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Neue Studie: Pflanzliches Protein senkt Cholesterin

Von Aaron Jöcker
Aktualisiert am 06. Sep. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. In der heutigen Studie betrachten wir, wie ein Umstieg auf pflanzliche Proteinquellen vor kardiovaskulären Krankheiten schützen kann.

Pflanzliches Protein
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Studie zur Ernährung

Genug Eiweiß zu essen ist wichtig. Der Körper benutzt die Aminosäuren aus dem Nahrungseiweiß, damit zahlreiche Körperfunktionen problemlos ablaufen können. So benötigen wir es etwa zum Aufbau und Erhalt unserer Muskulatur oder für ein funktionierendes Immunsystem.

Doch nicht nur die Menge, sondern ebenfalls die Quelle des Proteins ist von großer Bedeutung für unsere Gesundheit. Grade in der letzten Zeit richtet sich der Blick der Wissenschaft auf die pflanzlichen Eiweißlieferanten, wie Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.

Im Rahmen dieses wachsenden Interesses für eine pflanzenbasierte Ernährung untersuchten Forscher im Dezember 2017, welche Auswirkungen es beispielsweise auf unsere Cholesterinwerte hat, wenn tierisches Eiweiß durch pflanzliches Eiweiß ersetzt wird.

Wichtige Risikomarker im Fokus der Studie

Die Forscher konzentrierten sich bei ihrer Meta-Analyse auf randomisierte, Langzeitstudien, bei denen ausschließlich die Eiweißquelle verändert wurde. So wurden bewusst Ernährungsformen wie Vegetarismus oder Veganismus ausgeschlossen, um zu gewährleisten, dass die Ergebnisse sich nur auf die einzelne Ernährungsveränderung bezogen.

Gemessen wurde die Veränderung des LDL-Cholesterins, Nicht-HDL-Cholesterin und der Konzentration des Apolipoprotein-B bei den Probanden. All diese Messparameter sind wichtige medizinische Anhaltspunkte für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Arterien. Sie geben also auch Auskunft über das Risiko für die Entstehung von koronaren Herzkrankheiten, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Hülsenfrüchte

Verbesserte Cholersterin-Werte

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass sich die untersuchten Blutmarker durch den Austausch des tierischen Proteins signifikant verbesserten. Wer nur ein bis zwei Portionen tierischen Proteins pro Tag ersetze, könne die untersuchten Blutparameter um etwa 4 Prozent reduzieren, so die Wissenschaftler.

Die Vorteile von Pflanzenprotein seien schon vorher bekannt gewesen, doch habe man noch nie den direkten Austausch untersucht. Mehr randomisierte Studien seien ab diesem Punkt notwendig.

Fazit

Es kann also durchaus hilfreich sein, die eine oder andere Mahlzeit am Tag mit alternativen, pflanzlichen Proteinquellen zuzubereiten.

Wer also einfach mal den Kuhmilch-Joghurt durch Sojajoghurt ersetzt oder Fleisch und Fisch durch leckere Alternativen, wie Linsen, Tofu oder Kichererbsen, der tut seiner Gesundheit langfristig etwas Gutes. Auch für die bei Sportlern beliebten Eiweiß-Shakes, gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen, wie Reis-, Hanf- oder Sojaprotein.

Wer nach Inspiration für pflanzenbasierte Gerichte sucht, wird in diesem Online-Kochbuch mit Sicherheit etwas Passendes für die nächste Mahlzeit finden.

zur Originalstudie ►

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