8 überraschende Fakten rund um die Brezel

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 19. Mai. 2020

Das geschlungene Gebäck hängt als Wappen der backenden Zunft über den Türen zahlreicher Bäckereien. Weizenmehl, Malz, Salz, Backhefe und Wasser steckt traditionell in der Laugenbrezel. Ihre Schlingung macht den regionalen Unterschied zwischen den Brezel-Hochburgen Bayern und Schwaben: Die bayerische Brezel hat dickere Arme als die schwäbische Variante mit ihren dünnen, knusprigen Ärmchen. Dafür mag man es im Schwäbischen gehaltvoller und mischt Milch oder Sahne in den Teig.

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1. Ein Gebäck, durch das die Sonne scheint

Die Ursprünge der Brezel gehen ins antike Rom zurück, wo sie in Form eines Ringbrotes bei kultischen Handlungen gereicht wurde. Im zweiten Jahrhundert übernahmen die Christen das Ringbrot für Ihr Abendmahl. Bis zum späten 12. Jahrhundert hatte sich aus dem Ring die charakteristische geschlungene Form entwickelt.

Wie, darum ranken sich verschiedene Legenden. Eine davon erzählt von Bäcker Frieder aus Urach, der zum Tode verurteilt werden sollte wenn es ihm nicht gelänge, ein Gebäck herzustellen, durch das dreimal die Sonne scheinen konnte. Andere Quellen gehen davon aus, dass die Form der Brezel von einem Mönch mit gekreuzten Armen inspiriert wurde.

Eine Frage, die viele brennend interessiert: Wie viel Kalorien hat eine Butterbrezel?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn nicht jede Brezel hat die gleiche Rezeptur und ist gleich groß. Durchschnittlich haben 100 Gramm Brezel etwa 310 kcal. Typische Brezeln haben ein Gewicht von 85 Gramm, sprich 263 kcal. Jetzt muss noch die Butter addiert werden. Etwa 10 Gramm sollten für eine Butterbrezel ausreichend sein, dies entspricht 74 kcal. Zusammen hat ein Butterbrezel daher in etwa 337 kcal. Möchten Sie den Kaloriengehalt etwas reduzieren, können Sie Halbfettbutter oder Frischkäse verwenden.  

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Bild des Benutzers Ralf Ost
Wer in Bayern lebt, dem größten Bundesland in der BRD, sollte sicherlich diverse Variationen einer Breze probiert haben. In der Tat werden einige Brezen in Bayern mit Schweineschmalz hergestellt. Geschmacklich natürlich etwas intensiver. Wer wegen dem "Schwein" ein Problem hat, sollte auch keine natürlichen Oragensäfte trinken, die häufig mit Schweineborsten bearbeitet werden.
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