wahl der Gerichte ebenfalls nicht selbst getroffen werden muss. Daher vergebe ich für die Anwendung insgesamt 4 von 5 Sternen

HelloFresh vs. selbst kaufen/Lieferdienst?

Eine Box kostet 39,90 Euro wöchentlich. Klingt erstmal viel, allerdings werden ausschließlich Bio- und Premiumprodukte geliefert. So kostet ein Gericht im Schnitt 6,60 Euro pro Person

Ein großer Vorteil ist, dass die Wahl des Gerichts bereits getroffen ist – manchmal scheitert es ja an der schieren Auswahlmöglichkeit, sodass man schließlich doch bei einem Tiefkühlgericht oder der üblichen Pasta bleibt.  

Mit HelloFresh entfällt das Einkaufen – größtenteils! Denn für diese Gerichte werden alle benötigten Lebensmittel komplett geliefert, lediglich Nahrungsmittel wie Öl, Salz und Pfeffer muss man selbst besorgen beziehungsweise im Haus haben. 

Bestellt man aber wie ich die Box mit drei Gerichten für zwei Personen, so deckt dies natürlich nicht den Wocheneinkauf. Für die restlichen Tage und das Frühstück muss also selbst gesorgt werden. Ganz um das Schlangestehen im Supermarkt kommt man also nicht drumherum.

Das Argument "Unsere Gerichte sind schneller gekocht, als die meisten Essen geliefert werden können" stimmt daher leider nicht immer, sie sind aber definitiv günstiger und das bei Bio-Qualität. Zudem unterstützt HelloFresh eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Definitiv ist es die bessere Alternative zu Lieferdienst & Co. 

In der Kostenkategorie vergebe ich daher 5 von 5 Sternen

Wie groß ist das Helferpotenzial?

Zeit spart man auf jeden Fall beim Einkaufen. Auch die Planung der Gerichte wird einem abgenommen, das ist schon angenehm und bringt frischen Wind in die Küche. Durch die immer neuen Rezepte wird der eigene Speiseplan erweitert und man gewinnt bestimmt neue Lieblingsrezepte. 

Durch die Bio-Produkte der HelloFresh Box bekommt man automatisch gute Produkte, während man im Supermarkt aus Kostengründen vielleicht zu anderen Lebensmitteln greifen würde. Auch wird man so an der Supermarktkasse nicht verführt, ungesunde Snacks oder Süßigkeiten einzukaufen, und man geht auch nicht hungrig einkaufen. 

Die Portionen sind fest vorgegeben. Dies kann helfen, wenn man bewusster essen möchte. Da die Rezepte sehr ausgewogen sind und eine gute Nährstoffbilanz aufweisen, unterstützen sie eine gesunde Ernährung.

Zudem bleiben wenig Reste. Lediglich bei den vegetarischen Portionen blieb fast immer eine weitere Portion übrig, die ich dann jedoch als Lunch für den nächsten Tag mitgenommen habe. 

Jede Woche gibt es auch ein süßes Rezept, jedoch ohne die Zutaten. Das finde ich eine gute Ergänzung. Schön wäre es allerdings, wenn man die Option hat, dies auch zu bestellen und geliefert zu bekommen. 

Alles in allem bin ich mit dem Testergebnis sehr zufrieden und würde zukünftig gerne wieder bei HelloFresh bestellen! Demnach gebe ich der HelloFresh Box beim Helferpotenzial 5 von 5 Sternen.

Fazit

HelloFresh Test: Erfahrung Fazit


Bild des Benutzers Vroni Ertel
WENN die Kochbox das liefern würde was sie verspricht - frische Qualität, hochwertige Zutaten (die auch noch hochwertig ankommen), und im Zweifel einen guten Service - dann wäre der Preis von 39,90 noch akzeptabel. Es passiert aber äußerst selten, dass alle Faktoren zutreffen. Entweder werden Zutaten (in billigere Alternative) ausgetauscht, oder die Lieferung kommt nicht hochwertig an (Gemüse/Kräuter welk oder schimmelig, Schlagstellen am Gemüse) oder du darfst dich dann mit dem "Service" herumschlagen, der dir immer irgendwas verspricht (z.b. 30% auf die nächsten 2 Boxen etc.) das aber letztlich nicht eingehalten wird, oder verspätet als Guthaben eingetragen wird, so dass du erneut neue Boxen kaufen musst. Außerdem gibt es eine gewisse "Abofalle" - wenn du mal vergessen hast deine Box abzubestellen, dann musst du auch die direkt darauffolgende Box in der festgelegten Zusammenstellung abnehmen, denn der Änderungszeitraum für die Boxen läuft bis ca. 2 Wochen vor Auslieferung. Letztlich ist das Ganze nicht den Preis wert, den man für das Kochergebnis bezahlt respektive den Äger darüber.
 
Zu Beginn meiner Lieferungen war ich begeistert! Leider hat die Qualität wie auch die Zuverlässigkeit stark nachgelassen. Das Fleisch entspricht selten einer guten Qualität: Mal soll man Hühnerbrust einschneiden und füllen..was bei mehreren Stücken schlicht nicht möglich ist, durchweg muss das Schweinefilet noch pariert werden und ist schon 50g leichter und der Apfel schrumpelt schon. Da weiß ich immerhin, dass es Bio ist, was laut Hinweis von Hellofresh bei Zitronen nie der Fall ist. Zur Lieferung: das gewünschte Zeitfenster wird in den letzten Wochen nicht eingehalten! Hier scheint eine Firma wohl zu schnell wachsen zu wollen... Da wird die Box statt Dienstag aus Engpass für Samstagvormittag vorgezogen und somit 2 Boxen in Woche1 und keine in Woche2 geliefert. Bis 18 Uhr haben wir gewartet, dann den sehr schwer zu erreichenden Kundendienst kontaktiert. Die 2. Box kam dann um 20.15 Uhr mit überklebtem Auslieferungsschein und halb aufgetauten Kältepafs. Jetzt warte ich auch schon wieder über die Lieferzeit!...und das sogar bei Extraliefergebühr, damit aus der Pausenzeit nicht mehr als 10 Tage werden...von wegen wöchentlich. Zur Ökobilanz: meine Kiste kommt heute aus Köln nach Berlin...ist seit gestern unterwegs. Dabei hatte ich ein lokales Unternehmen ausgesucht. Die Wolltasche war zuerst Vlies und ist mittlerweile Luftpolster aus Kunststoff. Zu guter letzt sei darauf hingewiesen, dass neuerdings ständig Zutaten fehlen, bis hin zum Hauptbestandteil oder angepriesenen Extras wie dem Rezeptordner. Ich pausiere erstmal und falls es so bleibt, verzichte ich. Dabei ist die Idee und der Geschmack top.
 
Eine Kochbox für 2 Personen / 3 Tage erhalten. Lieferung in einem Zeitfenster von 5 Stunden - wohl dem, der so viel Geduld hat...Die 1. Lieferung war OK. Die 2. Lieferung mussten wir im Paketshop abholen, da wir, obwohl wir mit 2 Personen zu Hause waren, für die Lieferung nicht erreichbar waren. Erst am nächsten Werktag konnten wir unsere Box abholen konnten. Dies aber alles für stolze 39,-€, mit einem geschätzten Warenwert von ca. 12,-€ (wenn wir vergleichbare Produkte ums Eck einkaufen würden). Da gehen wir lieber selber einkaufen und verwenden das gesparte Geld und die gesparte Zeit sinnvoller. Ein absolutes no go ist die Tatsache, dass man automatisch ein Abo abschließt. Da wir es nur wegen eines Gutscheines einmal ausprobieren wollten... Die Frage ist wer möchte sofort ein Abo abschließen, wenn er weder das Unternehmen noch seine Produkte, noch seinen Service kennt? Nicht zu empfehlen, da leider vollkommen überteuert !!!
 
Bei den von HelloFresh gelieferten Produkten handelt es sich nicht durchweg um Bio-Ware. Das Fleisch ist nie bio und bei den anderen Produkten ist es immer nur ein mehr oder weniger großer Teil. Auch "Premium" ist nur ein Werbebegriff. Ansonsten zitiert der Artikel leider viel aus den Angaben des Unternehmens, nur wenig wird kritisch hinterfragt. Von einem größeren Ernährungsmagazin erwarte ich da eigentlich etwas mehr.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Lieber Yannik K., danke für dein Feedback. Tatsächlich hat sich hier das kleine Zusatzwort "durchweg" eingeschlichen, obwohl "größtenteils" gemeint war – dies wurde nun korrigiert. Allerdings handelt es sich bei dem Produkttest um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der in diesem Fall sehr positiv war. Herzliche Grüße, dein EAT SMARTER-Team.
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