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10 Obst- und Gemüsesorten, die im Winter Saison haben

Von Katharina Borgerding
Aktualisiert am 07. Jan. 2021
Wintergemüse

Im Winter ist die Auswahl an heimischem Obst und Gemüse relativ klein – verglichen mit dem Sommer. Aber das bedeutet nicht, dass wir in der dunklen Jahreszeit vollständig auf Gesundes aus regionalem Anbau verzichten müssen. EAT SMARTER zeigt Ihnen, welche Obst- und Gemüsesorten speziell in den kalten Monaten Saison haben!

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Inhaltsverzeichnis

  1. Grünkohl
  2. Birne
  3. Steckrüben
  4. Weißkohl
  5. Porree
  6. Topinambur
  7. Chinakohl
  8. Apfel
  9. Chicorée
  10. Rotkohl

1. Grünkohl

In den Bundesländern Niedersachsen und Bremen ist Grünkohl Kult. Doch auch in den restlichen Regionen Deutschlands sollte das Wintergemüse in der kalten Jahreszeit öfter auf dem Teller landen – nicht nur, weil es lecker schmeckt und man es vielseitig zubereiten kann, sondern auch, weil Grünkohl viele Vitamine und Nährstoffe enthält: vor allem Vitamin C, Vitamin E, Kalium und Magnesium. Außerdem enthält keine andere Kohlsorte so viel Eiweiß.

2. Birne

Birnen

Auch wenn im Winter keine Früchte an den Birnenbäumen hängen, ist es trotzdem möglich, selbst im Januar Birnen aus regionalem Anbau zu bekommen. Die sogenannten Wintersorten lassen sich nämlich bequem lagern. Gut für uns! Denn die Früchte sollten wir regelmäßig essen. In ihnen stecken viele Vitamine und Ballaststoffe. Noch ein Pluspunkt: Birnen sind besonders leicht verdaulich. Das macht sie auch für Babys und Kranke zu einer guten Wahl.

3. Steckrüben

Steckrüben

Steckrüben? Klingt alles andere als delikat. Doch neuer Züchtungen sei Dank ist das ehemalige Vieh- und Notnahrungsmittel mittlerweile sogar bei Sterneköchen eine gern gesehene Zutat. Sein süßer Geschmack kommt speziell in Suppen und Pürees gut zur Geltung. Doch auch der Nährstoffgehalt von Steckrüben kann sich sehen lassen: Eiweiß, ätherische Öle Mineralstoffe, Beta-Karotin sowie die Vitamine B1, B2 und C machen die Rübe zu einem echten Powergemüse.

4. Weißkohl

Weißkohl

Kohl ist langweilig und unscheinbar? Von wegen! Das angebliche „Arme-Leute-Essen“ hat einiges zu bieten: Richtig zubereitet schmeckt es einfach unwiderstehlich. Und auch seine Inhaltsstoffe sind beachtlich. Schon 200 g Weißkohl enthalten 94 mg Vitamin C – das ist schon fast so viel wie das gesamte Tagessoll. Das ist noch nicht alles: Auch große Mengen Kalium stecken in dem Kohl. Pro Portion sind es bis zu 400 Prozent der von Experten empfohlenen Tagesdosis.

5. Porree

Porree

Zwiebeln und Knoblauch sind seine engen Verwandten, doch Porree (auch als Lauch bekannt) schmeckt viel milder. Daher kann man von dem Gemüse im Vergleich auch viel mehr essen. Der einzige Nachteil, den er gegenüber seinen „Familienmitgliedern“ hat, ist, dass in ihm etwas weniger gesunde Wirkstoffe stecken. Nichtsdestotrotz enthält er noch immer reichlich Beat-Carotin (primär in den grünen Pflanzenteilen, verwenden Sie daher nicht nur die zarten weißen), Zink und Fluor.

6. Topinambur

Topinambur

Er sieht aus Ingwer, schmeckt wie Kartoffeln, ist botanisch gesehen mit der Sonnenblume verwandt – Topinambur ist ein sehr interessantes Gemüse. Und vielseitig sind die Wurzeln auch: Ob Püree, Suppe, Auflauf, Eintopf und sogar Pommes – grundsätzlich lässt sich fast alles aus Topinambur zubereiten, was auch mit Kartoffeln machbar ist. Und in Sachen Gesundheit punkten die Knollen mit dem Ballaststoff Inulin: Es fördert eine gesunde Verdauung und sättigt nachhaltig.

7. Chinakohl

Chinakohl

Der Chinakohl macht seinem Name alle Ehre, denn er stammt tatsächlich aus China. Dort verwendet man das Gemüse schon seit dem 5. Jahrhundert, um es einzulegen (Kimchi) oder Nudelsuppe zu verfeinern. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es den krausen Kohl auch bei uns. Zum Glück! Denn er punktet nicht nur mit seinem feinen Geschmack (in der Küche gilt: Ob kochen, braten, dünsten oder schmoren – länger als 5-7 Minuten braucht Chinakohl nicht), sondern auch mit einem ordentlichen Vitamingehalt.

8. Apfel

Apfel

Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen – und das mit großem Vorsprung! Knapp 20 Kilo jährlich isst jeder von uns im Durchschnitt. Gleichzeitig profitieren wir von den vielen gesundheitlichen Vorzügen, die mit einem regelmäßigem Apfelkonsum einhergehen: Dank des hohen Ballaststoffgehalts machen Äpfel besonders satt. Außerdem enthalten die Früchte wenig Kalorien und dafür umso mehr Vitamine. Ein weiterer Vorteil: Äpfel wirken sich positiv auf die Cholesterinwerte aus.

9. Chicorée

Chicorée

Chicorée ist für seine blassen Blätter bekannt. Diese entstehen durch den Anbau in verdunkelten Gewächshäusern. Je grüner das Gemüse ist, desto bitterer schmeckt es. Die enthaltenen Bitterstoffe haben jedoch auch einen großen Vorteil: Sie sind gut für Magen und Darm. Und auch der Ballaststoff Inulin, der reichlich in Chicorée vorhanden ist, sorgt für eine gesunde Darmflora. Tipp: Bereiten Sie das Wintergemüse nie in Töpfen oder Pfannen aus Eisen oder Aluminium zu – es verfärbt sich darin schwarz!

10. Rotkohl

Rotkohl

Normalerweise gibt es Rotkohl immer nur als Beilage. Dabei kann der Kohl viel mehr! Er macht sich auch gut in der vegetarischen Küche und eignet sich für knackige Salate, für Aufläufe und sogar für einen vitaminreichen Drink. Seine Farbe verdankt Rotkohl sekundären Pflanzenstoffen. Und die haben noch mehr Effekte: Sie wirken nachweislich zellschützend und können darum der Entstehung von Krebs vorbeugen und den Alterungsprozess verzögern.

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