Wassermelone

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 20. Mai. 2020
Wassermelone

Ganz schön dick, so eine Wassermelone: Bis zu 20 Kilo kann sie wiegen – und ist doch ein Geheimtipp für alle, die schlank bleiben wollen. Das Geheimnis ist der mit rund 95 Prozent hohe Wassergehalt, der die Wassermelone zu einer super gesunden und kalorienarmen Nascherei macht.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Infografik zu Wassermelone
  2. Das sollten Sie über Wassermelonen wissen
    1. Herkunft
    2. Saison
    3. Geschmack
  3. Sorten
  4. Unsere liebsten Wassermelonen-Rezepte
  5. Wie gesund sind eigentlich Wassermelonen?
  6. Gesundheitsvorteile von Wassermelonen
  7. Einkaufs- und Küchentipps für Wassermelonen
    1. Einkauf
    2. Lagerung
    3. Vorbereitung
  8. Zubereitungstipps für Wassermelonen

Infografik zu Wassermelone

Sie möchten mehr über die einzelnen Punkte der folgenden Infografik erfahren? Dann finden Sie mehr Informationen unterhalb der Grafik. 

Wassermelone...

  • ...senkt den Blutdruck: Sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch steckt die Aminosäure Citrullin, die im Körper in Arginin umgewandelt wird. Diese Aminosäure wiederum sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße weiten und das Blut leichter zirkulieren kann – so wird einem hohen Blutdruck auf effektive und köstliche Weise entgegengewirkt.
  • ...ist zucker- und fettarm: Der hohe Wassergehalt von Wassermelone macht sie zur perfekten Schlankfrucht, an der sich Figurbewusste ohne Reue und mit Genuss satt essen können. Und obwohl sie angenehm süß schmeckt, ist Wassermelone auch zuckerarm.
  • ...schützt die Haut: Eine relativ große Portion an Vitamin A, sorgt für eine schöne Haut.
  • ...enthält reichlich Kalium: Kalium wird vor allem für die Energieproduktion benötigt. Es regelt außerdem das Gleichgewicht von Säuren und Basen und ist an der Regulation des Wasser-Elektrolyt-Haushalts beteiligt. Außerdem wird Kalium für die Funktionen von Muskelreizen, Muskelkontraktionen, Enzymen und Nieren benötigt.
  • ...CO2-Bilanz: Mit einem Emissionswert von unter 130 Gramm pro 100 Gramm, ist die CO2-Bilanz von Wassermelone gut. Die CO2-Werte basieren auf den Berechnungen des IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und wurden für jedes Lebensmittel jeweils einzeln als „durchschnittliches Lebensmittel“ bilanziert, wie diese in Deutschland verkauft werden. Sie berücksichtigen den Produktionsort, die Produktionsmethode, alle damit verbunden Transporte, die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung anteilig. Die Emissionen aller Treibhausgase wie z. B. Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) wurden berücksichtigt und in CO2-Äquivalente umgerechnet. Vereinfacht wird allerdings nur von CO2 gesprochen.
  • ...kann das Krebsrisiko verringern: Das ansonsten vor allem in Tomaten und Tomatenprodukten vorkommende Lycopin ist auch in Wassermelonen vorhanden. Das starke Antioxidans stärkt unser Immunsystem und schützt unsere Zellen vor schädlichen Umwelteinflüssen und damit auch vor der Entstehung von Krebserkrankungen.
  • ...ist gut für die Augen: Nennenswerte Mengen von Vitamin C bietet Wassermelone nicht, dafür steckt im Fruchtfleisch aber immerhin eine relativ große Portion an Vitamin A, das für eine schöne Haut und für gutes Sehen sorgt.
  • ...kann zu Magenbeschwerden führen: Einige Bitterstoffe im Fruchtfleisch der Wassermelone können bei größeren Mengen bei einem sehr empfindlichen Magen für Beschwerden sorgen. Das gilt auch für überreife Wassermelone!

Das sollten Sie über Wassermelonen wissen

Wie die Wassermelone zu ihrem Namen kam, lässt sich leicht erklären: Ganz ähnlich wie die mit ihr über ein paar Ecken verwandte Gurke besteht sie zu rund 95 Prozent aus Wasser. Und genau wie ihr grüner Vetter zählt die Wassermelone keineswegs zu den Früchten, auch wenn man sie meistens so isst, sondern in Wahrheit zur weitverzweigten Familie der Kürbisgewächse.

Mit dem Kürbis hat die Wassermelone auch Größe und Gewicht gemeinsam: Je nach Sorte kann eine Wassermelone immerhin bis zu 20 Kilo auf die Waage bringen! Kugelrund ist sie nicht unbedingt – unter den rund 150 bekannten Sorten gibt es auch Wassermelonen mit länglicher Form.

Das saftige Fruchtfleisch von Wassermelone leuchtet in der Regel hellrot bis tiefrot, manchmal aber auch gelb. In jedem Fall steckt es voller flacher schwarzer Kerne, die man nicht mitisst. Sie einfach auszuspucken, wäre trotzdem schade, denn sie sind reich an Magnesium, Zink und Eisen. Außerdem fördern sie die Verdauung – vorausgesetzt, sie werden zerkaut und nicht einfach nur heruntergeschluckt. Getrocknet, geröstet und gesalzen ergeben sie einen leckeren und gesunden Knabber-Snack.

Herkunft

Ursprünglich kommt die Wassermelone aus Afrika. Inzwischen baut man sie aber weltweit überall dort an, wo tropisches oder subtropisches Klima herrscht. Besonders beliebt ist die Wassermelone als „karpuz“ unter anderem in der Türkei – dort bekommt man sie in Scheiben oder Stücken an fast jeder Straßenecke als Snack zu kaufen.

Saison

Die Hauptsaison für Wassermelone startet in Südeuropa im Frühsommer – von Mai bis Ende September kommen dann Wassermelonen aus Italien, Spanien, Israel, Ungarn und aus der Türkei zu uns. Sie können Wassermelone aber auch im Herbst und Winter kaufen, denn dann läuft die Ernte zum Beipsiel in Florida, Südafrika und anderen Überseeländern.

Geschmack

Das Fruchtfleisch von Wassermelone kann je nach Sorte und Reife knackig-fest bis eher weich und sehr saftig sein. Trotz des hohen Wassergehalts haben Wassermelonen einen leicht süßen und ganz eigenen Geschmack.

Sorten

Die über 150 verschiedenen Sorten haben einen Wassergehalt von bis zu 95 Prozent. Dadurch sind sie nicht nur eine kalorienarme Nascherei, sondern spülen auch überschüssige Salze und Harnsäure aus unserem Körper heraus.

Relativ neu ist die gelbe Wassermelone. Sie verfügt im Gegensatz zur roten über weniger Kerne und festeres Fruchtfleisch.

Unsere liebsten Wassermelonen-Rezepte

Hier gelangen Sie zu allen Wassermelonen-Rezepten.

Wie gesund sind eigentlich Wassermelonen?

Der hohe Wassergehalt von Wassermelone macht sie zur perfekten Schlankfrucht, an der sich Figurbewusste ohne Reue und mit Genuss satt essen können. Übrigens: Obwohl sie angenehm süß schmeckt, ist Wassermelone auch zuckerarm.

Mit dem reichlich enthaltenen Kalium sorgt Wassermelone dabei ganz nebenbei auch für einen sanft entwässernden Effekt. Nennenswerte Mengen von Vitamin C bietet Wassermelone nicht, dafür steckt im Fruchtfleisch aber immerhin eine relativ große Portion an Vitamin A, das für eine schöne Haut und für gutes Sehen sorgt. Das Kürbisgewächs punktet zusätzlich mit einer ordentlichen Portion Betacarotin. Die Vorstufe von Vitamin A schützt unsere Haut vor UV- Strahlung und wirkt dadurch auf smarte Weise dem Hautalterungsprozess entgegen.

Einige Bitterstoffe im Fruchtfleisch der Wassermelone können bei größeren Mengen bei einem sehr empfindlichen Magen für Beschwerden sorgen. Das gilt auch für überreife Wassermelone!

Nährwerte von Wassermelonen pro 100 Gramm  
Kalorien 39
Eiweiß 0,6 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 8 g
Ballaststoffe 0,2 g

Das könnte Sie auch interessieren

Einkaufs- und Küchentipps für Wassermelonen

Einkauf

Wassermelone können Sie im Ganzen oder in Vierteln abgepackt kaufen. Leider sieht man einer Wassermelone von außen nicht an, ob sie reif und süß ist. Beim Kauf einer ganzen Wassermelone, die es ab etwa 2-3 Kilo gibt, verrät aber die Klopfprobe, ob sich das Zugreifen lohnt: Einfach mit dem Fingerknöchel gegen die dicke grüne Schale klopfen. Klingt es hohl, ist die Frucht innen trocken oder unreif; ein voller, tiefer Ton lässt dagegen auf reifes Fruchtfleisch schließen.

Lagerung

Eine ganze Wassermelone hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks problemlos mehrere Wochen frisch. Einmal angeschnitten bzw. wenn Sie Segmente von Wassermelone kaufen, verbrauchen Sie das Fruchtfleisch aber besser bald, sonst wird es fade, „mehlig“ und zäh.

Vorbereitung

Um eine ganze Wassermelone verspeisen zu können, schneiden Sie die Kugel am besten mit einem großen schweren Messer in Viertel. Je nachdem, was Sie mit der Wassermelone vorhaben, gibt es dann mehrere Optionen: Zum Rohessen die Viertel in dicke Scheiben schneiden und eventuell von der Schale befreien.

Wollen Sie kleine Scheiben aus dem Fruchtfleisch von Wassermelone, können Sie es noch auf der Schale mit einem kleinen Messer quer in Form schneiden und dann einfach von der Schale schneiden. Anschließend lässt es sich je nach Rezept natürlich auch noch fein würfeln. Den Großteil der Kerne können Sie mit einem spitzen Messer aus dem Fruchtfleisch lösen. Sehr kleine und weiche Kerne im Inneren kann man mitessen.

Zubereitungstipps für Wassermelonen

Schon einfach so roh aus der Hand genascht schmeckt Wassermelone unwiderstehlich erfrischend – das rote bzw. gelbe Fruchtfleisch passt aber außerdem perfekt in einen sommerlichen Obstsalat, auf eine Torte oder in einen leckeren Smoothie. 

Scheiben oder Würfel aus Wassermelone peppen außerdem herzhafte Sommersalate auf, lassen sich grillen oder in köstliches und kalorienarmes Eis verwandeln. Speziell bei Sommerhitze erfrischt auch eine Kaltschale aus Wassermelone; wer mag, mixt das rote Fruchtfleisch dafür mit Gurke.

Ein Stück Wassermelone am Glasrand macht selbst dem simpelsten Drink zum Hingucker, und natürlich können Sie mit den dekorativen Scheiben auch kalte Platten kulinarisch und optisch „pimpen“.

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