Grana Padano

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 01. Mär. 2019
Lecker – Grana Padano. © alexandro900 - Fotolia.com
Lecker – Grana Padano. © alexandro900 - Fotolia.com

In Italien schätzt man Grana Padano sehr, bei uns lässt man ihn noch oft links liegen. Zeit, das zu ändern, denn der Hartkäse hat kulinarisch Einiges zu bieten!

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über Grana Padano wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  2. Unsere liebsten Grana Padano Rezepte
  3. Wie gesund ist eigentlich Grana Padano?
  4. Einkaufs- und Küchentipps für Grana Padano
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  5. Zubereitungstipps für Grana Padano

Das sollten Sie über Grana Padano wissen

Geriebener Käse aus Italien – mal ehrlich, wer denkt da schon an Grana Padano? Das Leben ist eben manchmal ungerecht, und dieser Hartkäse steht zumindest bei uns in Deutschland bis heute tief im Schatten seines weltberühmten Rivalen aus der Gegend um Parma. Verdient hat er das nicht, immerhin haben Grana Padano und Parmesan durchaus Gemeinsamkeiten: Vor allem gehören beide zu den feinkörnigen, festen und besonders harten Käsesorten, die man auf italienisch „grana“ (Krümel, Korn) nennt.

Und auch ein Grana Padano muss mindestens ein Jahr lang reifen, bevor er auf den Markt kommt. Ganz ähnlich wie bei seinem Konkurrenten aus Parma gibt es auch beim Grana Padano berühmte Ausnahmen, nach denen sich Kenner die Finger lecken: Aus der Gegend um Mailand kommt zum Beispiel der „Grana lodigiano“, der bis zu 5 Jahre im wohl temperierten Keller ruht und dadurch einen exquisiten, würzigen Geschmack bekommt.

Herkunft

Grana Padano kommt aus der Po-Ebene, die auf Italienisch „padano“ heißt.

Saison

Grana Padano kann man das ganze Jahr über kaufen.

Geschmack

Je nach Alter schmeckt Grana Padano leicht würzig bis sehr kräftig.

Unsere liebsten Grana Padano Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Grana Padano Rezepten. 

Wie gesund ist eigentlich Grana Padano?

In einem Punkt hat Grana Padano seinem berühmten Rivalen auf jeden Fall etwas voraus: Der Hartkäse bringt es nämlich im Durchschnitt auf nur 32 Prozent Fett und gehört damit zu den figurfreundlichsten Käsesorten überhaupt.

Mit ca. 1.200 Milligramm pro 100 Gramm hat Grana Padano außerdem einen beachtlich hohen Gehalt an Calcium zu bieten. Der Mineralstoff sorgt für gesunde Knochen und Zähne und gilt als beste Vorbeugung gegen die gefürchtete Osteoporose (Knochenschwund).

Nährwerte von Grana Padano pro 100g  
Kalorien 306
Eiweiß 19 g
Fett 5,9 g
Kohlenhydrate 44,3 g
Ballaststoffe 15,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Grana Padano

Einkauf

Kaufen Sie Grana Padano vorzugsweise am Stück – es gibt ihn sowohl abgepackt im Kühlregal als im gut sortierten Supermarkt auch an der Käsetheke.

Lagerung

Grana Padano hält sich sehr lange. Experten raten davon ab, ihn im Kühlschrank zu lagern und empfehlen stattdessen einen kühlen Keller. Wer den nicht hat, der verpackt den Käse am besten dick in Papier und legt ihn an den wärmsten Platz im Kühlschrank.

Vorbereitung

Je nach Reifezeit beziehungsweise Alter können Sie Grana Padano einfach mit dem Käsemesser- oder Hobel in dünne Scheiben schneiden, auf der Reibe zerkleinern oder in Stücke brechen.

Zubereitungstipps für Grana Padano

Sie können Grana Padano genauso verwenden wie Parmesankäse. Frisch gerieben schmeckt er super zur Pasta; fein gehobelt beziehungsweise geschnitten passt er perfekt zu Früchten und Wein. Zum Überbacken eignet sich der eher fettarme Grana Padano übrigens nicht. Zumindest nicht solo: Wenn Sie ihn zum Gratinieren verwenden möchten, sollten Sie ihn immer mit etwas fettreichem Käse vermischen, sonst verbrennt er.

(Koe)

Schreiben Sie einen Kommentar