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Wissenschaftlich geprüft

5 Gründe: Darum ist Petersilie gesund

Von Kira Tessel
Aktualisiert am 09. Jul. 2019
© Unsplash / Tomasz Olszewski
© Unsplash / Tomasz Olszewski

Was macht Petersilie gesund? Wir verraten Ihnen, warum die grünen Blättchen mehr als nur ein dekoratives Suppentopping und echte Kräuterpower für Körper und Seele sind.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Ist reich an Nährstoffen
  2. Ist in der Krebsforschung interessant
  3. Ist vielversprechend in der Diabetestherapie
  4. Kann die Herzgesundheit fördern
  5. Sollte bei Arthrose öfter verzehrt werden
  6. Unsere 30 besten Petersilien-Rezepte
  7. Wissen zum Mitnehmen

Seit der Antike werden Küchenkräuter und Gewürze als Aroma, zur Konservierung und Heilung eingesetzt. Zum Teil werden ihnen antioxidative, antimikrobielle, entzündungshemmende und protektive Effekte auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben. 

Petersilie findet vielfältige Verwendung in der Küche und eignet sich perfekt zum Abrunden von Suppen oder Salaten. Das gesunde Küchenkraut hat einen würzigen bis leicht pfeffrigen Geschmack, doch neben dem kulinarischen Aspekt liefert Petersilie uns mehr als nur köstliche Aromen. Was die grüne Petersilie gesund macht und wie Sie sie am besten in Ihren Speiseplan integrieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Unsere 3 liebsten Petersilien-Rezepte:

1. Ist reich an Nährstoffen

Das macht Petersilie gesund: Hätten Sie gewusst, dass Petersilie neben Sanddorn, roter Paprika und schwarzen Johannisbeeren zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt auf 100 Gramm gehört? In der Regel werden jedoch in einem Gericht nur kleinere Mengen des grünen Krauts verarbeitet, weshalb andere Vitamin-C-Lieferanten weitaus populärer sind.

Eine übliche Portion Petersilie von 2 Teelöffeln (8 Gramm) liefern zarte 4 Kalorien. Neben Vitamin C ist Petersilie reich an Provitamin A, Vitamin K sowie Kalium und Calcium. Für eine ordentliche Portion Nährstoffe sollten Sie Petersilie nicht nur ab und zu sparsam übers Essen streuen, sondern das Kraut so oft wie möglich unter den Salat mischen, ein leckeres Pesto oder einen Smoothie daraus zaubern. So wird die Mahlzeit nicht nur farblich ein Hingucker, sondern liefert wichtige Mikronährstoffe für unsere Gesundheit (1). 

Petersilie hat kaum Kalorien, bringt aber ordentlich Geschmack! Auch die Nährwerte können sich sehen lassen:

Petersilie (frisch) 100 Gramm
Kalorien 53 kcal
Kohlenhydrate 7,4 g
Eiweiß 4,4 g
Fett 0,4 g

Tipp: Geben Sie die Petersilie am besten nach Ende der Garzeit zu Ihrem Essen. So bleiben mehr der wertvollen Inhaltsstoffe enthalten und das frische Aroma geht nicht verloren.

Lesen Sie auch: Warenkunde über Petersilie mit interaktiver Grafik

Merke!

Grün und gesund: In höheren Mengen ist Petersilie eine hervorragende Quelle für Vitamin C, Provitamin A, Vitamin K, Kalium und Calcium.

2. Ist in der Krebsforschung interessant

Das in Petersilie enthaltene Apigenin wurde als potenzielles chemopräventives Mittel gegen Krebs hervorgehoben. Es handelt sich hierbei um ein Flavon, das nicht nur in Petersilie, sondern auch in Sellerie und Fenchel vorkommt (2). 

Epidemiologische Studien legen nahe, dass eine Ernährung, die reich an Flavonen ist, mit einem verringerten Risiko für bestimmte Krebsarten einhergeht. Insbesondere Brustkrebs, Prostatakrebs und Krebsarten des Verdauungstraktes. Es wird außerdem vermutet, dass Apigenin auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologischen Störungen Schutz bieten kann. Vor allem die sekundären Pflanzenstoffe machen Petersilie gesund, weshalb das Kraut öfter auf dem Speiseplan stehen sollte (3). 

Merke!

Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass das Apigenin aus Petersilie das Potenzial für die Entwicklung von chemopräventiven Mitteln gegen Krebs hat.

Sie wollen Petersilie selber anbauen?

3. Ist vielversprechend in der Diabetestherapie

Petersilie enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, welche sich bekanntermaßen positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Ein Forscherteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE)  konnte im Labor erstmals zeigen, dass die Stoffe Luteolin und Apigenin die Zucker- und Fettsynthese herunterregulieren können. 

Diese Beobachtung ist jedoch noch nicht ausgereift, kann aber besonders hinsichtlich einer Diabeteserkrankung interessant sein. Durch eine senkende Wirkung auf die Blutzuckerwerte könnte eine Leberverfettung vorgebeugt werden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse könnten Ansätze für neue Ernährungsstrategien und pflanzliche Diabetesmedikamente entwickelt werden (4). 

Ob diese Entdeckung der Beginn neuer Therapiemethoden wird, bleibt abzuwarten. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse bleibt Grundlage jeder Diabetesbehandlung – es bedarf keiner speziellen Diabetes-Diät. Schaden kann eine extra Ladung an Petersilie jedoch nicht und wenn es schmeckt, darf ruhig öfter zugegriffen werden!

Achtung: Aufgrund des höheren Apiol-Gehalts in Petersilie sollten vor allem Schwangere und Nierenerkrankte sie nur in kleinen Mengen verzehren.

Merke!

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das in Petersilie enthaltene Apigenin ein hilfreiches Mittel in der Diabetestherapie sein könnte.

4. Kann die Herzgesundheit fördern

Ein weiterer Pluspunkt, der Petersilie gesund macht: Kalium. Eine hohe Kaliumzufuhr kann bei Hypertonie Patienten eine blutdrucksenkende Wirkung haben und somit auch das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren. Die DGE gibt einen Schätzwert von 4000 Milligramm Kalium als Bedarf für einen Erwachsenen pro Tag an (5). 

Petersilie weist einen ungefähren Kaliumgehalt von 554 Milligramm pro 100 Gramm auf, jedoch schwanken bei Naturprodukten die Messwerte der Mikronährstoffe und hängen von Anbau, Ernte und Jahreszeit ab. Petersilie wirkt aufgrund des hohen Kaliumgehalts entwässernd und kann die Nierentätigkeit und Harnbildung anregen  (6).

Petersilie enthält außerdem Carotinoide. Eine groß angelegte Studie mit mehreren tausend Teilnehmern konnte zeigen, dass Personen mit höherem Carotinoidspiegel die Sterblichkeitsrate bei Herzkrankheiten niedriger war als bei Personen mit niedrigeren Werten (7). 

Merke!

Petersilie kann aufgrund ihres hohen Kalium- und Carotinoidgehalts dazu beitragen, die Herzgesundheit zu verbessern.

5. Sollte bei Arthrose öfter verzehrt werden

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit – mit zunehmendem Alter und Übergewicht steigt auch das Risiko zu erkranken. Bei den Betroffenen ist der Bedarf an bestimmten Nährstoffen und Antioxidantien erhöht. Eine spezielle Diät bei Arthrose gibt es nicht, jedoch kann eine entzündungshemmende Kost die Symptome durchaus lindern. 

Lesen Sie auch: Die 7 besten entzündungshemmenden Lebensmittel

Auf Grundlage einer überwiegend pflanzlichen Kost sollten entzündungshemmende Kräuter und Gewürze öfter auf dem Speiseplan stehen – neben Kurkuma, Ingwer und Knoblauch stellt sich auch die Petersilie als gesund heraus (8). 

Merke!

Petersilie punktet mit verschiedenen gesundheitsförderlichen Eigenschaften, die im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zur Linderung von Arthrose-Symptomen beitragen kann.

Hier gibt es leckere Petersilien-Rezepte:

Wissen zum Mitnehmen

Warum Petersilie gesund ist, lässt sich auf unterschiedliche Inhaltsstoffe zurückführen. Für alle, die optisch und geschmacklich auf ihre Kosten kommen wollen, ist Petersilie eine gesunde Möglichkeit, um das Essen aufzuwerten. Petersilie bringt viel Geschmack, dabei wenig Kalorien und super Nährwerte auf den Teller.

Vor allem der hohe Vitamin C-, Provitamin A- und Kaliumgehalt machen Petersilie gesund. Um auch von den wertvollen Mikronährstoffen profitieren zu können, sollte man sich jedoch auch mal auf größere Mengen des grünen Küchenkrauts einlassen: Smoothies, Salat und Pesto bieten hier leckere Möglichkeiten. Petersilie ist ein aromatischer und vielseitiger Begleiter für eine smarte und gesunde Ernährung. 

Was die einzelnen Bestandteile von Petersilie betrifft, sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe besonders vielversprechend – es besteht noch Forschungsbedarf. Jedoch scheint es, als könne Petersilie unter anderem zur Prävention bestimmter Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen und Diabetes nützlich sein.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten

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