Butter

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 04. Mai. 2020

Butter hat den gewissen Schmelz und zergeht besonders angenehm auf der Zunge. Der Geschmack von Butter passt genauso gut zu Kuchen wie zum Käsebrot, Butter verfeinert Saucen oder Gemüse. Butter verstärkt das Aroma vieler Lebensmittel. Weil unsere Verdauungssäfte Emulsionen aus Fett und Wasser besser zerlegen können als reine Fette, ist Butter leicht verdaulich.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Butter
  2. Das sollten Sie über Butter wissen
  3. Unsere liebsten Rezepte mit Butter
  4. Wie gesund ist eigentlich Butter?
  5. Welche Butter eignet sich wofür?

Infografik zu Butter

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik. 

Warenkunde Butter

Butter...

  • ...enthält verschiedene Vitamine: Von Natur aus enthält Butter die Vitamine D, E und K. Besonders hoch ist aber der Gehalt an Vitamin A: 100 Gramm Butter bringen es auf 360 Milligramm und sind darum eine gute Wahl für alle, die Wert auf gutes Sehen und schöne Haut legen.
  • ...ist ein reines Naturprodukt: Ob bio oder nicht – bei Butter kann man sich hierzulande darauf verlassen, dass sie wirklich nur enthält, was schon seit Jahrhunderten hineinkommt. Traditionell ist das der sich von frischer Milch absetzende Rahm, der durch maschinelles Kneten und Walken Wasser verliert und zum geschmeidigen Streichfett wird.
  • ...liefert nur wenig Laktose: Auch wer Laktose (Milchzucker) schlecht verträgt, kann sich Butter in aller Regel ohne Reue schmecken lassen: 100 Gramm Butter enthalten im Durchschnitt nur etwa 0,6 Gramm Laktose – das liegt immer noch in dem Bereich, der als "laktosefrei" gilt.
  • ...bringt eine gute Portion Calcium: Mit 115 Milligramm Calcium pro 100 Gramm liegt Butter zwar eher im unteren Mittelfeld bei den Milchprodukten. Trotzdem trägt auch Butter damit etwas bei, wenns um starke Knochen und Zähne geht.
  • ...enthält keine Ballaststoffe: Mit etwa 240 Milligramm Cholesterin pro 100 Gramm kann Butter zum Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten werden. Allerdings gilt nach Auffassung von Medizinern auch hier: Wer gesund ist, scheidet das meiste Cholesterin einfach wieder aus.
  • ...hat sehr viele Kalorien: Wir wissen es eigentlich alle: Wer abnehmen oder sein Gewicht halten will, lässt sich Butter besser nur selten schmecken. Tatsächlich lässt es sich nicht schönreden - Butter ist definitiv eine Kalorienbombe. Also lieber in Maßen genießen!
  • ...enthält viele gesättigte Fettsäuren: Das Milchfett in Butter setzt sich fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren zusammen. In geringeren Mengen ist das für Gesunde nicht unbedingt ein Problem; wer allerdings schon wegen Herz- und Gefäßerkrankungen in Behandlung ist, sollte sich Butter nur selten gönnen.
  • ...CO2-Bilanz: * Mit einem Emissionswert von über 260 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Butter schlecht. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.

Das sollten Sie über Butter wissen

Natürlich liefert Butter, wie jedes Fett, viel Energie, hier sind es immerhin 740 Kalorien pro 100 Gramm. Doch für viele Menschen ist der Cholesteringehalt bei Butter problematischer als die Kalorienmenge: Butter enthält mit 230 Milligramm mehr als dreieinhalbmal soviel Cholesterin wie ein Rumpsteak oder vollfetter Käse. Pflanzenfette dagegen sind vollkommen frei von dem Problemstoff. 

Dazu kommt die ungünstige Zusammensetzung des Fettes in Butter. Es besteht zu etwa zwei Dritteln aus gesättigten und zu fast einem Drittel aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Die besonders nützlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren gibt's in der Butter nur in Spuren. Es kommen zwar die fettlöslichen Vitamine A und D in guter Menge in Butter vor, aber das in vielen Pflanzenölen reichlich vorhandene und für den Fettstoffwechsel bedeutsame Vitamin E ist in Butter nicht zu finden. Wie alle Speisefette enthält auch Butter keine Ballaststoffe.

Unsere liebsten Rezepte mit Butter

Hier gelangen Sie zu allen Butter-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Butter?

Wer aus einer Familie stammt, in der Herz- und Kreislaufkrankheiten häufig vorkommen oder wer bereits Diabetes, hohen Blutdruck oder einen hohen Fett- oder Cholesterinspiegel hat, sollte mit Butter sparsam umgehen oder sogar ganz von Butter auf eine Diät-Margarine umsteigen. Wer trotz seiner Stoffwechselprobleme sein Brot am liebsten mit Butter bestreicht, nimmt am besten nicht mehr als 10 bis 20 Gramm Butter pro Tag, benutzt Pflanzenöle zum Kochen, meidet fette Fleisch- und Wurstwaren und isst dafür viel Vollkorngetreide und Gemüse.

Schlanke, sportliche Menschen mit normalen Laborwerten müssen sich keine Gedanken über ihren Butterverbrauch machen, wenn sie insgesamt viel Gemüse und wenig fette Sachen essen.

Welche Butter eignet sich wofür?

  • Salzbutter: Toll zum Verfeinern von gedünstetem Gemüse wie Erbsen oder Brokkoli. 
  • Sauerrahmbutter: Sie gehört in deftige Gerichte: Braten, Gulasch und würzige Saucen.
  • Mildgesäuerte Butter: Die beliebteste Buttersorte in Deutschland passt besonders zu mildem Käse.
  • Süßrahmbutter: Ideal zum Backen oder als Aufstrich unter Marmelade und Honig. 
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