Wissenschaftlich geprüft

Sternfrucht (Karambole)

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 02. Jul. 2020
Sternfrucht - Köstlichkeit aus Malaysia
Sternfrucht - Köstlichkeit aus Malaysia

Nicht nur dekorativ, sondern auch voller Vitamine: Was Sie über die Sternfrucht wissen sollten und was die Karambole so gesund macht, erfahren Sie hier.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Das sollten Sie über die Sternfrucht wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  2. Unsere liebsten Sternfrucht-Rezepte
  3. Wie gesund ist eigentlich die Sternfrucht?
  4. Sternfrucht – gut zu wissen
  5. Einkaufs- und Küchentipps für Sternfrucht
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  6. Zubereitungstipps für Sternfrucht
  7. FAQs – die häufigsten Fragen
    1. Sternfrucht – wie isst man sie?
    2. Was kostet eine Sternfrucht?

Alle Jahre wieder hat die Karambole im Dezember ihren ganz großen Auftritt: Sie passt mit ihrer einzigartigen Form einfach perfekt zu weihnachtlichen Gerichten! Aber es lohnt sich durchaus, die Sternfrucht auch zu anderen Jahreszeiten zu genießen.

Das sollten Sie über die Sternfrucht wissen

Warum die Karambole den deutschen Namen Sternfrucht trägt, erschließt sich sofort, wenn man sie zerkleinert: Durch ihre längliche und stark gerippte Form ergeben sich höchst dekorative Sterne, wenn man sie in Scheiben schneidet. Das begeistert nicht nur Kinder und macht die Sternfrucht zur oft und gern genutzten Zutat, sondern auch Cocktailbars nutzen die Frucht für exotische Drinks oder in Eiscafés für tropische Eisbecher.

Die Sternfrucht wächst an einem von zwei Arten des Gurkenbaums und wird unreif geerntet. Bei längerem Lagern reift sie nach und färbt sich mit der Zeit gelbgrün bis gelb. Die sehr kleinen, im Fruchtfleisch steckenden Kernchen stören den Genuss kaum und sind uneingeschränkt essbar.

Herkunft

Als ursprüngliche Heimat der Sternfrucht gelten Südostasien, Indien und Malaysia. Heute wächst die Karambole aber auch in anderen tropischen und subtropischen Ländern wie Südamerika, Afrika, Florida, China, Indonesien und auf den karibischen Inseln.

Saison

Die Sternfrucht kommt das ganze Jahr über aus Malaysia und anderen Anbauländern zu uns.

Geschmack

Dass man die Sternfrucht auch manchmal Baumstachelbeere nennt, deutet auf ihren Geschmack hin, der dem unserer Stachelbeeren ähnelt. Das Fruchtfleisch reifer Karambolen schmeckt aromatisch-süß mit säuerlicher Note; unreife Sternfrucht hingegen schmeckt dank ihres wesentlich höheren Gehalts an Oxalsäure sehr viel saurer.

Unsere liebsten Sternfrucht-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Sternfrucht-Rezepten.

Wie gesund ist eigentlich die Sternfrucht?

Praktisch fettfrei, extrem kalorienarm und dafür relativ reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Eisen und Magnesium: Die Sternfrucht ist ein Genuss ohne Reue. Mit rund 34 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm steuert ihr feines Fruchtfleisch außerdem mehr als ein Drittel zu unserem täglichen Bedarf von 100 Milligramm bei.

Außerdem ist die Sternfrucht eine ausgezeichnete Quelle für gesunde Pflanzenstoffe, darunter Quercetin, Gallussäure und Epicatechin. Diese Pflanzenstoffe haben antioxidative Eigenschaften und sind gut für die Gesundheit (1).

Hier finden Sie die Nährwerte von 100 Gramm Sternfrucht im Überblick (2):

Nährwerte von Sternfrucht pro 100 Gramm  
Kalorien 30
Eiweiß 1,2 g
Fett 0,5 g
Kohlenhydrate 3,5 g
Ballaststoffe 1,9 g

Sternfrucht – gut zu wissen

Falls Sie unter einem bekannten Eisenmangel leiden, ist die Sternfrucht nicht gerade das optimale Obst: Sie enthält reichlich Oxalsäure, die zusätzlich die Aufnahme von Eisen im Körper blockiert.

Einkaufs- und Küchentipps für Sternfrucht

Einkauf

Sternfrüchte können Sie in gut sortierten Supermärkten, in Obst- und Gemüseläden oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Da die Sternfrucht nicht zuletzt als essbare Deko verwendet wird, kommt es bei ihr besonders auf gutes Aussehen an.

Trotzdem sind leicht braun verfärbte Außenkanten kein Zeichen für mindere Qualität. Man kann sie einfach mit einem scharfen Messer entfernen. Wer es etwas süßer mag, kauft aber am besten sehr reife Karambolen, die man an einer satt-gelben Farbe und ihrem leicht an Jasmin erinnernden Duft erkennt.

Lagerung

So lange die Sternfrucht noch hellgrün ist, lässt sie sich problemlos bei 8 bis 10 Grad Celsius bis zu zwei Wochen lagern; sie reift dabei noch nach. Reife Sternfrüchte dagegen vernascht man besser möglichst zügig.

Vorbereitung

Um sie in voller Schönheit zu genießen, braucht es bei der Sternfrucht wenig Aufwand: Einfach gründlich waschen, trockentupfen, die harten und spitzen Enden abschneiden und dann in Scheiben schneiden – mehr gibt es hier nicht zu tun.

Zubereitungstipps für Sternfrucht

Mit ihrem erfrischenden Geschmack schmeckt die Sternfrucht roh am besten, und wegen des hohen Wassergehalts eignet sie sich auch nur sehr bedingt zum Garen. Wenn man die Sternfrucht erhitzen möchte, wie zum Beispiel für unsere kalorienarmen und raffinierten gegrillten Thai-Spieße, dann sollte das so kurz wie möglich sein.

Am besten passt sie aber roh überall dort, wo man Leckerem schon rein optisch eine tropisch-exotische Note geben möchte. Roh in Scheiben geschnitten bereichert sie keineswegs nur Bowlen, Cocktails und Smoothies, Obstsalate, Eisbecher, feines Gebäck und andere Desserts! Die Sterne aus der Karambole machen außerdem bei exotischen Gerichten mit Fisch, Seafood, Fleisch, Geflügel als essbare Deko eine super Figur.

FAQs – die häufigsten Fragen

Sternfrucht – wie isst man sie?

Sie können die Sternfrucht hervorragend roh essen. Wenn Sie sie quer in Scheiben schneiden, erhalten sie kleine Sterne. Prima zum Garnieren von Süßspeisen oder Getränken!

Was kostet eine Sternfrucht?

Eine Sternfrucht können Sie, je nach Anbieter, bereits ab 1,50 Euro pro Stück kaufen.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten
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