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10 hilfreiche Fasten-Tipps

Von Aaron Jöcker
Aktualisiert am 04. Mär. 2019
© Unsplash/ Ben White
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Es gibt viele verschiedene Fasten-Methoden, aber ganz egal für welche Sie sich entscheiden: Sie können Ihre Fastenzeit unter anderem mit Leberwickeln, Ölziehen und regelmäßiger Bewegung unterstützen. Hier gibt es hilfreiche Fasten-Tipps.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Leberwickel
  2. Ölziehen
  3. Trockenbürsten
  4. Zungenreinigung
  5. Heilerde
  6. Meditation
  7. Bewegung
  8. Raus in die Natur
  9. Saunagänge
  10. Massagen und Ölbehandlungen
  11. Phasen des Fastens: Der richtige Ablauf
  12. Wissen zum Mitnehmen

Beim Fasten richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen. Während wir eine Auszeit von ständigen Mahlzeiten und unseren Alltagssorgen nehmen, soll unser Körper entlastet werden. In den Fettzellen zwischengelagerte Substanzen werden von der Leber und Niere ausgeschieden. Zugleich haben wir nun auch die Möglichkeit, uns mit den inneren Vorgängen zu beschäftigen und auch hier eine Form der mentalen Entgiftung zu betreiben. 

Sie möchten sich über unterschiedliche Fasten-Methoden informieren?
Hier geht's zur Fasten-Übersicht!

Es gibt verschiedene Maßnahmen zum Verstärken der Fastenzeit, die Sie ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können. Das sind unsere Fasten-Tipps:

1. Leberwickel

Leberwickel haben eine lange Tradition. Sie sollen die Entgiftungsarbeit der Leber unterstützen. Tränken Sie hierzu ein kleines Handtuch mit heißem Salzwasser und platzieren Sie es unterhalb der linken Brust, auf der Seite Ihres Oberbauchs. Nach etwa 30 Minuten können Sie das Handtuch wieder entfernen.

Decken Sie sich zusätzlich gut zu. Diese Zeit ist perfekt geeignet, um entspannender Musik zu lauschen oder ein wenig zu dösen. Die Hauptsache ist, dass Sie sich voll und ganz entspannen können.

2. Ölziehen

Das Ölziehen ist eine ayurvedische Heilmethode, mit deren Hilfe fettlösliche Schadstoffe im Mund gelöst und anschließend ausgespült werden können. Oliven-, Sesam- oder Sonnenblumenöl sowie Kokosöl sind dafür gut geeignet. Nehmen Sie am Morgen vor dem Zähneputzen einen gehäuften Teelöffel Öl in den Mund.

Ziehen Sie das Öl drei bis fünf Minuten durch die Zähne hin und her. Danach können Sie das Öl ausspucken und sich wie gewohnt die Zähne putzen. Sollten Sie nach zwei Minuten den Drang verspüren, das Ölziehen beenden zu müssen, dann tun Sie das. 

Wichtig ist, dass das Öl nicht heruntergeschluckt wird, denn Sie wollen die Schadstoffe ja loswerden und natürlich auch Ihre Fastenzeit nicht aus Versehen beenden. Es lohnt sich, diesen Fasten-Tipp einmal auszuprobieren.

3. Trockenbürsten

Um die Durchblutung der Haut anzuregen, den Kreislauf zu aktivieren und alte Hautschichten abzustreifen, ist morgendliches Trockenbürsten hervorragend geeignet. Hierzu benötigen Sie eine Bürste mit Naturborsten und einem langen Stiel. Bürsten Sie vor dem Duschen Ihren Körper sorgfältig ab. Eine naturkosmetische Bodylotion oder ein beruhigendes Körperöl spendet Ihrer Haut nach dem Duschen wertvolle Feuchtigkeit.

4. Zungenreinigung

Auch Ihre Zunge ist an der Entgiftung des Körpers beteiligt. Hierfür spricht der weiße oder gelbe Belag, den viele während des Fastens auf Ihrer Zunge entdecken. Mithilfe eines Zungenschabers, der in jeder Drogerie oder Apotheke erhältlich ist, lässt sich dieser Belag leicht entfernen.

Der beste Zeitpunkt für die Zungenreinigung ist am Morgen nach dem Ölziehen, bevor Sie Ihre Zähne putzen. Probieren Sie diesen Fasten-Tipp doch einfach mal aus!

5. Heilerde

Heilerde enthält reichlich Mineralstoffe und bindet Giftstoffe und Schwermetalle im Darm. Zudem hilft Heilerde auch bei Sodbrennen, Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall.

Bei Bedarf können pro Tag 1-2 Esslöffel Heilerde, entweder in Pulver- oder Kapselform, mit einem Glas Wasser trinken. 

6. Meditation

Wer täglich meditiert, senkt merklich seinen Stresspegel im Alltag. Die Fastenperiode ist ein idealer Zeitpunkt, um mit dem Meditieren anzufangen. Wichtig ist, regelmäßig zu üben.

Nehmen Sie sich für Ihre Meditation morgens vor der Arbeit, mittags in der Pause oder abends vor dem Schlafengehen zehn Minuten Zeit, um in sich zu gehen und einfach an nichts zu denken. Beobachten Sie beim Meditieren Ihren Atem. Um anfangs Ihre Konzentration zu unterstützen, können Sie bei jedem Atemzug mitzählen. Beim Einatmen zählen Sie "1", beim Ausatmen zählen Sie "2" bis Sie bei "10" angekommen sind und beginnen Sie dann wieder bei "1".

Ihre Gedanken werden unweigerlich abschweifen. Vielleicht werden Sie unruhig und wollen aufstehen. Diese Empfindungen sind vollkommen in Ordnung und ein wichtiger Teil der Meditation. Lernen Sie diese zu beobachten und kehren Sie wieder zu Ihrer Atemübung zurück, wenn die Unruhe abnimmt.

7. Bewegung

Bei aller Ruhe und Entspannung darf natürlich die körperliche Aktivität nicht zu kurz kommen. Regelmäßige Bewegung mobilisiert die Fettverbrennung, regt die Verdauung an und hilft bei der Erhaltung von wertvoller Muskelmasse.

Im Vordergrund steht Ihre körperliche Aktivität im Alltag. Nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug, machen Sie in Ihrer Mittagspause einen Spaziergang oder nehmen Sie das Fahrrad zur Arbeit. Auch der Hausputz kann eine wunderbare Gelegenheit sein, aktiver zu werden.

Daneben sind Walking, Spaziergänge, Schwimmen oder Yoga ideal geeignet, um Ihren Körper während des Fastens zu unterstützen.

8. Raus in die Natur

Eigentlich ein Fasten-Tipp, der ganz einfach umsetzbar ist. Ein gemütlicher Spaziergang in der Natur wirkt wahre Wunder, wenn es darum geht, dem Geist ein wenig Raum zu verschaffen. Hier können Sie neue Kraft tanken.

Auch der Körper braucht seine tägliche Dosis an Sonnenlicht. Sie sollten mindestens 15 Minuten pro Tag im Freien verbringen, um Ihrem Körper die Möglichkeit zu geben, genug Vitamin D zu produzieren. Vitamin D ist essenziell für ein funktionierendes Immunsystem sowie für starke Knochen. Ein Spaziergang durch den Park oder im Wald wirkt sich direkt positiv auf den Körper und die Seele aus.

9. Saunagänge

Die Entgiftung des Körpers wird durch regelmäßige Saunagänge unterstützt. Nach 10-15 Minuten in der heißen Sauna wird die Haut sehr stark durchblutet. Der Körper produziert große Mengen an Schweiß. Über den Schweiß werden gleichzeitig auch geringe Mengen an Giftstoffen ausgeschieden.

Bei der anschließenden kalten Dusche strömt das Blut von der Haut in die inneren Organe zurück. Auf diese Weise zirkuliert das Blut hin und her und unterstützt so die Entgiftung. Hier gilt: Je länger man die Kälte aushalten kann, desto stärker ist der Effekt.

10. Massagen und Ölbehandlungen

Zu dem letzten unserer Fasten-Tipps zählen Massagen. Im Ayurveda sind Massagen und Ölbehandlungen ein essenzieller Teil der Entgiftung. Hierzu können Sie eine ayurvedische Praxis oder ein Therapiezentrum aufsuchen.

Auch eine Thai- oder klassische Massage sorgt für Entspannung und unterstützt den Körper während der Fastenzeit.

Phasen des Fastens: Der richtige Ablauf

Wissen zum Mitnehmen

Wir haben hier einige Fasten-Tipps für Sie, um den Körper während des Fastens bei der Entgiftung zu unterstützen. Da gehören beispielsweise tägliches Ölziehen, Zungenreinigen sowie Trockenbürsten dazu. 

Ttägliche Meditation, Leberwickel, Saunagänge und Massagen sind ebenfalls hilfreiche Maßnahmen, um den Effekt des Fastens zu verstärken und sorgen darüber hinaus für die nötige Entspannung. Zudem sollten Sie sich täglich bewegen und in die Natur gehen. So bleiben Sie fit und Ihr Stoffwechsel in Schwung.

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Bisherige Kommentare

Bild des Benutzers Wiebke Stendorf
Leberwickel links auflegen??? Nach meinem Verständnis müsste der Wickel rechts aufgelegt werden.

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