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Kokosmilch

Von Katrin Koelle
Aktualisiert am 22. Jun. 2018

Kein Wunder, dass Kokosmilch seit Jahren zunehmend im kulinarischen Trend liegt: Die cremige Flüssigkeit schmeckt einfach köstlich und angenehm exotisch. Was alles drin steckt und was man damit machen kann, lesen Sie hier.

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Interaktive Infografik zu Kokosmilch

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Das sollten Sie über Kokosmilch wissen

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Kokosmilch hat nichts mit dem neuerdings so angesagten Kokoswasser zu tun! Denn während es sich bei Letzterem einfach um die wässrige und fast geschmacksneutrale Flüssigkeit aus dem Inneren der Kokosnuss handelt, stellt man Kokosmilch aus dem Fruchtfleisch von Kokosnüssen her. Dafür mischt man geriebenes Kokosnussfleisch mit heißem Wasser und presst maschinell eine milchige Flüssigkeit daraus.

Anschließend wird diese „Milch“ gefiltert, ultrahoch erhitzt und zum Schluss in Dosen oder Tetrapaks abgefüllt. Dieses Verfahren wird neuerdings auch abgewandelt, indem teilweise mehr Wasser zugesetzt und damit der Fettgehalt der Mischung auf bis zu etwa 50 % der herkömmlichen Menge reduziert wird.

Es gibt übrigens auch eine süße Variante von Kokosmilch, die speziell für Desserts geeignet ist.

Wie gesund ist eigentlich Kokosmilch?

Es stimmt, dass man Kokosmilch mittlerweile auch mit reduziertem Fettgehalt bekommt. Es stimmt allerdings ebenso, dass die tropische Leckerei zu Recht sogar in dieser Variante zu Recht als ziemlich gehaltvoll gilt. Auch an der Kritik, dass das Fett von Kokosmilch sich ausschließlich aus den weniger günstigen gesättigten Fettsäuren zusammensetzt, ist leider was dran. Aber immerhin: Der Fettgehalt von Kokosmilch ist deutlich niedriger als z. B. bei Sahne oder Crème fraiche, und im Gegensatz zu diesen vergleichbaren Milchprodukten enthält die cremige Flüssigkeit kein Cholesterin.

Nährwerte von Kokosmilch pro 100 ml  
Kalorien 227 (normal) – 116 (fettarm)
Eiweiß 2 g (normal) – 1 g (fettarm)
Fett 21 g (normal) –  ca. 10 g (fettarm)
Kohlenhydrate 6 g (normal) – 1 g (fettarm)
Ballaststoffe 3 g

Einkaufs- und Küchentipps für Kokosmilch

Einkauf:

Kokosmilch bekommen Sie in jedem Super- und Discountmarkt, aber ebenso in Asien-Shops – dort kostet sie oft deutlich weniger. Ob Sie Marken-Kokosmilch oder solche von bei uns unbekannten bzw. No-Name-Herstellern nehmen, macht qualitativ kaum einen Unterschied. Die fettarme Variante ist nicht ganz so einfach zu bekommen und meist etwas teurer als die herkömmliche Kokosmilch.

Lagerung:

Wenn Sie öfter mal exotisch und asiatisch kochen, ist ein Vorrat an Kokosmilch ziemlich praktisch – und weil die Konserven auch ohne Kühlung fast unbegrenzt haltbar sind, kann man sich problemlos immer ein paar Dosen in den Schrank stellen. Einmal geöffnet, sollten Sie Kokosmilch aber innerhalb von etwa zwei Tagen aufbrauchen und solange in den Kühlschrank stellen.

Zubereitungstipps für Kokosmilch:

Kokosmilch ist einfach perfekt, wenn Sie Currys und Thaigerichte mögen. Die cremige Konsistenz macht Kokosmilch außerdem zum idealen Sahneersatz, zum Beispiel in Geflügelragouts oder Suppen. Ebenfalls einen Versuch wert: Kokosmilch verfeinert Cremes, Eis und andere Soßen und ist eine tolle Basis für leckere Smoothies oder Cocktails!

Rezepte mit Kokosmilch:

Rezepte mit Kokosmilch finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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Bisherige Kommentare

 
Habe grad Milchreis aus Kokosmilch gegessen. 1 Büchse auf 65g + 100 ml Wasser, da in der Büchse 400 ml sind und das Rezept 500 verlangte...mir ist schlecht! So ölig! Eine Büchse Kokosmilch hat über 800 kcal! Das Öl schwamm am Rand des Reises. Nie wieder.
 
Der Mythos der schädlichen oder weniger günstigen gesättigten Fettsäuren gehört endlich auf den Müll der Ernährungsgeschichte. Die sind längst freigesprochen!!
 
Jetzt sind Sie mir mit meinem Kommentar glatt zuvorgekommen :-) Dem Autor der Eat Smarter-Redaktion empfehle ich dringend das Studium der einschlägigen Bücher von Bruce Fife und Peter Königs.
 
Liebe Steffi_g, dem könne wir uns leider nicht anschließen: Gesättigte Fettsäuren, im Übermaß genossen, treiben den LDL-Cholesterinwert in die Höhe. Wir halten uns bei unseren Empfehlungen an die Richtwerte der Deutsche Gesellschaft für Ernährung und stehen sogenannten "Ernährungs-Gurus" kritisch gegenüber. Herzliche Grüße, Ihr EAT SMARTER-Team

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