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Unfassbar! So werden aus Wildkräutern diese 7 leckeren Snacks

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 14. Okt. 2020
Wildkräuter-Mix

Selbst Gesammeltes wie Giersch, Gundermann, Gänsefingerkraut und Co. zu Hause in der Küche zu verarbeiten macht viel mehr Spaß, als mit Zutaten aus dem Supermarkt zu kochen. Wildkräuter sorgen nicht nur für ein echtes Freizeit-Event wenn man gemeinsam mit Freunden auf die Suche geht, sondern verfügen neben einem köstlichen Geschmack auch noch über Heilkräfte.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Brennnessel-Chips
  2. Wildkräuter-Quark
  3. Tomaten-Wildkräuter-Muffins
  4. Schafskäse mit Wildkräutern
  5. Wilde Pfannkuchen
  6. Frittierte Bärlauch-Blätter
  7. Saft mit Kräutern

Bevor es ans Sammeln der Wildkräuter geht, sollte man sich aber ein Bestimmungsbuch für Kräuter besorgen oder – noch besser – mit einem Experten losziehen. Dieser hat auch wertvolle Hinweise auf Standorte parat, von denen aufgrund von Umweltbelastungen oder hoher Hunde-Frequenz abzuraten ist.

1. Brennnessel-Chips

In der Kindheit hat fast jeder unangenehme Erfahrungen mit Brennnesseln gemacht. Jetzt ist die Gelegenheit für die Rehabilitation des brennenden Grünzeugs: In Suppen, Salaten oder als kleiner Snack schmeckt das vermeintliche Unkraut nämlich sehr lecker. Beim Sammeln ist es ratsam, Haushaltshandschuhe zu tragen, für die Verarbeitung können die brennenden Härchen durch Blanchieren außer Gefecht gesetzt werden. Brennnesselblätter, die in der Pfanne mit Olivenöl kurz kross gebraten werden sind eine gesunde Alternative zu Kartoffel-Chips.

2. Wildkräuter-Quark

Wildkräuter-Quark ist als Dip für Möhre, Gurke und Co. ein köstlicher Begleiter und macht sich auch gut als Brotaufstrich oder zu Pellkartoffeln. Als Quark-Zutaten passen Giersch, Bärlauch, Gundermann, Scharbockskraut und Löwenzahnblätter bestens zueinander. Eine Handvoll dieser Kräuter waschen, trocken schleudern und klein schneiden und in eine Mischung aus 250 Gramm Magerquark und 150 Gramm Joghurt geben. Je nach Geschmack Zwiebel, Knoblauch und Salz hinzufügen.

3. Tomaten-Wildkräuter-Muffins

Schmeckt nicht nur gut sondern eignet sich als extravaganter Snack auch zum Eindruckschinden: Muffins mit Brennnesseln, Giersch, Dost, Sauerampfer und Wiesenknopf. Je nach Saison kann die Mischung beliebig variiert werden. Die Kräuter kommen in einen Teig aus 125 Gramm Dinkelmehl, einem Päckchen Backpulver, 100 Gramm Butter, einem halben Teelöffel Zucker, zwei Eiern, einer Prise Salz und acht getrockneten Tomaten in Öl. Dann ab ins Muffin-Förmchen und für ca. 25 Minuten in den 200 Grad warmen Backofen.

4. Schafskäse mit Wildkräutern

Bestens geeignet für einen Weinabend mit Freunden ist eingelegter Schafskäse mit Wildkräutern. In der Marinade aus 100 ml Olivenöl, 30 ml Zitronensaft, 25 ml Wasser, zwei Knoblauchzehen und je einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer machen sich zum Beispiel Dost, wilder Oregano und Minze gut. Für das i-Tüpfelchen sorgen Beinwellblätter, mit denen die Schüssel für die Marinade ausgelegt wird. 300 Gramm gewürfelten Schafskäse und die Marinade darin vermengen und über Nacht stehen lassen. Wildkräuterblüten on top machen den Snack zusätzlich zu einem Hingucker.

5. Wilde Pfannkuchen

Pfannkuchen mit Huflattich, Taubnessel, Vogelmiere und Bärlauch haben sogar das Potenzial zum Sattmacher und können als Hauptgang aufgetischt werden. Etwa eine Tasse voll gehackter Kräuter kommt in den Teig aus 180 Gramm Mehl, 200 ml Buttermilch, 100 ml Sahne, 50 ml Sprudel, zwei Eiern, zwei Eigelb, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat.

6. Frittierte Bärlauch-Blätter

Manchmal muss es Frittiertes sein. Wenn Wildkräuter ins heiße Öl kommen, hat der schnelle Snack trotzdem einen Gesundheits-Faktor. Gesammelt werden sollten dafür 250 Gramm Bärlauchblätter, die gewaschen und sorgfältig getrocknet werden müssen. Der Frittierteig wird aus zehn Esslöffeln Mehl, 150 ml Mineralwasser, einem Esslöffel Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer angerührt. Dann in einer hohen Pfanne Öl erhitzen, die Bärlauchblätter durch den Teig ziehen und von beiden Seiten goldbraun backen. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

7. Saft mit Kräutern

Apfelsaft erhält eine ganz besondere, fein-herbe Note, wenn er über Nacht mit frisch gesammelten Kräutern aufgesetzt wird. Die Kräuter können je nach Geschmack und Saison zusammengestellt werden. Einfach in eine Flasche mit einem Liter naturtrüben Apfelsaft füllen und möglichst über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann durch ein feines Sieb geben und genießen.


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