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Stiftung Warentest

Veggie-Wurst: nur 6 Produkte "gut"

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

Veggie-Wurst oder auch andere Fleischersatzprodukte liegen nicht nur bei Vegetariern und Veganern im Trend, auch "Fleischesser" greifen gerne mal zur Alternative. Die Stiftung Warentest hat 20 fleischfreie Produkte getestet – mit einem enttäuschenden Ergebnis: Nur sechs der 20 getesteten Fleischimitate erhielten das Testurteil "gut". In einigen Produkten wurden besorgniserregende Mineralölrückstände gefunden. EAT SMARTER hat den Testsieger und den Verlierer.

Fränkische Bratwurst
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Veggie-Wurst und Co. im Test

Die Stiftung Warentest untersuchte für ihre aktuelle Oktoberausgabe 20 Fleischersatzprodukte. Von Seitan-Schnitzel über Veggie-Wurst aus Lupinen bis hin zu Soja-Frikadellen wurde die gesamte Bandbreite an Veggieprodukten unter die Lupe genommen. Bei den 20 getesteten Lebensmitteln handelte es sich bei acht Produkten um Bratwurstimitate sowie bei jeweils sechs weiteren Produkten um fleischlose Frikadellen und Schnitzel.

Getestet wurden neben etablierten Markenprodukten auch Discounterware hinsichtlich Tier-DNA, Schadstoffen, Zusatzstoffen sowie Eiweiß- und Fettgehalt. Das Testurteil: Nur sechs Fleischersatzprodukte wurden mit "gut" bewertet, der Großteil erhielt die Note "befriedigend". Für fünf der acht untersuchten Veggie-Würste reichte es lediglich für die Bewertung "ausreichend". Eines der getesteten Schnitzel fiel mit der Note "mangelhaft" gänzlich durch.

Die Testsieger und der Verlierer

Folgende Produkte schnitten mit dem Testurteil "gut" ab:

  • Veggie-Wurst und Veggie-Schnitzel von Valess (beide 2,0)
  • Bratmaxe Veggie-Griller von Meica (2,2)
  • Vegetarische Mühlenfrikadellen von Rügenwalder Mühle (2,3)
  • Vegane Soja-Schnitzel von Edeka Bio+Vegan (2,4)  
  • Frikadelle vegetarisch von Heirler (2,5)

Der große Verlierer im Test ist das Veggie-Schnitzel der Rügenwalder Mühle. Bei der Untersuchung konnten im Produkt 400 Milligramm Mineralölbestandteile pro Kilogramm nachgewiesen werden. Kein Wunder also, dass das "Schnitzel" mit einer mangelhaften Bewertung das Schlusslicht des Tests bildet.

Laut der Stiftung Warentest stuft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den gefundenen Mineralölkohlenwasserstoff Mosh (Mineral oil saturated hydro­carbons) als "potenziell besorgniserregend" ein. Auch bei fünf der acht gestesteten Veggie-Würste konnte Mineralöl nachgewiesen werden, allerdings in deutlich geringeren Mengen.

Die weiteren Platzierungen sowie Bewertungen im Einzelnen finden Sie hier.

Besorgniserregende Schadstoffe und kritische Zutaten

Wie gelangen Schadstoffe in diese Veggieprodukte? Eine Ursache für den erhöhten Mineralölgehalt kann Weißöl sein, welches in der Produktion als Hilfsstoff eingesetzt wird, berichtet die Stiftung Warentest. Zusätzlich besteht bis jetzt auch noch kein Grenzwert für Mosh.

Auch die vor allem bei Vegetariern und Veganern beliebte Hülsenfrucht Soja kann ebenfalls ein kritischer Bestandteil sein. Im Haupt­anbau­land Brasilien wird für Anbauflächen Regen­wald gerodet, zudem gibt es gentech­nisch veränderte Pflanzen. 

(emha)


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