Grieß

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 01. Jul. 2020

Klein, fein und super lecker: Kein Wunder, dass nicht nur Babys Grieß lieben! Welche Pluspunkte er außer seinen geschmacklichen Vorzügen noch zu bieten hat, lesen Sie in unserer Warenkunde.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Grieß
  2. Das sollten Sie über Grieß wissen
    1. Geschmack
    2. Sorten
  3. Unsere liebsten Grieß-Rezepte
  4. Wie gesund ist eigentlich Grieß?
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Grieß
    1. Einkauf
    2. Lagerung
  6. Zubereitungstipps für Grieß

Infografik zu Grieß

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik. 

Grieß...

  • ...unterstützt die Verdauung: Grieß enthält 7 Gramm Ballaststoffe – das ist weniger als zum Beispiel in Vollkornmehl, aber doch genug, um mehr als 20 Prozent des Tagesbedarfs von 30 Gramm zu decken.
  • ...ist gut bekömmlich: Wer einen sehr empfindlichen Magen und Darm hat, verträgt Grieß grundsätzlich besser als Getreide in anderer Form – das liegt daran, dass die feinen Körnchen sehr viel leichter verdaulich sind als ganze Körner oder Grütze.
  • ...enthält viel Niacin: Grieß ist relativ reich an Vitamin B3, auch Niacin genannt: In 100 Gramm steckt etwa ein Viertel des durchschnittlichen Tagesbedarfs. Niacin spielt im gesamten Stoffwechsel eine wichtige Rolle und ist unter anderem für die Herstellung von Fettsäuren im Körper wichtig.
  • ...CO2-Bilanz: Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Grieß gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.
  • ...liefert Proteine: Mit knapp 11 Gramm Eiweiß je 100 Gramm liegt Grieß als Protein-Lieferant gar nicht schlecht im Rennen. Besonders günstig ist die Kombi aus Grieß mit Milch oder Milchprodukten, weil der Körper so pflanzliches und tierisches Eiweiß zugleich bekommt.
  • ...enthält Gluten: Bei Grieß sollten alle, die auf Klebereiweiß mit Unverträglichkeit reagieren aufpassen: In der Regel wird er aus Weizen hergestellt und enthält entsprechend viel Klebereiweiß (Gluten).
  • ...hat viele Kohlenhydrate: Diabetiker und Low-Carb-Fans genießen Grieß ebenfalls besser nur in Maßen, denn mit rund 70 Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm belastet er das Carbs-Konto ziemlich stark.

Das sollten Sie über Grieß wissen

Zu den frühesten kulinarischen Erinnerungen gehört für die meisten von uns Grieß, den fast jedes Baby mit Milch zu Brei gekocht bekommt. Meistens handelt es sich dabei um Grieß aus Weizen, aber die feinen Körnchen stellt man auch aus anderem Getreide her. Ganz genau betrachtet ist Grieß nämlich ein Sammelbegriff für zerkleinerte Getreidekörner.

Um Grieß so fein zu bekommen, mahlt man die Getreidekörner mehrfach auf Stahlwalzen und siebt nach jedem Durchlauf aus, bis der Grieß die gewünschte Größe erreicht hat. Durch das Zerkleinern kann sich das in den Körnern enthaltene Klebereiweiß besonders gut entfalten, sodass schon bei kurzem Aufkochen mit Flüssigkeit wie Milch, Wasser oder Brühe eine Bindung in Grießbrei entsteht.

Übrigens bleiben selbst beim Vermahlen von Vollkorngetreide maximal 70 Prozent der ursprünglich darin enthaltenen Stoffe erhalten. Das ist zwar immer noch deutlich mehr als bei Grieß aus geschältem Getreide, aber nicht genug für ein echtes Vollkornprodukt.

Geschmack

Grieß schmeckt angenehm mild.

Sorten

Die Konsistenz von Grieß liegt dabei etwa zwischen der ganz feinen von Mehl und der groben von Schrot. Hergestellt wird Grieß aus Weich- und Hartweizen, aus Maiskörnern (dann nennt man ihn Polenta) sowie seltener auch aus Reis. Neuerdings gibt es in Naturkost- und Bio-Läden auch Grieß aus Dinkel.

Grundsätzlich unterscheidet man nach feinem, mittelfeinem und grobem Grieß. In der Praxis bekommt man aber fast immer feinen Grieß, dessen Körnchen etwa 0,3-0,5 Millimeter Durchmesser haben.

Unsere liebsten Grieß-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Grieß-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich Grieß?

Wie Getreide generell kann auch Grieß mit einem niedrigen Fettgehalt und einem hohen Protein- und Ballaststoffanteil punkten. Besonders günstig ist Grieß für alle mit empfindlichem Magen und Darm, denn durch die feine Zerkleinerung ist Getreide in dieser Form sehr viel besser bekömmlich als ganze Körner oder Grütze.

Nährwerte von Grieß pro 100 g  
Kalorien 328
Eiweiß 12 g
Fett 1 g
Kohlenhydrate 70 g
Ballaststoffe 7 g

Einkaufs- und Küchentipps für Grieß

Einkauf

Grieß aus Hart- und Weizen oder Mais bekommt man in jedem Supermarkt, den üblichen Weichweizen-Grieß finden Sie auch beim Discounter. Im Bio-Laden oder Reformhaus gibt es außerdem alle Varianten von Grieß auch in Öko-Qualität.

Lagerung

Lagern Sie Grieß möglichst trocken und kühl, am besten in der Speisekammer oder im Vorratsschrank.

Zubereitungstipps für Grieß

Je nach Art des dafür verwendeten Getreides können Sie mit Grieß klassisch deutsch oder mediterran, süß oder herzhaft kochen. Weichweizen-Grieß eignet sich zum Beispiel perfekt für Kuchen, für leckeren Grießbrei oder Grießflammeri und besonders lockere, weiche Grießklößchen.

Wer lieber eine Suppeneinlage mit etwas mehr Biss mag, nimmt für die Klößchen Grieß aus Hartweizen. Er ist auch die richtige Wahl, wenn Sie Gnocchi, Knödel, Nocken oder Kroketten aus Grieß zubereiten möchten. Außerdem lässt sich mit Hartweizengrieß wunderbar selbstgemachter Pastateig herstellen.

Für italienische Polenta-Gerichte passt am besten der gleichnamige goldgelbe Grieß aus Maiskörnern.

Perfekt für Babybrei, Pudding und Flammeris sowie zum Backen von Kuchen ist sehr feiner Grieß, dessen Körnchen einen maximalen Durchmesser von 0,3-0,4 mm haben.

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