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Holzapfel

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Vom Holzapfel haben Sie noch nie gehört? Das lässt sich ändern: In unserer Warenkunde lesen Sie alles Wissenswerte über diese uralte, wild wachsende Apfelsorte.

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Das sollten Sie über den Holzapfel wissen

Reife Holzäpfel an einem Strauch

Manchmal ist Nomen wirklich Omen - beim Holzapfel zum Beispiel, und das gleich doppelt: Er verdankt seinen Namen einerseits dem roh sehr holzigen Fruchtfleisch und andererseits dem sehr harten, rötlich-weißen bis rotbraunen Holz des Baums.

Auch „Wildapfel“ oder „gemeiner Apfel“ genannt, gehört der Holzapfel zu den ältesten Obstarten überhaupt. Schon um 5000 v. Chr. wuchsen Holzapfelbäume, die zwischen 3 und bis zu 10 Meter hoch werden können. Selbst Botaniker sind sich zwar nicht ganz sicher, trotzdem gilt der Holzapfel wohl zu Recht als einer der Urahnen unseres heutigen Speiseapfels.

Inzwischen zählt der Holzapfel bei uns zu den gefährdeten Pflanzenarten. Immer mehr Gartenbesitzer besorgen sich allerdings in Baumschulen einen oder mehrere Holzapfelsträucher und sorgen so dafür, dass der wilde Apfel nicht ganz ausstirbt.

Allein der Früchte wegen machen sich vermutlich die wenigsten die Mühe, denn roh sind diese kaum genießbar. Hinzu kommt, dass ein Strauch oder Baum nur wenige Holzäpfel trägt, die obendrein nur 2 bis 4 cm Durchmesser haben. 

Dafür blühen die Sträuche und Bäume des Holzapfels aber ganz besonders schön. Und immerhin: Gekocht beziehungsweise gegart können dann auch die kleinen Äpfelchen geschmacklich durchaus überzeugen.

Geschmack: Unreif schmeckt Holzapfel herb und sauer, mit zunehmender Reife bekommt er einen immer süßlicheren Geschmack. 

Herkunft: Holzapfel wuchs früher wild in ganz Europa, speziell in Mitteleuropa, bis hin nach Vorderasien. Heute kommt er in Deutschland fast nur noch als Kulturstrauch in privaten Gärten vor.

Wie gesund ist eigentlich Holzapfel?

Für den Holzapfel gilt im Prinzip Ähnliches wie für Äpfel generell: das Wildobst geht durchaus als gesund durch. Holzäpfel enthalten Fruchtsäuren, Fruchtzucker, Gerbstoffe, Spurenelemente sowie die Vitamine A, B und C.

Eine Besonderheit vom Holzapfel macht ihn nicht nur besonders beliebt als Basis für Marmeladen, sondern auch besonders gesund für Magen und Darm: Holzäpfel enthalten überdurchschnittlich viel des löslichen und gut verträglichen Ballaststoffs Pektin. 

Küchentipps für Holzapfel

Vorbereitung: Stiel abdrehen, waschen – das genügt im Prinzip. Anschließend brauchen Sie Holzäpfel je nach Rezept nur noch zu zerkleinern; das Kerngehäuse gart man mit.

Lagerung:  Holzapfel am besten möglichst bald nach dem Pflücken essen bzw. zubereiten oder bis ca. 3 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Zubereitungstipps für Holzapfel

Wer die richtige Menge für Marmelade, Kompott, Gelee, Saft oder Sirup zusammenbekommen möchte, der muss schon fleißig Holzäpfel sammeln. Denn, wie gesagt, so ein Holzapfel ist eher winzig und bringt kaum Gewicht mit. 

Meistens kommen Holzäpfel darum auch in der Kombi mit anderem herbstlichem Obst in den Topf. Erlaubt ist, was Ihnen gefällt: Holzapfel verträgt sich z.B. bestens mit Äpfeln, aber auch mit anderem Wildobst wie Eberesche oder Berberitze.

Rezepte mit Holzapfel

Rezepte mit Holzapfel finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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