Suppe, Brühe, Eintopf: So löffeln Sie richtig!

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Heiße Suppen wärmen den Körper und tun der Seele gut – besonders in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen ungemütlich ist. Noch dazu sind sie eine sehr schlanke und gesunde Mahlzeit, da sie überwiegend aus fettarmem und vitaminreichem Gemüse der Saison zubereitet wird. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Suppe, Brühe und Eintopf?

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Infografik zu Geflügelbrühe

Geflügelbrühe...

  • ... liefert wichtige Vitamine: Lässt man die Geflügelbrühe nicht gerade über Stunden kochen, enthält sie dank Hühnerfleisch und Gemüse eine gute Portion Vitamin K. Einen Extra-Schuss Vitamin C kann man ihr geben, wenn man sie mit reichlich frisch gehackter Petersilie bestreut und sie mit Zitronensaft abschmeckt.
  • ... stärkt das Immunsystem: Dass Geflügelbrühe gegen Viren wirkt, ist zwar wissenschaftlich nicht bewiesen. Trotzdem stimmt es, dass sie die Abwehrkräfte stimuliert: Hühnerfleisch enthält viel immunstärkendes Zink; das Gemüse liefert sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmender Wirkung.
  • ... hilft bei Schnupfen: Die schleimlösende Wirkung von Geflügelbrühe bei Erkältung ist keineswegs eingebildet: Je heißer man sie löffelt, umso besser werden die Schleimhäute durchblutet und entlastet.
  • ... muss nicht frisch gekocht sein: Selbst gemachte Geflügelbrühe schmeckt zwar den meisten besser. Wer auf den gesundheitlichen Vorteil Wert legt, kann aber zum Kochen auch tiefgefrorene Geflügelteile nehmen. Und sogar fertige Geflügelbrühe aus Glas oder Dose hat die gleichen Pluspunkte bei Erkältung und anderen Beschwerden!
  • ... beruhigt den Magen: Geflügelbrühe kann auch bei einem gereizten oder entzündeten Magen sowie bei Übelkeit hilfreich sein. Besonders wenn sie entfettet wird, tut sie außerdem bei Durchfall gut und führt dem Körper verlorene Stoffe zu, ohne zu belasten.
  • ... kann beim Abnehmen helfen: Vorausgesetzt, man lässt Geflügelbrühe kalt werden und nimmt dann die Fettschicht ab, enthält sie ausgesprochen wenige Kalorien und dann auch kaum noch Fett. So vorbereitet, eignet sich Geflügelbrühe perfekt als schlanker „Snack“ und dämpft dabei Hungergefühle.
  • ... ist asiatisch noch besser: Wer´s schärfer mag, kann die wohltuende Wirkung von Geflügelbrühe bei Erkältung und Grippe noch erhöhen. Frischer Ingwer und/oder Chilischote sorgen dafür, dass die Nasen- und Rachenschleimhaut noch stärker durchblutet wird - super gegen Triefnase und Halsweh! Ebenfalls gut: Scharfe, heiße Geflügelbrühe bringt ins Schwitzen.
  • ... CO2 Bilanz mittel: Mit einem Emissionswert zwischen 130 Gramm und 260 Gramm pro 100 Gramm, liegt die CO2-Bilanz von Geflügelbrühe im mittleren Bereich. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.

Suppe

Um die Suppe in einer richtig schönen Konsistenz löffeln zu können, werden zu allererst ein bis zwei Gemüsesorten in einem Topf mit etwas Öl angeschwitzt. So entfaltet sich ihr Aroma besser. Danach wird die Suppe mit Brühe oder Wasser aufgegossen und gekocht. Für die richtige Bindung und noch mehr Geschmack sorgen Mehl, Milch oder auch Sahne. Die fertige Suppe wird sämig püriert und heißt serviert.

Brühe

Für eine klassische klare Brühe köchelt Fleisch oder Gemüse bis zu mehreren Stunden in einem Kochtopf mit Wasser, um ihre tollen Aromen abzugeben. Dabei hat jede Art ihren eigenen Namen: So wird Rinderbrühe Bouillon genannt und Fisch- oder Wildbrühe als Fond bezeichnet. Brühen werden entweder mit einer Einlage oder pur genossen sowie als Grundlage für Suppen oder Eintöpfe weiterverwendet.

Eintopf

Eintopf

Ordentlich Power liefert der Eintopf! Während Suppen und Brühen eher als Vorspeise serviert werden, wird der deftige Eintopf als Hauptspeise aufgetischt. Er wird aus Fleisch und mehreren Sorten Gemüse zubereitet und kocht, ähnlich wie die Brühe, über mehrere Stunden, bis er heiß gelöffelt wird.

Kräuter: das i-Tüpfelchen

So richtig frisch und aromatisch werden Suppe, Brühe und Eintopf erst, wenn sie mit den passenden Kräutern verfeinert werden. So sollte bereits während des Kochens ein halbes Bund der Lieblingskräuter im Kochtopf mit köcheln – die andere Hälfte dann beim Servieren verwenden. Doch sie sorgen nicht nur für eine prima Würze im Gekochten: Kräuter enthalten die Vitamine A, B und C sowie Kalium, Calcium und Eisen. So wird die gesunde Mahlzeit gleich noch smarter!

Tomatensuppe

Darum so gesund!

In Suppe, Brühe und Eintopf landen neben Fleisch, Fisch oder Wild, überwiegend fett- und kalorienarme sowie saisonale Gemüsesorten. Beim Kochen sind der Kreativität deshalb keine Grenzen gesetzt und so können immer wieder neue leckere Variationen aufgetischt werden, die Groß und Klein lieben. Ein schlanker Genuss, der den Körper wärmt und ihn zusätzlich mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Tolle Rezept-Ideen mit Suppe, Brühe und Eintopf gibt es hier:

 

 

(jbo)

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