STUDIENSCHAU

Abnehmen durch Sport ohne Ernährungsumstellung?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen wöchentlich einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. Heute informieren wir Sie darüber, dass Sport nicht zwangsläufig zu einer Abnahme von Körperfett führt.

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Studie zum Abnehmen

Wissenschaftler des Instituts für Ernährung und Gesundheitsförderung der Arizona State University fanden nun heraus, wie viel Einfluss regelmäßige Bewegung auf das Abnehmen hat.

81 übergewichtige Frauen zwischen 25 und 40 Jahren nahmen an der Studie teil. Die Ernährung der Testpersonen blieb unverändert, sie sollten lediglich dreimal die Woche unter Aufsicht 30 Minuten auf einem Laufband trainieren.

Die Forscher stellten die These auf, dass die Probandin mit dem höchsten Körperfettanteil am meisten Fett verlieren würde.

Überraschende Erkenntnis nach zwölf Wochen

Die Auswertung ergab, dass der Sport bei den Probanden nur zu einem minimalen Fettverlust geführt hatte – 55 Frauen hatten sogar einen höheren Körperfettanteil als zu Beginn der Studie.

Ursachen für die Zunahme an Körperfett könnte einerseits der gesteigerte Appetit nach der körperlichen Anstrengung, andererseits die Wahrnehmung der Probandinnen, durch die sportliche Betätigung eine größere Portion zu benötigen, sein.

Fazit: Ernährung beim Abnehmen wichtiger als Sport

Beim regelmäßigen Laufband-Training haben die Probandinnen jeweils etwa 350 Kilokalorien verbraucht. Um ein halbes Kilogramm Fett in einer Woche abzubauen, müssten sie 56 Kilometer zügig zurücklegen.

Eine Faustregel besagt, dass 7000 Kilokalorien eingespart werden müssen, um ein Kilogramm Fett zu verlieren.

Sport unterstützt uns beim Abnehmen und hat viele gesundheitliche Vorteile, aber um langfristig und effektiv Fett zu verlieren ist eine ausgewogene Ernährung unumgänglich.

Zur Studie ►

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