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Rhabarber und Spinat

Oxalsäure macht stumpfe Zähne

Oxalsäure verursacht das Gefühl von stumpfen Zähnen. Grund dafür ist ein unlösliches Salz (Calciumoxalat), das sich aus Oxalsäure und Calcium bildet. Erfahren Sie hier, welche Lebensmittel Oxalsäure enthalten und was man gegen das Gefühl stumpfer Zähne machen kann.

Oxalsäure ist ursächlich für stumpfe Zähne Oxalsäure ist ursächlich für stumpfe Zähne

Oxalsäure verursacht das Gefühl stumpfer Zähne. Hinter diesem Phänomen steckt das Salz Calciumoxalat, das sich im Mundraum aus Oxalsäure und Calcium bilden kann. Doch in welchen Lebensmitteln findet man Oxalsäure? - Einen hohen Gehalt an Oxalsäure weisen zum Beispiel Rhabarber, Spinat und Sauerampfer auf. Werden diese Gemüsearten mit Milchprodukten verzehrt, bildet die Oxalsäure mit dem aufgenommenen Calcium das unlösliche Calciumoxalat. Dieses Salz bleibt auf den Zähnen haften und sorgt für das Gefühl stumpfer Zähne.

Was dagegen tun? – Am besten abwarten. Denn das Gefühl stumpfer Zähne verschwindet bereits nach wenigen Minuten von selbst. Zähne putzen sollte man aber erst, wenn man eine halbe Stunde gewartet hat. Der Grund: Der Zahnschmelz, der bereits durch das haftende Salz gefordert wurde, wird so nicht weiter verletzt.

Aufgepasst: Die Tücken des Gemüses

Menschen mit empfindlichen Nieren wird empfohlen, Rhabarber und Spinat immer in Kombination mit calciumhaltigen Lebensmitteln aufzunehmen. Grund ist ebenfalls die Oxalsäure, die sich mit dem körpereigenen Calcium verbinden und so zu Nierensteinen führen kann. Wird Calcium, durch beispielsweise Milchprodukte, extern hinzugeführt, reagiert die Oxalsäure bereits im Gaumen mit diesem zum Calciumoxalat. Dadurch schont man das körpereigene Calcium und verringert das Nierenstein-Risiko. Was bleibt, ist lediglich das Gefühl stumpfer Zähne. 

Risiko reduzieren: Oxalsäuregehalt im Gemüse verringern

Rhabarber: Bereits in der Schale des Rhabarbers sitzt eine große Menge an Oxalsäure. Deshalb senkt das Schälen der Rhabarberstange den Gehalt an Oxalsäure im späteren Gericht. Wird der Rhabarber zusätzlich kleingeschnitten und blanchiert verringert sich der Oxalsäuregehalt des Rhabarbers erneut und Sie können ihn beruhigt als Kompott, Chutney oder im Kuchen genießen.

Spinat: Beim Spinat hilft ebenfalls Blanchieren. Das kurze Garen im kochenden Wasser löst nach kurzer Zeit die Oxalsäure und der Spinat kann ohne Bedenken weiterverarbeitet oder verzehrt werden.

Hinweis: Das zum Blanchieren genutzte Wasser unbedingt entsorgen, da es nun einen erhöhten Oxalsäuregehalt aufweist!  

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(gan)

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Bisherige Kommentare

 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage an Sie: Mein Mann kann ganz schlecht Fleisch zerkleinern. Kann sein Gebiss stumpf werden. Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen. Meit freundlichen Grüßen gisela Thau