Advertorial

Übersäuerung: Bin ich betroffen?

Von Maja Seimer
Aktualisiert am 16. Feb. 2021
Pexels/Karolina Grabowska
Pexels/Karolina Grabowska

Eine Übersäuerung des Körpers kann auf Dauer zu Beschwerden führen. Wir erklären, woran ein Ungleichgewicht des Säure-Base-Haushalts zu erkennen ist und wie Sie ihn wieder in Balance bringen.

share Teilen
print
bookmark_border URL kopieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Übersäuerung?
  2. Übersäuerung erkennen
  3. Ursachen erkennen und beheben
  4. Basische Ernährung für mehr Gleichgewicht
  5. Passende Produktempfehlungen
  6. Wissen zum Mitnehmen

Expertenrat von
Maike Huber
Maike Huber ist Fachberaterin und Teamleiterin im Reformhaus® VITALIA in Stuttgart. Sie berät Kunden täglich zu einer natürlich gesunden Lebensweise.

Wenn Sie sich häufig schlapp und müde fühlen, unter Muskelverspannungen und Kopfschmerzen leiden, könnte eine Übersäuerung der Grund dafür sein. Mit der passenden Ernährung und einer gesunden Lebensweise bringen Sie den Organismus wieder ins Lot.

Was ist eine Übersäuerung?

Im Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden sind oft die Begriffe „Säure-Base-Haushalt“ und „Säure-Base-Gleichgewicht“ zu lesen – ein wichtiger Indikator für einen gesunden Körper.

Säure-Base-Haushalt  

Durch die starken Veränderungen in unserer Ernährung in den letzten Jahrzehnten, das heißt viel Zucker und industrielle Produkte, kommt es immer häufiger vor, dass Menschen chronisch übersäuern. Das bedeutet, es sind zu viele Säuren und zu wenig Basen im Organismus vorhanden. Medizinisch wird eine Übersäuerung auch als Azidose bezeichnet. Diese „echte“ Übersäuerung kommt aber so gut wie nie vor – davor schützt uns ein ausgeklügeltes System.

pH-Wert: Indikator für Gleichgewicht  

„Da schon geringe Abweichungen des Blut-pH-Werts zu schweren Schäden der Organe führen können“, erklärt die Reformhaus® Fachberaterin Maike Huber, „reguliert der Körper ihn über verschiedene Puffersysteme.“ Etwa über den Stoffwechsel und die Atmung kann er ausgeglichen werden. Der Blut-pH-Wert sollte immer zwischen 7,35 und 7,45 liegen – je höher, desto basischer und je niedriger, desto saurer. Wenn die Rede von einer latenten oder chronischen Übersäuerung ist, heißt das in der Regel, dass im Körper immer ein leichter Säureüberschuss besteht, der ausgeglichen werden muss. Das kann jedoch große Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

Merke!
Der pH-Wert des Blutes wird vom Körper immer stabil gehalten. Bei einem ungesunden Lebensstil muss er dafür hart arbeiten, sodass seine Puffersysteme erschöpfen.

Übersäuerung erkennen

Die Symptome einer Übersäuerung sind unspezifisch und treten erst nach einer längeren Zeit auf. Die zu hohe Säurelast macht sich eher schleichend bemerkbar.

Mögliche Symptome von Übersäuerung:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • allgemeines Unwohlsein
  • Muskelschmerzen und -krämpfe
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Kopfschmerzen
  • Sodbrennen
  • Appetitlosigkeit
  • unreine, fahle Haut
  • Neigung zu Entzündungen
  • brüchige Haare und Fingernägel

Ursachen erkennen und beheben

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt. Im Idealfall liefert Sie durch basische Lebensmittel wichtige Nährstoffe für die körpereigenen Puffersysteme. Umgekehrt kann sie aber auch eine der Hauptursachen für eine Übersäuerung sein. Der Grund: Bei der Verdauung und Verwertung bestimmter Lebensmittel entstehen Säuren, die neutralisiert werden müssen. 

Säureüberschuss durch falsche Ernährung

Anders als man denken könnte, entstehen Säuren nicht durch saure Lebensmittel wie Zitronen, Limetten oder Joghurt. Im Gegenteil: Viele Lebensmittel, die sauer schmecken, wirken im Körper basisch. Die enthaltenen Säuren werden im Körper zu Kohlendioxid und Wasser umgebaut – ein Teil wird über die Atmung ausgeschieden.

Eiweiß fördert Säurelast

„Beim Abbau von Verbindungen, die Schwefel- und Phosphorsäuren enthalten, entstehen sogenannte fixe Säuren“, erklärt Maike Huber. „Nehmen sie überhand, kann es zu einer Übersäuerung kommen.“ Natürlich brauchen wir Proteine unbedingt in unserer Ernährung, deshalb kommt es auf die richtige Zusammenstellung an. Die entstandenen Säuren müssen vor dem Ausscheiden mit entsprechenden Basen neutralisiert werden, damit keine Zellen geschädigt werden.

Zu viel Säure: Demineralisierung

Der Körper nutzt dazu basische Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium. Reichen diese Stoffe in der Nahrung nicht aus beziehungsweise ist die Säurelast zu hoch, bedient sich der Körper an seinen Depots wie Zähnen, Knochen und Organen, die Mineralstoffe eingelagert haben. Das führt auf Dauer zu einer Demineralisierung, die gesundheitliche Probleme verursacht. Um dies zu verhindern, hilft es, die Säurebildner zu reduzieren.

Säurebildner reduzieren:

  • eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Milch und Milchprodukte, Fisch
  • stark verarbeitete Produkte wie Fast Food, Chips, Süßigkeiten
  • Weißmehlprodukte wie Teig- und Backwaren
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Kaffee
  • Medikamente mit Acetylsalicylsäure (kurz: ASS)
  • zuckrige Getränke wie Softdrinks, Energiedrinks
  • Stress und übermäßiges Training

Nicht nur die Ernährung und von außen zugeführte Substanzen können zu einer Übersäuerung beitragen. Wenn Sie viel Stress haben und ständig unter Strom stehen, erhöht das die Säurelast im Körper. Ebenso übermäßiges Training. „Bewegung und Sport gehören zu den grundlegenden Säulen der Gesundheit“, erklärt Maria Hubert. „Doch wer seinen Körper übertrainiert und ihm keine Zeit für Regeneration lässt, kann so unter anderem zu einer Übersäuerung beitragen.“

Diäten: Hunger macht sauer

Bei Crash-Diäten oder einer andauernden Unterversorgung gewinnt der Körper vermehrt Energie aus seinen Depots, genau genommen aus Fettsäuren. Diese geht mit der Bildung von Säuren einher und sorgt so dafür, dass die Säurelast sich erhöht. Wer heilfastet, beugt einer Übersäuerung vor, indem er zusätzlich basische Tees zu sich nimmt. Auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann zu einer Übersäuerung beitragen. Trinken Sie deshalb täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser.

Merke!
Zu viele tierische Lebensmittel, Fast Food, Crash-Diäten, Stress und Bewegungsmangel können zu einer Übersäuerung beitragen.

Basische Ernährung für mehr Gleichgewicht

„Dauerhaft vermehrt basische Lebensmittel in die Ernährung zu integrieren, ist die effektivste Maßnahme gegen Übersäuerung“, rät Maike Huber. „Kurzfristig können Basenmittel für einen Ausgleich sorgen“. Zu den passenden Präparaten und der richtigen Einnahme können Sie sich im Reformhaus® in Ihrer Nähe beraten lassen.

Am besten ist es, durch die passende Ernährung immer einen leichten Basenüberschuss zu haben. So versorgen Sie Ihren Körper ausreichend mit Mineralstoffen, die er für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt braucht. Grundsätzlich sind dafür zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag empfehlenswert. „Wem es Ihnen schwerfällt mehr Gemüse zu integrieren, kann auch auf grüne Smoothies oder Gemüsesäfte zurückgreifen“, empfiehlt die Reformhaus® Fachberaterin. Weiterer Tipp: Verwenden Sie frische Kräuter – diese wirken durchweg basisch. Wenn Sie von einer Übersäuerung betroffen sind, können Sie Ihren Körper mit Basenfasten wieder in Balance bringe. Hier ernähren Sie sich für eine Zeit lang basisch und verzichten auf Säurebildner.

Dies sind die zehn besten basischen Obst- und Gemüsesorten:

  • Spinat
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Sellerie
  • Junge Möhren
  • Aprikosen
  • Zucchini
  • Blumenkohl
  • Kiwi
  • Kartoffeln
  • Birnen

Merke!
Die besten basischen Lebensmittel sind Gemüse, Obst wie Johannisbeeren und Kiwi und Kartoffeln.

Passende Produktempfehlungen

Salus - Basen-Aktiv® Mineralstoff-Kräuter-Elixier
Das Pulver trägt zu einem gesunden Säure-Basen-Stoffwechsel bei.
Zum Produkt >

Salus - Cistus KräuterTee bio
Die Heilpflanze Cistus enthält Polyphenole, die das Immunsystem stärken. 
Zum Produkt >
 

Dr. Niedermaier - Regulat pro Metabolic 
Das vitalstoffreiche Konzentrat ist aus frischen Früchten, Nüssen und Gemüse gewonnen.
Zum Produkt >
 

Jentschura - Wurzelkraft bio
Reich an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
Zum Produkt >

 

Wissen zum Mitnehmen

Eine „echte“ Übersäuerung des Blutes, die Azidose, kommt selten vor. Hier schützen uns Puffersysteme im Körper. Doch es kann vorkommen, dass eine zu hohe Säurelast dem Körper zu schaffen macht.

Diese chronische oder latente Übersäuerung kann sich durch verschiedene Symptome zeigen, wie etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Sodbrennen. 

Um das Säure-Base-Gleichgewicht wiederherzustellen und auch um vorzubeugen, helfen basische Lebensmittel wie Kartoffeln, Blumenkohl, Birnen und Sellerie. Außerdem wichtig: Bewegung, Entspannung und täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser.

 
Dieser Beitrag erscheint mir sinnlos? Es wird schon eingangs richtiger Weise erklärt, dass eine echte Übersäuerung durch körpereigene Puffersysteme nur selten vorkommt bzw. lebensbedrohlich wäre. Wieso wird daraufhin so getan, als könne man tatsächlich übersäuern? Die aufgeführten ‚Symptome‘ können verschiedenste Ursachen haben, so generisch sie sind. Eine nährstoffarme Ernährung bzw. ein ungesunder Lebensstil gehören wohl dazu - aber was hat das jetzt mit ‚Basen‘ und ‚Säuren‘ zu tun? Saurer als Johannisbeeren fällt mir auch wenig ein, wieso sollen die gerade basisch wirken? Am Ende hat die Magensäure, mit der die aufgenommenen Lebensmittel in Kontakt kommen, immer noch den niedrigsten pH-Wert. Gemüse und Obst, Bewegung, alles keine New-News, immer ein guter Tipp, aber den Säure-Basen-Quatsch können wir bitte außen vor lassen dabei.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Liebe chiara900, werden die körpereigenen Puffersysteme dauerhaft überlastet, geht der Organismus an die Reserven basischer Mineralstoffe wie Magnesium aus den Muskeln oder Calcium aus den Knochen um Säuren, die bei der Verstoffwechslung mancher Lebensmittel entstehen, zu neutralisieren. Tritt dieser Zustand ein, spricht man von einer latenten oder chronischen Übersäuerung (durch säureüberschüssigen Lebensstil) – klar zu unterscheiden von einer akut lebensbedrohlichen Blutazidose. Mit dem Geschmack von Lebensmitteln hat das Ganze nichts zu tun, sondern mit der Wirkung für den Stoffwechsel. Die DONALD-Studie der Universität Bonn etwa untersucht, wie sich die Ernährung auf die Entwicklung von Probanden über Jahrzehnte hinweg auswirkt. Hier gab es immer wieder Hinweise für einen Zusammenhang von säurebildenden Ernährungsweisen mit unterschiedlichen Gesundheitsproblemen. Zum Beispiel: https://www.ernaehrungsepidemiologie.uni-bonn.de/forschung/donald-1/donald-news/donald-news-pp70-1.pdf Liebe Grüße von EAT SMARTER
Bild des Benutzers Jessi_backt
Na, das passt ja haargenau – ich fühle mich die letzten Wochen immer häufiger müde, habe aber auch nicht gerade auf meine Ernährung geachtet, sondern auch häufig Süßigkeiten gegessen, da ich viel Stress hatte. Das werde ich jetzt mal schrittweise ändern. Danke für diesen informativen Artikel!
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Liebe Jessi_backt, vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei! Liebe Grüße von EAT SMARTER
Schreiben Sie einen Kommentar