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Wissenschaftlich geprüft

6 Gründe: Darum ist Buttermilch gesund

Von Aaron Jöcker
Aktualisiert am 12. Mär. 2019
© pixabay/ Pezibear
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Erfrischend, lecker und gesund: Die Buttermilch! Wer regelmäßig Buttermilch trinkt, kann von zahlreichen Gesundheitsvorteilen profitieren. Was genau die Buttermilch gesund macht, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Steckt voller Nährstoffe
  2. Unterstützt den Muskelaufbau
  3. Fördert die Verdauung
  4. Stärkt die Knochen
  5. Ist fettarm
  6. Die Buttermilch-Diät im Test
  7. Enthält nur wenig Laktose
  8. Pflanzliche Alternativen für Buttermilch
  9. Unsere 30 besten Buttermilch-Rezepte
  10. Wissen zum Mitnehmen

Buttermilch entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Butter. Die hierbei verwendeten Milchsäurebakterien verleihen der Buttermilch ihren unverwechselbaren Geschmack. Doch nicht nur in geschmacklicher Hinsicht hat die Buttermilch einiges zu bieten. Warum ist Buttermilch gesund?

Unsere 3 liebsten Buttermilch-Rezepte:

1. Steckt voller Nährstoffe

Buttermilch bietet eine zuverlässige Quelle für wichtige Nährstoffe. Sie liefert neben einfachen Kohlenhydraten hochwertiges Eiweiß. Im Vergleich zu Trinkmilch ist Buttermilch mit einem Fettanteil von etwa einem Prozent von Natur aus besonders fettarm.

Die Buttermilch ist eine hervorragende Quelle für Calcium und Phosphor sowie für Vitamin B2, B12 und Zink. 250 Milliliter frische Buttermilch decken mehr als 25 Prozent des täglichen Calciumbedarfs, wie auch rund 15 Prozent des Tagesbedarfs an Zink und Vitamin B12 (1)

Vitamin B12 wird vom Körper insbesondere für die Zellteilung benötigt. Aus diesem Grund spielt das Vitamin eine wichtige Rolle bei der Blutbildung. Ein Mangel an Vitamin B12 kann langfristig zu einer Blutarmut führen. Auch das Nervensystem ist auf eine ausreichende B12-Zufuhr angewiesen (2). Wer keine Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin B12 einnimmt, sollte regelmäßig B12-reiche Lebensmittel verzehren, um seinen Bedarf ausreichend zu decken.

Lesen Sie auch: Wie entsteht ein Vitamin-B12-Mangel und was kann man dagegen tun?

Was macht Buttermilch gesund? Sie hat 44 Kalorien pro 100 Milliliter und mit 1,3 Gramm einen gerinen Fettanteil. Hier finden Sie alle wichtigen Nährwerte von 100 Gramm Buttermilch im Überblick: 

Buttermilch pro 100 Gramm
Kalorien  44 kcal
Kohlenydrate 4,2 g
Eiweiß 4 g
Fett 1,3 g
Ballastsoffe 0 g

Lesen Sie auch: Warenkunde über Buttermilch mit Infografik

Merke!

Buttermilch ist eine gute Quelle für zahlreiche Nährstoffe, wie etwa Calcium, Vitamin B12 und Zink.

2. Unterstützt den Muskelaufbau

Ebenso wie Frischmilch ist Buttermilch ein gesunder Eiweißlieferant. Mit etwa 4 Gramm Eiweiß pro 100 Milliliter trägt der regelmäßige Konsum von Buttermilch zur Deckung des Aminosäurebedarfs bei. Bei Aminosäuren handelt es sich um die Bausteine von Eiweißen. Das Milcheiweiß ist besonders hochwertig, da es alle essenziellen Aminosäuren enthält. Der Körper kann diese Aminosäuren nicht selbst herstellen, sondern ist auf die äußere Zufuhr angewiesen.

Kuhmilchprotein setzt sich aus 80 Prozent Casein und 20 Prozent Molkeprotein zusammen. Das Molkeprotein wird vom Körper leicht verdaut und schnell aufgenommen. Molkeprotein besteht zu großen Teilen aus verzweigtkettigen Aminosäuren, den sogenannten BCAAs (Branched-Chain Amino Acids). BCAAs können dem Körper dabei helfen, Muskulatur aufzubauen und Muskelschwund entgegenzuwirken (3).

Aus diesem Grund bietet sich Buttermilch insbesondere nach dem Fitnessstudio perfekt an, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Wer kein Geld für Proteinpulver ausgeben möchte, muss dies nicht zwangläufig. Ein großes Glas Buttermilch deckt den Aminosäurebedarf genauso gut.

Da Buttermilch gesund ist, lohnt sich der Verzehr auch im Alter. Denn bei älteren Menschen steht der häufige Konsum von Milch und Milchprodukten nachweislich im Zusammenhang mit einem höheren Muskelanteil sowie einer besseren körperlichen Leistungsfähigkeit (4).

Merke!

Buttermilch liefert eine große Menge an hochwertigem Protein, welches den Aufbau sowie die Aufrechterhaltung von Muskelmasse fördert.

3. Fördert die Verdauung

Probiotische Bakterien spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Unser Darm beherbergt durchschnittlich 1-2 Kilo an reiner Bakterienmasse. Mit einem Großteil dieser Bakterien leben wir in Symbiose. Förderliche Bakterienstämme stärken unser Immunsystem, versorgen die Darmwand mit wichtigen Nährstoffen und unterstützen die Aufrechterhaltung einer normalen Verdauung (5).

Buttermilch liefert Milchsäurebakterien, die im Rahmen der Butterherstellung eingesetzt werden. Milchsäurebakterien verdauen teile des Milchzuckers Laktose und geben Milchsäure ab. Die Milchsäure ist es auch, die der Buttermilch ihren charakteristischen Geschmack verleiht und sie so lange haltbar macht. Die Probiotika machen die Buttermilch gesund und können sich langfristig förderlich auf die Darmgesundheit auswirken (6).

Auch interessant: Probiotische Lebensmittel: Die 10 gesündesten

Merke!

Milchsäurebakterien aus der Buttermilch können die Darmgesundheit unterstützen.

4. Stärkt die Knochen

Schon lange ist Milch als ein Lebensmittel bekannt, welches mit einer hohen Knochendichte in Verbindung steht. Hierfür verantwortlich ist der hohe Calciumgehalt von Milch. Bereits 100 Milliliter Buttermilch enthalten 110 Milligramm Calcium, was 11 Prozent des täglichen Nährstoffbedarfs entspricht (1).

Nicht nur Calcium macht Buttermilch gesund, denn sie liefert zudem Phosphor, Magnesium und geringe Mengen an Vitamin D sowie Vitamin K. All diese Nährstoffe sind an der Absorption von Calcium beteiligt.

Studien zeigen: Wer häufig zu calciumreichen Milchprodukten greift, leidet weniger oft an Osteoporose oder zieht sich im Alter Knochenbrüche zu (8).

Merke!

Buttermilch ist eine gute Quelle für Calcium. Ein hoher Konsum wirkt sich förderlich auf die Knochendichte aus und kann Osteoporose sowie Knochenbrüchen im Alter vorbeugen.

5. Ist fettarm

Dass Buttermilch gesund ist, sollte demnach deutlich geworden sein. Auch, was den Fettanteil angeht, kann sie punkten. Mit nur 1,3 Prozent Fett ist Buttermilch besonders fettarm. So ist es insbesondere der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren, welcher zu einem der Nachteile von Vollmilch, Käse und Co. zählt (1).

Mit leichten 44 Kalorien pro 100 Milliliter ist sie verhältnismäßig kalorienarm. Dank dem hohen Eiweißanteil sättigt sie zudem genauso gut wie die normale kalorienreichere Trinkmilch.

Im Rahmen einer kalorienbewussten Ernährung kann Buttermilch ideal als Zwischenmahlzeit dienen oder zum Kochen und Backen verwendet werden.

Merke!

Buttermilch ist aufgrund seines geringen Fettanteils besonders kalorienarm. Wer abnehmen möchte, profitiert zudem von der sättigenden Wirkung.

Lesen Sie auch:

6. Enthält nur wenig Laktose

Bei der Buttermilchproduktion wird während der Fermentation ein Teil des Milchzuckers Laktose von Bakterien in Milchsäure umgewandelt. Aus diesem Grund enthält reine Buttermilch weniger Laktose als normale Frischmilch.

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, verträgt häufig keine oder nur geringe Mengen an Laktose. Reine Buttermilch könnte von diesen Personen unter Umständen besser vertragen werden als Frischmilch.  

Doch beim Einkauf ist Vorsicht geboten: Nur wenn das Produkt als "reine Buttermilch" deklariert wird, handelt es sich hierbei um traditionell hergestellte Buttermilch. Steht lediglich "Buttermilch" auf dem Etikett, kaufen Sie in der Regel ein industriell hergestelltes Produkt, welches mit der reinen Buttermilch nur wenig zu tun hat. Hier wird normale fettarme Milch mit Milchsäurebakterien versetzt und in der Regel mit Wasser und Milchpulver gestreckt. Die industrielle Buttermilch enthält genauso viel Laktose wie normale Frischmilch.

Merke!

Traditionell hergestellte "reine Buttermilch" ist laktosearm und häufig gut verträglich. Anders als industriell hergestellte Buttermilch.

Pflanzliche Alternativen: Buttermilch ist nicht für jedermann

Nicht jeder verträgt den Milchzucker oder die Proteine der Buttermilch. Viele Menschen entscheiden sich auch aus persönlichen Gründen gegen den Konsum von Milchprodukten.

Wer keine Buttermilch trinken kann oder möchte, kann zu pflanzlichen Milchalternativen greifen. Achten Sie bei diesen Pflanzendrinks in jeden Fall darauf, dass Calcium hinzugesetzt wurde. Einige Hersteller fügen zudem Vitamin B12 und Vitamin D hinzu, um den Nährwertgehalt der tierischen Milch nachzuahmen. Zu den beliebtesten Pflanzendrinks gehören Sojamilch, Reismilch, Hafermilch und Mandelmilch.

Wer zudem nicht auf gesunde Probiotika verzichten möchte, kann zu ungesüßtem Soja- oder Mandeljoghurt sowie zu rohem Sauerkraut greifen.

Hier gibt es leckere Buttermilch-Rezepte:

Wissen zum Mitnehmen

Bei Buttermilch handelt es sich um ein fermentiertes Getränk, welches bei der Butterproduktion entsteht. Ist Buttermilch gesund? Buttermilch ist reich an hochwertigem Eiweiß. Zudem ist es eine gute Quelle für die Mikronährstoffe Calcium, Phosphor, Magnesium und Vitamin B12 sowie Zink.

Wer nur wenig Laktose verträgt, findet in traditionell hergestellter Buttermilch womöglich ein gut verträgliches Lebensmittel.

Durch seinen hohen Proteingehalt unterstützt Buttermilch den Aufbau sowie die Aufrechterhaltung von Muskelmasse. Wer regelmäßig Milchprodukte trinkt, leidet im Alter zudem weniger häufig an Osteoporose und Knochenbrüchen.

Wissenschaftlich geprüft von unseren EAT SMARTER Experten

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