STUDIENSCHAU

Depression bei Vegetariern & Veganern durch Vitaminmangel

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

In unserer Studienschau stellen wir Ihnen einen interessanten Fakt zum Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen oder Fitness vor. Heute informieren wir Sie darüber, dass Vegetarier und Veganer eine stärkere Neigung zu Depressionen zeigen als Allesesser.

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Studie zur Ernährung

Die Diskussion zwischen Fleischliebhabern und Vegetariern über die richtige Ernährungsweise wird wohl nie ein Ende finden. Es ist bewiesen, dass Vegetarier ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen und Krebs sowie eine höhere Lebenserwartung haben. Eine neue Studie befasst sich jetzt mit den psychischen Veränderungen bei der fleischfreien Ernährungsweise.

Veganer leiden öfter an einer Depression

Laut einer Studie der Universität Bristol, an der insgesamt 9.668 Männer teilgenommen haben, stellte sich heraus, dass vor allem Veganer und Vegetarier im Vergleich zu Allesessern häufig an einer Depression leiden. Die Ursache liegt in der Vitaminversorgung.

Vitamin-B12-Mangel

Eine mögliche Ursache für die Neigung zu einer Depression könnte ein Vitamin-B12-Mangel sein. Der menschliche Organismus kann Vitamin B12 nur aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und Milchprodukten aufnehmen. Aus diesem Grund leiden Vegetarier und vor allem Veganer oft an einem Mangel. Die Menge Vitamin B12, die unser Körper benötigt, kann in der Regel nicht allein durch pflanzliche Ernährung gedeckt werden.

Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Blutarmut und sogar Nervenschäden können weitere Folgen eines Vitamin-B12-Mangels sein.

Eisenmangel

Als weiterer Auslöser einer Depression bei Vegetariern und Veganern ziehen die Forscher einen Eisenmangel in Betracht. Bei dem Verdacht eines Vitamin- oder Mineralstoffmangels sollte in jedem Fall der Hausarzt konsultiert werden, um mögliche Defizite zu bestimmen und deren Ursachen festzustellen.

Zur Studie ►

Was tun bei akutem Vitamin-B12-Mangel?

Durch einen Blut- oder Urintest kann ein Vitamin-B12-Mangel nachgewiesen werden. Bei starken Mangelerscheinungen kann das Vitamin durch besondere Spritzen direkt in die Blutbahn gelangen. Eine weitere Möglichkeit stellt die Einnahme von Tabletten dar.

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