Thromben

Bärlauch verhindert gefährliche Blutgerinnsel

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018
Bärlauch sorgt für Durchfluss in den Adern
Bärlauch sorgt für Durchfluss in den Adern

Bärlauch lässt das Blut besser fließen! Ähnlich wie Knoblauch sorgt er dafür, dass gefährliche Blutgerinnsel (Thromben) verhindert werden. EAT SMARTER erklärt, warum das so ist.

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Dass Knoblauch gerinnungshemmend wirkt, also die Verklumpung von Blutplättchen verhindert (Fachleute sprechen von Thrombozyten-Aggregationshemmung) haben Studien bereits belegt. Nun hat die Universität in Dresden einen einheimischen Verwandten des Knoblauchs, den Bärlauch, genauer untersucht. Dabei konnten die Forscher erstmals nachweisen, dass der Bärlauch dem Knoblauch in Bezug auf die Gerinnungshemmung in nichts nachsteht.

Bärlauch, Knoblauch, chemische Gerinnungshemmer

Für die Studien verglichen die Wissenschaftler verschiedene pflanzliche Extrakte von Bärlauch (Allium ursinum), Knoblauch (Allium sativum) und einem chemischen Gerinnungshemmer (Clopidogrel). Dabei zeigte sich nicht nur, dass Knoblauch und Clopidogrel die Verklumpung von Blutplättchen in ähnlicher Weise hemmen, sonders auch, dass Bärlauch dies in gleicher Stärke wie Knoblauch und Clopidogrel vermag. Zudem habe Bärlauch wie Knoblauch cholesterinsenkende, antioxidative und antiarteriosklerotische Wirkungen. Diese Eigenschaften können das menschliche Herz-Kreislaufsystem unterstützen – zum Beispiel, um im Umfeld einer Operation, die Entstehung von gefährlichen Blutgerinnseln (Thromben) zu verhindern.

Zudem kommen die sogenannten Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) bei Menschen zum Einsatz, deren Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko durch einen Krankheit heraufgesetzt ist. Mit den nun veröffentlichten Forschungsergebnissen bestätigen die Dresdner die traditionelle Anwendung von Bärlauchextrakten im Bereich des Herz- und Kreislauf-Systems. Mehr: Karger-Journal

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