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Sahniges Geschmackserlebnis

Burrata: cremiger Trendkäse aus Apulien

Wer denkt, alle kulinarischen Geheimnisse seien erforscht, irrt zum Glück. Ein aktueller Newcomer ist zum Beispiel der Burrata - eine Art geadelter Mozzarella. Nach der Burrata lecken sich derzeit selbst Starköche wie Tim Mälzer die Finger. EAT SMARTER stellt den cremigen Käse aus Apulien vor.

Burrata: cremiger Trendkäse aus Apulien Burrata: cremiger Trendkäse aus Apulien

Auf den ersten Blick ähnelt Burrata dem Mozzarella – und in der Tat sind die Ähnlichkeiten keineswegs zufällig. Burrata gehört wie Mozzarella zu den italienischen Frischkäsen des Filata-Typs und wird auch damit hergestellt: Der gebrühte Käsebruch wird geknetet und gezogen, bis er die typische elastische Konsistenz von Mozzarella bekommt. Doch dann kommt der Clou: Burrata bekommt nun eine Füllung aus von Hand zerissenen Mozarellastückchen und Rahm. Dann wird der Burrata wie ein Säckchen verknotet und harrt in Salzlake solange, bis er gekauft wird.

Burrata: Frischer kann Käse kaum sein

Auf alle, die den Buratta dann essen, wartet eine kulinarische Überraschung: Hat man den Burrata nämlich aus der Folie oder den Blättern ausgewickelt und angeschnitten, fließt aus dem Inneren eine sahnig-cremige Frischkäsemasse. Und die zergeht auf der Zunge. Dass Burrata so frisch schmeckt, ist ein großer Pluspunkt des Frischkäses. Andererseits macht gerade ihre Frische den Burrata empfindlich.

Burrata: So bekommt man den Käse

Da der Käse langes Lagern übelnimmt, kommt der Burrata ein- bis zweimal pro Woche direkt aus der Heimat Apulien nach Deutschland. Daher ist es hier nicht leicht, den Burrata zu bekommen. Am ehesten findet man Burrata in den Feinkostabteilungen von großen Kaufhaussupermärkten oder mit etwas Glück bei spezialisierten Wochenmarkthändlern.

Daneben kann man Burrata aber auch im Internet bestellen, zum Beispiel bei www.gustini.de. Wer es probiert, den packt eine Art Jagdfieber. Denn nur einmal pro Woche hat man die Chance, Burrata zu bekommen. Ganz billig ist dieser kulinarische Spaß allerdings nicht: Das Kilo Burrata kostet rund 14 Euro plus Versand.

Burrata: So schmeckt er am besten

Ein exklusives Vergnügen also, das man am besten gebührend würdigt. Dabei gilt die Devise: Je schlichter man Burrata zubereitet, desto besser kommt die Delikatesse zur Geltung. Auf seiner Homepage zeigt Tim Mälzer im Video, wie simpel er den höchsten Geschmack aus dem Burrata herauskitzelt. Er richtet den Burrata einfach mit reifen Tomaten, frischem Basilikum, Olivenöl, Fleur de Sal und Bauernbrot an, mehr hält der Starkoch für unnötig. 

Man kann den Burrata auch noch durch leicht angeröstete Pinienkerne einen kleinen Extra-Kick geben; etwas frisch gemahlener Pfeffer schadet ebenfalls nicht.

Unser Geheimtipp: probieren Sie Burrata mit frisch gekochter Pasta. Einfach den Burrata mit den Fingern auseinanderzupfen und locker unter die heißen Nudeln mischen. Dazu noch fein geschnittene Kräuter und der berühmte kleine Schuss Olivenöl, fertig ist ein kulinarisches Gedicht zum Schwärmen!

(Koe)

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Bisherige Kommentare

 
1 Der Inhalt der Burrata besteht nicht aus Butter und Sahne sondern aus von Hand zerrissenen Mozzrellastücken (Straciatella) mit Sahne und etwas Salz vermischt. 2 Die Burrata ist nicht kalorienreicher als gewöhnliche Büffelmozzarella 3 Olivenöl ist für den typischen Burratageschmack tödlich und hat auf der Burrata nichts zu suchen ...da kann Tim Mälzer noch so viel darüber schwärmen. Genießt die Burrata möglichst frisch, bei Zimmertemperatur, je nach vorliebe mehr oder weniger Salz und Tabasco (ich nehme meinen selbstgemachten) drüber träufeln, ein Glas Wein dazu .....hmmm ... himmlischer Genuss.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Lieber Perry, Wir haben nun den Inhalt angepasst. Da gab es tatsächlich eine falsche Angabe. Was den Geschmack von Olivenöl angeht: darüber lässt sich streiten. Jeder isst die Burrata so, wie er mag. Es kommt natürlich auch auf die Qualität des Olivenöls an. Liebe Grüße
 
Ich liebe Olivenöl und konsumiere es literweise aber niemals direkt auf Mozzarella und ähnliches. Leider haben unsere lieben Europa-Bürokraten das einwickeln in Affodill-Blättern verboten. Diese gaben der Burrata noch einen zusätzlichen Geschmack.
 
Die einzige und wahre Form Buratta zu genießen, ist für mich: Buratta mit San Daniele Schinken etwas sehr gutes Olivenöl und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Keine Tomaten oder Melone oder Ruckola oder Basilikum. Purismus in Hochkultur!! LG Jörg
 
Der Burrata schmeckt als Dessert in einer Zwetschgensuppe absolut köstlich. Man findet dieses aussergewöhnliche und spezielle Dessert auf unserer Wildkarte ab 12. September. Eine tolle Sache.

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